ISC 2026: KAYTUS stellt KI-Infrastruktur im Gigawatt-Maßstab und intelligentes Management für die KI-Zukunft Europas vor

29 Jun 2026
HAMBURG, Deutschland

KAYTUS, ein führender Anbieter von KI-Infrastruktur und Flüssigkeitskühlungslösungen, hat auf der ISC 2026 zwei zentrale Lösungen für KI-Rechenzentren der nächsten Generation vorgestellt: eine vollständig vorgefertigte, containerisierte und flüssigkeitsgekühlte Rechenzentrumslösung im Gigawatt-Maßstab sowie KSManage Ultra, eine intelligente Betriebsmanagement-Plattform für AI Factories. Gemeinsam erfüllen die Lösungen die steigenden Anforderungen an Effizienz, Leistung, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit von Infrastrukturen im KI-Zeitalter. Sie ermöglichen eine schnellere Bereitstellung, ein optimiertes Wärmemanagement und einen einheitlichen Betrieb großer KI-Rechenumgebungen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260625092710/de/

KAYTUS prefabricated containerized liquid cooled data center solution

KAYTUS prefabricated containerized liquid cooled data center solution

Die KAYTUS-Lösung im Gigawatt-Maßstab basiert auf einer 3-MW-Basiseinheit und lässt sich flexibel auf 1 GW skalieren. Dadurch verkürzen sich die Bereitstellungszeiten im Vergleich zum herkömmlichen Bau von Rechenzentren um bis zu 60 Prozent. KSManage Ultra bietet Full-Stack-Transparenz und proaktives Betriebsmanagement über GPU-, Rack- und Rechenzentrumsebenen hinweg. Dies trägt dazu bei, Ressourcenauslastung, Fehlererkennung und Betriebseffizienz zu verbessern.
Auf der ISC 2026 präsentierte KAYTUS zudem sein umfassendes Full-Stack-Portfolio für KI-Infrastruktur. Es umfasst Computing, Storage, Networking, Flüssigkeitskühlung, intelligenten Betrieb und Leistungsoptimierung. Zusammen bieten diese Lösungen europäischen Kunden End-to-End-Unterstützung bei der Bereitstellung skalierbarer, hochverdichteter und energieeffizienter KI-Infrastrukturen der nächsten Generation.

Zentrale Herausforderungen für europäische Betreiber von KI-Infrastrukturen

Da die Nachfrage nach KI-Training und -Inferenz, wissenschaftlichem Computing und industriellen Simulations-Workloads weiter steigt, stehen Cloud-Service-Provider, Supercomputing-Zentren