Der IQM-Quantencomputer wird im Supercomputing-Zentrum CINECA in Italien in Betrieb genommen, wodurch die nationale Recheninfrastruktur und Forschung gestärkt werden

11 Jun 2026
BOLOGNA, Italien

Das Italian Research Centre on High Performance Computing, Big Data, and Quantum Computing (ICSC) hat heute im CINECA, einem der führenden Supercomputing-Zentren Europas, den IQM Radiance 54-Quantencomputer in Betrieb genommen, mit dem sich fortschrittliche Anwendungen in den Bereichen Optimierung, Simulation und maschinelles Lernen realisieren lassen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260611103835/de/

The moment Italy's second IQM quantum computer went live at CINECA in Bologna.

The moment Italy's second IQM quantum computer went live at CINECA in Bologna.

IQM hat kürzlich seine derzeit stattfindende Unternehmensfusion mit der Real Asset Acquisition Corp (Nasdaq: RAAQ) bekannt gegeben, durch die IQM Mitte 2026 ein börsennotiertes Unternehmen werden wird.

Die Installation, die sich am CINECA-Hauptsitz im DAMA Tecnopolo in Bologna befindet, steht nicht nur für technologischen Fortschritt, vielmehr ist sie ein strategischer Vorteil für Italien, der der Wissenschaftsgemeinschaft und Unternehmen konkrete Instrumente an die Hand gibt, um Innovationen zu fördern, die Forschung voranzutreiben und Wissen in wirkungsvolle Anwendungen zu übersetzen.

IQM Radiance, genannt NOX, wird in Leonardo, einen der schnellsten Supercomputer der Welt, integriert, um hybride High-Performance-Computing- und Quanten-Workflows zu unterstützen. Das Ziel: Forschern eine betriebsbereite Umgebung für Experimente mit integrierten Paradigmen des klassischen und quantenbasierten Computing zur Verfügung zu stellen.

„Diese Installation ist genau das, was ‚Production Quantum‘ für uns bedeutet: Quantencomputer, die man besitzt, betreibt und auf deren Grundlage man Mehrwert schafft. Echte Infrastruktur in realen Umgebungen, die echte Arbeit leistet“, so Sylwia de Weydenthal, Chief Commercial Officer von IQM Quantum Computers . „Die Auslieferung von IQM Radiance an CINECA ist ein Meilenstein für Italien und für das europäische Quanten-Computing. Sie stärkt unsere Rolle als strategischer Partner bei der Umsetzung der europäischen HPC-Quanten-Infrastruktur vor Ort.“

Das System ist der erste vor Ort installierte supraleitende Quantencomputer am CINECA und der zweite IQM-Quantencomputer in Italien, was die Position des Landes im Bereich des Quantencomputings weiter stärkt.

Diese Implementierung trägt unmittelbar zum Ziel von IQM bei, die weltweite Einführung von Hybrid-Computing-Systemen voranzutreiben und Kunden den Aufbau von Quantenfähigkeiten zu ermöglichen.

IQM unterhält Vor-Ort-Systeme in vier der zehn weltweit führenden Supercomputing-Zentren und hat mit 23 verkauften Quantencomputern weltweit mehr Geräte ausgeliefert als jeder andere Hersteller.

„Im Einklang mit der europäischen Strategie haben wir in den Aufbau einer modernen und konkurrenzfähigen nationalen Infrastruktur investiert, die Universitäten und Forschungseinrichtungen mit fortschrittlichen Rechenwerkzeugen zur Bewältigung großer wissenschaftlicher, technologischer und wirtschaftlicher Herausforderungen versorgen kann. Doch mit diesem Meilenstein wird nicht das Ende unseres Engagements gekennzeichnet: Wir haben bereits mehrere Maßnahmen eingeleitet, um die Kontinuität der Ergebnisse und Aktivitäten des PNRR sicherzustellen, die Infrastruktur weiter zu stärken und den Transfer fortschrittlicher Anwendungen und Lösungen in die Industrie und die öffentliche Verwaltung wirksamer zu unterstützen“, so Anna Maria Bernini, italienische Ministerin für Universitäten und Forschung.

„Damit wird die digitale Souveränität erheblich gestärkt und die nationale Wettbewerbsfähigkeit gefördert. Insbesondere angesichts der derzeitigen geopolitischen und energiepolitischen Instabilität ist diese Ressource entscheidend, um im globalen Wettlauf um die Kontrolle über Daten nicht weiter zurückzufallen und eine tragfähige und nachhaltige italienische sowie europäische Alternative zu den technologischen Angeboten der USA aufzubauen“, so Antonio Zoccoli, President des ICSC und des Nationalen Instituts für Kernphysik (INFN).

„Durch die Erweiterung um SOL und LISA schaffen wir ein integriertes, auf Leonardo basierendes Ökosystem, das zur Unterstützung vielfältiger Workloads entwickelt wurde – von fortschrittlichen KI-Anwendungen über traditionelles HPC bis hin zum zukunftsweisenden Quantencomputing. Dieser Meilenstein ist das Ergebnis eines entschlossenen nationalen Engagements Italiens – durch das Ministerium für Universitäten und Forschung, CINECA und ICSC – in Zusammenarbeit mit EuroHPC. Dabei wurden Investitionen und Kapazitäten zusammengeführt, um die technologische Souveränität Europas zu stärken und eine neue Generation von hochmodernen Ressourcen für Forschung und Innovation zu ermöglichen“, so Francesco Ubertini, Vice President des ICSC und President des CINECA.

Über IQM Quantum Computers

IQM Quantum Computers ist ein weltweit führender Anbieter von supraleitenden Quantencomputern und stellt Forschungseinrichtungen, Universitäten, Hochleistungsrechenzentren, nationalen Laboratorien und Unternehmen weltweit Full-Stack-Quantencomputer sowie Zugang zu einer Cloud-Plattform zur Verfügung. Dank des On-Premise-Bereitstellungsmodells von IQM haben Kunden direkten Zugriff auf ihre Quanteninfrastruktur und können diese selbst verwalten. IQM wurde 2018 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Finnland, unterhält einen bedeutenden Standort in München und beschäftigt derzeit über 400 Mitarbeiter. IQM ist in Europa, Asien und Nordamerika tätig. IQM hat kürzlich seine laufende Unternehmensfusion mit der Real Asset Acquisition Corp (Nasdaq: RAAQ) bekannt gegeben, im Zuge derer IQM Mitte 2026 zu einem börsennotierten Unternehmen werden wird.

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