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18/11/2017 - 07:34

EU wappnet sich mit Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten

Die EU hat sich mit dem Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten gewappnet. Mitgliedstaaten und das Europaparlament einigten sich nach 16-stündigen Verhandlungen in der Nacht zum Samstag auf Ausgaben von 144,7 Milliarden Euro. Dies sind gut zehn Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr. Um mehr als 100 Millionen Euro gekürzt wurden jedoch die Hilfen für die Türkei.

EU wappnet sich mit Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten

Die EU hat sich mit dem Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten gewappnet. Mitgliedstaaten und das Europaparlament einigten sich nach 16-stündigen Verhandlungen in der Nacht zum Samstag auf Ausgaben von 144,7 Milliarden Euro. Dies sind gut zehn Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr. Um mehr als 100 Millionen Euro gekürzt wurden jedoch die Hilfen für die Türkei.


18/11/2017 - 07:06

Saudi-Arabien ruft Botschafter aus Berlin wegen Gabriels Libanon-Aussagen zurück

Aus Protest gegen eine Erklärung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Libanon ruft Saudi-Arabien seinen Botschafter aus Berlin zurück. "Saudi-Arabien hat beschlossen, seinen Botschafter in Deutschland zu Konsultationen zurückzurufen", meldete die amtliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Samstag. Es geht demnach insbesondere um Aussagen Gabriels, wonach der zurückgetretene libanesische Regierungschef Saad Hariri nicht gegen seinen Willen in Saudi-Arabien festgehalten werden dürfe.

Saudi-Arabien ruft Botschafter aus Berlin wegen Gabriels Libanon-Aussagen zurück

Aus Protest gegen eine Erklärung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Libanon ruft Saudi-Arabien seinen Botschafter aus Berlin zurück. "Saudi-Arabien hat beschlossen, seinen Botschafter in Deutschland zu Konsultationen zurückzurufen", meldete die amtliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Samstag. Es geht demnach insbesondere um Aussagen Gabriels, wonach der zurückgetretene libanesische Regierungschef Saad Hariri nicht gegen seinen Willen in Saudi-Arabien festgehalten werden dürfe.


17/11/2017 - 22:30

Deadline für Jamaika-Gespräche am Sonntagabend

Die Jamaika-Parteien haben sich eine Frist bis Sonntagabend gesetzt, um ihre Sondierungsgespräche erfolgreich abzuschließen. "Die Deadline ist Sonntag 18.00 Uhr", sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Freitag. Wenn es bis dahin keine Einigung gebe, werde es keine Verhandlungen über eine Koalition von CDU, CSU, FDP und Grünen geben.

Deadline für Jamaika-Gespräche am Sonntagabend

Die Jamaika-Parteien haben sich eine Frist bis Sonntagabend gesetzt, um ihre Sondierungsgespräche erfolgreich abzuschließen. "Die Deadline ist Sonntag 18.00 Uhr", sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Freitag. Wenn es bis dahin keine Einigung gebe, werde es keine Verhandlungen über eine Koalition von CDU, CSU, FDP und Grünen geben.


17/11/2017 - 03:10

Verhärtete Fronten zwischen CSU und Grünen in Sondierungen

Am Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge haben sich die Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition am Donnerstag verhakt. Von mehreren Seiten hieß es am späten Abend, dass die Fronten zwischen CSU und den Grünen in der Frage verhärtet seien. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer warnte vor einem Scheitern der Gespräche.

Verhärtete Fronten zwischen CSU und Grünen in Sondierungen

Am Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge haben sich die Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition am Donnerstag verhakt. Von mehreren Seiten hieß es am späten Abend, dass die Fronten zwischen CSU und den Grünen in der Frage verhärtet seien. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer warnte vor einem Scheitern der Gespräche.


16/11/2017 - 09:09

Vermehrt Rufe nach Kompromissen vor entscheidender Sondierungsrunde

Kurz vor der entscheidenden Sondierungsrunde in Berlin werden die Rufe nach Kompromissen lauter. CDU, CSU, FDP und Grüne müssten sich in einem Jamaika-Bündnis thematisch wiederfinden können, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). "Ich bin optimistisch, dass das gehen kann", sagte Spahn, betonte aber zugleich: "Es wird keine Koalition um jeden Preis geben."

Vermehrt Rufe nach Kompromissen vor entscheidender Sondierungsrunde

Kurz vor der entscheidenden Sondierungsrunde in Berlin werden die Rufe nach Kompromissen lauter. CDU, CSU, FDP und Grüne müssten sich in einem Jamaika-Bündnis thematisch wiederfinden können, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). "Ich bin optimistisch, dass das gehen kann", sagte Spahn, betonte aber zugleich: "Es wird keine Koalition um jeden Preis geben."


15/11/2017 - 15:34

Niedersachsen verbietet Flüchtlingen Zuzug nach Delmenhorst und Wilhelmshaven

Niedersachsen hat das Zuzugsverbot für anerkannte Flüchtlinge auf die Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven ausgeweitet. Diese dürfen sich damit künftig nicht mehr neu in den beiden Gemeinden niederlassen, teilte das Innenministerium in Hannover am Mittwoch mit. Vor etwa einem Monat war die Regelung schon für die Stadt Salzgitter erlassen worden. Die sogenannte lageangepasste Wohnsitzauflage soll Probleme bei der Integration verhindern.

Niedersachsen verbietet Flüchtlingen Zuzug nach Delmenhorst und Wilhelmshaven

Niedersachsen hat das Zuzugsverbot für anerkannte Flüchtlinge auf die Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven ausgeweitet. Diese dürfen sich damit künftig nicht mehr neu in den beiden Gemeinden niederlassen, teilte das Innenministerium in Hannover am Mittwoch mit. Vor etwa einem Monat war die Regelung schon für die Stadt Salzgitter erlassen worden. Die sogenannte lageangepasste Wohnsitzauflage soll Probleme bei der Integration verhindern.


15/11/2017 - 10:33

Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher

Der zu seinen sportlichen Glanzzeiten als Wimbledonsieger in Deutschland wie ein Held verehrte Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher. Nachdem er inzwischen seit knapp zehn Jahren in London lebe, werde er wohl nicht mehr nach Deutschland zurückkehren, sagte der ehemalige Tennisweltstar der Illustrierten "Gala" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. "Ich habe einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher - mein Zuhause ist London."

Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher

Der zu seinen sportlichen Glanzzeiten als Wimbledonsieger in Deutschland wie ein Held verehrte Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher. Nachdem er inzwischen seit knapp zehn Jahren in London lebe, werde er wohl nicht mehr nach Deutschland zurückkehren, sagte der ehemalige Tennisweltstar der Illustrierten "Gala" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. "Ich habe einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher - mein Zuhause ist London."

18/11/2017 - 07:34

EU wappnet sich mit Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten

Die EU hat sich mit dem Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten gewappnet. Mitgliedstaaten und das Europaparlament einigten sich nach 16-stündigen Verhandlungen in der Nacht zum Samstag auf Ausgaben von 144,7 Milliarden Euro. Dies sind gut zehn Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr. Um mehr als 100 Millionen Euro gekürzt wurden jedoch die Hilfen für die Türkei.

EU wappnet sich mit Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten

Die EU hat sich mit dem Haushalt 2018 für ungewisse Zeiten gewappnet. Mitgliedstaaten und das Europaparlament einigten sich nach 16-stündigen Verhandlungen in der Nacht zum Samstag auf Ausgaben von 144,7 Milliarden Euro. Dies sind gut zehn Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr. Um mehr als 100 Millionen Euro gekürzt wurden jedoch die Hilfen für die Türkei.


18/11/2017 - 07:06

Saudi-Arabien ruft Botschafter aus Berlin wegen Gabriels Libanon-Aussagen zurück

Aus Protest gegen eine Erklärung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Libanon ruft Saudi-Arabien seinen Botschafter aus Berlin zurück. "Saudi-Arabien hat beschlossen, seinen Botschafter in Deutschland zu Konsultationen zurückzurufen", meldete die amtliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Samstag. Es geht demnach insbesondere um Aussagen Gabriels, wonach der zurückgetretene libanesische Regierungschef Saad Hariri nicht gegen seinen Willen in Saudi-Arabien festgehalten werden dürfe.

Saudi-Arabien ruft Botschafter aus Berlin wegen Gabriels Libanon-Aussagen zurück

Aus Protest gegen eine Erklärung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Libanon ruft Saudi-Arabien seinen Botschafter aus Berlin zurück. "Saudi-Arabien hat beschlossen, seinen Botschafter in Deutschland zu Konsultationen zurückzurufen", meldete die amtliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Samstag. Es geht demnach insbesondere um Aussagen Gabriels, wonach der zurückgetretene libanesische Regierungschef Saad Hariri nicht gegen seinen Willen in Saudi-Arabien festgehalten werden dürfe.


17/11/2017 - 11:01

Ermittler: "Schockierende" Misshandlungen jugendlicher Aborigines in Australien

Jugendliche Aborigines werden nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission in Haftanstalten in Nordaustralien "schockierenden" Misshandlungen unterzogen. In einem am Freitag vorgelegten Abschlussbericht kommen die Experten zu dem Schluss, dass inhaftierte Minderjährige in den Jugendgefängnissen im Norden des Landes körperlich misshandelt und entwürdigt werden und ihnen die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse wie Essen, Trinken und der Gang zur Toilette verweigert wird.

Ermittler:

Jugendliche Aborigines werden nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission in Haftanstalten in Nordaustralien "schockierenden" Misshandlungen unterzogen. In einem am Freitag vorgelegten Abschlussbericht kommen die Experten zu dem Schluss, dass inhaftierte Minderjährige in den Jugendgefängnissen im Norden des Landes körperlich misshandelt und entwürdigt werden und ihnen die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse wie Essen, Trinken und der Gang zur Toilette verweigert wird.


16/11/2017 - 18:50

China bekräftigt Position als Nordkoreas Verbündeter

Entgegen der Aussagen von US-Präsident Donald Trump will Nordkoreas Verbündeter China offenbar keine Kursänderung im Umgang mit Pjöngjang. Die beiden asiatischen Staaten seien "enge Nachbarn", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Donnerstag. Eine "freundschaftliche Zusammenarbeit" diene gemeinsamen Interessen und sei "förderlich für Frieden, Stabilität und Entwicklung" der Region, sagte Sprecher Geng Shuang. Chinas Haltung im Atomkonflikt sei "beständig und eindeutig".

China bekräftigt Position als Nordkoreas Verbündeter

Entgegen der Aussagen von US-Präsident Donald Trump will Nordkoreas Verbündeter China offenbar keine Kursänderung im Umgang mit Pjöngjang. Die beiden asiatischen Staaten seien "enge Nachbarn", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Donnerstag. Eine "freundschaftliche Zusammenarbeit" diene gemeinsamen Interessen und sei "förderlich für Frieden, Stabilität und Entwicklung" der Region, sagte Sprecher Geng Shuang. Chinas Haltung im Atomkonflikt sei "beständig und eindeutig".


15/11/2017 - 18:46

Gericht: Stadt Amsterdam darf Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés einschränken

Die Stadt Amsterdam darf die Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés in der Nähe von Schulen künftig massiv einschränken. Das höchste Verwaltungsgericht der Niederlande bestätigte am Mittwoch in Den Haag ein Urteil eines Bezirksgerichts in Amsterdam - demzufolge darf die Stadtverwaltung regulieren, wann sogenannte Coffeeshops geöffnet sind. Die Richter betonten, wie auch die Stadt wollten sie "die Sichtbarkeit dieser Einrichtungen für Schüler reduzieren".

Gericht: Stadt Amsterdam darf Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés einschränken

Die Stadt Amsterdam darf die Öffnungszeiten von Cannabis-Cafés in der Nähe von Schulen künftig massiv einschränken. Das höchste Verwaltungsgericht der Niederlande bestätigte am Mittwoch in Den Haag ein Urteil eines Bezirksgerichts in Amsterdam - demzufolge darf die Stadtverwaltung regulieren, wann sogenannte Coffeeshops geöffnet sind. Die Richter betonten, wie auch die Stadt wollten sie "die Sichtbarkeit dieser Einrichtungen für Schüler reduzieren".


15/11/2017 - 17:33

Libanons Präsident wirft Riad "Inhaftierung" von Saad Hariri vor

Libanons Präsident Michel Aoun hat den Ton gegenüber Saudi-Arabien verschärft und dem Königreich vorgeworfen, den libanesischen Regierungschef Saad Hariri als "Häftling" festzuhalten. "Es ist durch nichts gerechtfertigt, dass Herr Hariri nach zwölf Tagen nicht zurückkehrt", erklärte Aoun am Mittwoch. Auch Frankreich drang auf eine rasche Rückkehr Hariris in den Libanon, während Außenminister Jean-Yves Le Drian zu einem Besuch in Riad erwartet wurde.

Libanons Präsident wirft Riad

Libanons Präsident Michel Aoun hat den Ton gegenüber Saudi-Arabien verschärft und dem Königreich vorgeworfen, den libanesischen Regierungschef Saad Hariri als "Häftling" festzuhalten. "Es ist durch nichts gerechtfertigt, dass Herr Hariri nach zwölf Tagen nicht zurückkehrt", erklärte Aoun am Mittwoch. Auch Frankreich drang auf eine rasche Rückkehr Hariris in den Libanon, während Außenminister Jean-Yves Le Drian zu einem Besuch in Riad erwartet wurde.


15/11/2017 - 09:12

Tillerson zu Gesprächen über Rohingya-Krise in Myanmar eingetroffen

Vor dem Hintergrund der Gewalt gegen die Rohingya-Minderheit in Myanmar ist US-Außenminister Rex Tillerson am Mittwoch in dem südasiatischen Land eingetroffen. Tillerson kam zunächst mit Armeechef Min Aung Hlaing zusammen. Das Treffen fand hinter verschlossenen Türen statt.

Tillerson zu Gesprächen über Rohingya-Krise in Myanmar eingetroffen

Vor dem Hintergrund der Gewalt gegen die Rohingya-Minderheit in Myanmar ist US-Außenminister Rex Tillerson am Mittwoch in dem südasiatischen Land eingetroffen. Tillerson kam zunächst mit Armeechef Min Aung Hlaing zusammen. Das Treffen fand hinter verschlossenen Türen statt.

17/11/2017 - 22:30

Deadline für Jamaika-Gespräche am Sonntagabend

Die Jamaika-Parteien haben sich eine Frist bis Sonntagabend gesetzt, um ihre Sondierungsgespräche erfolgreich abzuschließen. "Die Deadline ist Sonntag 18.00 Uhr", sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Freitag. Wenn es bis dahin keine Einigung gebe, werde es keine Verhandlungen über eine Koalition von CDU, CSU, FDP und Grünen geben.

Deadline für Jamaika-Gespräche am Sonntagabend

Die Jamaika-Parteien haben sich eine Frist bis Sonntagabend gesetzt, um ihre Sondierungsgespräche erfolgreich abzuschließen. "Die Deadline ist Sonntag 18.00 Uhr", sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Freitag. Wenn es bis dahin keine Einigung gebe, werde es keine Verhandlungen über eine Koalition von CDU, CSU, FDP und Grünen geben.


17/11/2017 - 22:14

UN-Klimakonferenz in Bonn geht wegen Finanzstreitigkeiten in die Verlängerung

Streitigkeiten über Finanzierungsfragen haben am Freitag ein pünktliches Ende der UN-Klimakonferenz in Bonn verhindert. Am Freitagabend wurde unter anderem noch über die Hilfszusagen der Industriestaaten an die Entwicklungsländer verhandelt, wie es von Beobachtern hieß. Umweltorganisationen kritisierten die Verhandlungsfortschritte insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit klimabedingten Schäden als unzureichend. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nannte die Verhandlungen jedoch konstruktiv.

UN-Klimakonferenz in Bonn geht wegen Finanzstreitigkeiten in die Verlängerung

Streitigkeiten über Finanzierungsfragen haben am Freitag ein pünktliches Ende der UN-Klimakonferenz in Bonn verhindert. Am Freitagabend wurde unter anderem noch über die Hilfszusagen der Industriestaaten an die Entwicklungsländer verhandelt, wie es von Beobachtern hieß. Umweltorganisationen kritisierten die Verhandlungsfortschritte insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit klimabedingten Schäden als unzureichend. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nannte die Verhandlungen jedoch konstruktiv.


17/11/2017 - 15:38

Bremen darf islamistischen Gefährder vorerst nicht nach Algerien abschieben

Das Land Bremen ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, einen von den Behörden als Gefährder eingestuften Algerier abzuschieben. Wie Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Freitag mitteilte, verbot das Bundesverwaltungsgericht die Ausweisung des 37-Jährigen in sein Heimatland. Demnach bewertete es die von der Regierung in Algier gemachten Zusagen zur Wahrung seiner Menschenrechte als nicht ausreichend.

Bremen darf islamistischen Gefährder vorerst nicht nach Algerien abschieben

Das Land Bremen ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, einen von den Behörden als Gefährder eingestuften Algerier abzuschieben. Wie Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Freitag mitteilte, verbot das Bundesverwaltungsgericht die Ausweisung des 37-Jährigen in sein Heimatland. Demnach bewertete es die von der Regierung in Algier gemachten Zusagen zur Wahrung seiner Menschenrechte als nicht ausreichend.


17/11/2017 - 03:10

Verhärtete Fronten zwischen CSU und Grünen in Sondierungen

Am Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge haben sich die Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition am Donnerstag verhakt. Von mehreren Seiten hieß es am späten Abend, dass die Fronten zwischen CSU und den Grünen in der Frage verhärtet seien. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer warnte vor einem Scheitern der Gespräche.

Verhärtete Fronten zwischen CSU und Grünen in Sondierungen

Am Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge haben sich die Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition am Donnerstag verhakt. Von mehreren Seiten hieß es am späten Abend, dass die Fronten zwischen CSU und den Grünen in der Frage verhärtet seien. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer warnte vor einem Scheitern der Gespräche.


16/11/2017 - 09:09

Vermehrt Rufe nach Kompromissen vor entscheidender Sondierungsrunde

Kurz vor der entscheidenden Sondierungsrunde in Berlin werden die Rufe nach Kompromissen lauter. CDU, CSU, FDP und Grüne müssten sich in einem Jamaika-Bündnis thematisch wiederfinden können, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). "Ich bin optimistisch, dass das gehen kann", sagte Spahn, betonte aber zugleich: "Es wird keine Koalition um jeden Preis geben."

Vermehrt Rufe nach Kompromissen vor entscheidender Sondierungsrunde

Kurz vor der entscheidenden Sondierungsrunde in Berlin werden die Rufe nach Kompromissen lauter. CDU, CSU, FDP und Grüne müssten sich in einem Jamaika-Bündnis thematisch wiederfinden können, sagte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). "Ich bin optimistisch, dass das gehen kann", sagte Spahn, betonte aber zugleich: "Es wird keine Koalition um jeden Preis geben."


15/11/2017 - 15:34

Niedersachsen verbietet Flüchtlingen Zuzug nach Delmenhorst und Wilhelmshaven

Niedersachsen hat das Zuzugsverbot für anerkannte Flüchtlinge auf die Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven ausgeweitet. Diese dürfen sich damit künftig nicht mehr neu in den beiden Gemeinden niederlassen, teilte das Innenministerium in Hannover am Mittwoch mit. Vor etwa einem Monat war die Regelung schon für die Stadt Salzgitter erlassen worden. Die sogenannte lageangepasste Wohnsitzauflage soll Probleme bei der Integration verhindern.

Niedersachsen verbietet Flüchtlingen Zuzug nach Delmenhorst und Wilhelmshaven

Niedersachsen hat das Zuzugsverbot für anerkannte Flüchtlinge auf die Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven ausgeweitet. Diese dürfen sich damit künftig nicht mehr neu in den beiden Gemeinden niederlassen, teilte das Innenministerium in Hannover am Mittwoch mit. Vor etwa einem Monat war die Regelung schon für die Stadt Salzgitter erlassen worden. Die sogenannte lageangepasste Wohnsitzauflage soll Probleme bei der Integration verhindern.


15/11/2017 - 10:33

Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher

Der zu seinen sportlichen Glanzzeiten als Wimbledonsieger in Deutschland wie ein Held verehrte Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher. Nachdem er inzwischen seit knapp zehn Jahren in London lebe, werde er wohl nicht mehr nach Deutschland zurückkehren, sagte der ehemalige Tennisweltstar der Illustrierten "Gala" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. "Ich habe einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher - mein Zuhause ist London."

Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher

Der zu seinen sportlichen Glanzzeiten als Wimbledonsieger in Deutschland wie ein Held verehrte Boris Becker fühlt sich nicht mehr als Deutscher. Nachdem er inzwischen seit knapp zehn Jahren in London lebe, werde er wohl nicht mehr nach Deutschland zurückkehren, sagte der ehemalige Tennisweltstar der Illustrierten "Gala" laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch. "Ich habe einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher - mein Zuhause ist London."

17/11/2017 - 14:06

Deutsche Ryanair-Piloten fordern Chef Michael O'Leary zu Tarifverhandlungen auf

Ryanair-Piloten aus Deutschland haben mit Unterstützung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Tarifkommission gegründet, um Verhandlungen mit dem Chef der irischen Fluggesellschaft, Michael O'Leary, zu beginnen. Gewerkschaftsverträge seien nötig, damit europäische und nationale Regelungen eingehalten würden, teilte die VC am Freitag mit. Europäische Ryanair-Piloten forderten demnach bereits seit einiger Zeit vergeblich Tarifverhandlungen.

Deutsche Ryanair-Piloten fordern Chef Michael O'Leary zu Tarifverhandlungen auf

Ryanair-Piloten aus Deutschland haben mit Unterstützung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Tarifkommission gegründet, um Verhandlungen mit dem Chef der irischen Fluggesellschaft, Michael O'Leary, zu beginnen. Gewerkschaftsverträge seien nötig, damit europäische und nationale Regelungen eingehalten würden, teilte die VC am Freitag mit. Europäische Ryanair-Piloten forderten demnach bereits seit einiger Zeit vergeblich Tarifverhandlungen.


17/11/2017 - 09:16

Arbeitgeber: Gewerkschaftsforderungen für Metaller "völlig weltfremd"

Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber die Gewerkschaftsforderungen erneut scharf zurückgewiesen. Die Forderung eines Rechts auf die 28-Stunden-Woche sei "gegen jeden gesunden Menschenverstand" und "völlig weltfremd", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. Wer weniger arbeite als seine Kollegen, dürfe nicht besser bezahlt werden.

Arbeitgeber: Gewerkschaftsforderungen für Metaller

Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber die Gewerkschaftsforderungen erneut scharf zurückgewiesen. Die Forderung eines Rechts auf die 28-Stunden-Woche sei "gegen jeden gesunden Menschenverstand" und "völlig weltfremd", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. Wer weniger arbeite als seine Kollegen, dürfe nicht besser bezahlt werden.


16/11/2017 - 12:20

Verbrauch von Primärenergie in Deutschland zuletzt gestiegen

Zur Umsetzung der Energiewende hat sich die Bundesregierung eine deutliche Senkung des Verbrauchs von Primärenergie als Ziel gesetzt - zuletzt ist der Verbrauch in Deutschland aber wieder leicht angestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt anlässlich der derzeit stattfindenden Weltklimakonferenz in Bonn am Donnerstag mit. Demnach stieg der Primärenergieverbrauch vorläufigen Zahlen zufolge seit dem Tiefststand im Jahr 2014 wieder leicht an, erreichte aber dennoch den viertniedrigsten Stand seit 1990.

Verbrauch von Primärenergie in Deutschland zuletzt gestiegen

Zur Umsetzung der Energiewende hat sich die Bundesregierung eine deutliche Senkung des Verbrauchs von Primärenergie als Ziel gesetzt - zuletzt ist der Verbrauch in Deutschland aber wieder leicht angestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt anlässlich der derzeit stattfindenden Weltklimakonferenz in Bonn am Donnerstag mit. Demnach stieg der Primärenergieverbrauch vorläufigen Zahlen zufolge seit dem Tiefststand im Jahr 2014 wieder leicht an, erreichte aber dennoch den viertniedrigsten Stand seit 1990.


16/11/2017 - 09:24

Studie legt schwere Tierschutzprobleme in der Schweinehaltung offen

Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt einem Bericht zufolge erhebliche Mängel im Umgang mit kranken und verletzten Schweinen in Deutschland auf. Eine Professorin der Tierärztlichen Hochschule Hannover habe mehrere hundert Schweinekadaver in vier Tierkörperbeseitigungsanlagen untersucht und dabei in mehr als zehn Prozent der Fälle Hinweise auf "länger anhaltende erhebliche Schmerzen und Leiden" der Tiere entdeckt, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Donnerstag. In der Studie sei beispielsweise von stark abgemagerten Kadavern oder wund gelegenen Stellen an den Tierkörpern die Rede.

Studie legt schwere Tierschutzprobleme in der Schweinehaltung offen

Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt einem Bericht zufolge erhebliche Mängel im Umgang mit kranken und verletzten Schweinen in Deutschland auf. Eine Professorin der Tierärztlichen Hochschule Hannover habe mehrere hundert Schweinekadaver in vier Tierkörperbeseitigungsanlagen untersucht und dabei in mehr als zehn Prozent der Fälle Hinweise auf "länger anhaltende erhebliche Schmerzen und Leiden" der Tiere entdeckt, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Donnerstag. In der Studie sei beispielsweise von stark abgemagerten Kadavern oder wund gelegenen Stellen an den Tierkörpern die Rede.


15/11/2017 - 17:00

IG Metall droht Siemens bei Kündigungen Widerstand an

Die Gewerkschaft IG Metall droht mit Widerstand, sollte es in der Kraftwerkssparte von Siemens im Zuge des geplanten Stellenabbaus zu betriebsbedingten Kündigungen und Standortschließungen kommen. "Dazu könnte auch die Verweigerung von Mehrarbeit und Sonderschichten über einen längeren Zeitraum gehören", sagte IG-Metall-Vorstand und Siemens-Aufsichtsrat Jürgen Kerner am Mittwoch der "Wirtschaftswoche".

IG Metall droht Siemens bei Kündigungen Widerstand an

Die Gewerkschaft IG Metall droht mit Widerstand, sollte es in der Kraftwerkssparte von Siemens im Zuge des geplanten Stellenabbaus zu betriebsbedingten Kündigungen und Standortschließungen kommen. "Dazu könnte auch die Verweigerung von Mehrarbeit und Sonderschichten über einen längeren Zeitraum gehören", sagte IG-Metall-Vorstand und Siemens-Aufsichtsrat Jürgen Kerner am Mittwoch der "Wirtschaftswoche".


15/11/2017 - 15:37

Staatsanwaltschaft nimmt Beschwerde gegen Haftentlassung von Middelhoff zurück

Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff kommt wie vom Bielefelder Landgericht beschlossen am 26. November auf freien Fuß. Die Staatsanwaltschaft Bochum nahm ihre Beschwerde gegen den Gerichtsbeschluss am Mittwoch zurück, wie ein Landgerichtssprecher in Bielefeld mitteilte. Das Gericht hatte die Entlassung Middelhoffs nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe angeordnet. Dieser Beschluss ist nun rechtskräftig.

Staatsanwaltschaft nimmt Beschwerde gegen Haftentlassung von Middelhoff zurück

Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff kommt wie vom Bielefelder Landgericht beschlossen am 26. November auf freien Fuß. Die Staatsanwaltschaft Bochum nahm ihre Beschwerde gegen den Gerichtsbeschluss am Mittwoch zurück, wie ein Landgerichtssprecher in Bielefeld mitteilte. Das Gericht hatte die Entlassung Middelhoffs nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe angeordnet. Dieser Beschluss ist nun rechtskräftig.


15/11/2017 - 11:10

Medien: Sparkassen-Präsident Fahrenschon will Posten wegen Steueraffäre aufgeben

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, ist einem Zeitungsbericht zufolge bereit, seinen Posten wegen seiner Steueraffäre aufzugeben. Fahrenschon habe nach der vernichtenden Kritik an seinen verspätet eingereichten Steuererklärungen eingesehen, dass er den Verband nicht länger führen könne, berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Sparkassen-Kreise. Im Verband laufen demnach bereits "vernünftige Gespräche" über einen Führungswechsel.

Medien: Sparkassen-Präsident Fahrenschon will Posten wegen Steueraffäre aufgeben

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, ist einem Zeitungsbericht zufolge bereit, seinen Posten wegen seiner Steueraffäre aufzugeben. Fahrenschon habe nach der vernichtenden Kritik an seinen verspätet eingereichten Steuererklärungen eingesehen, dass er den Verband nicht länger führen könne, berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Sparkassen-Kreise. Im Verband laufen demnach bereits "vernünftige Gespräche" über einen Führungswechsel.

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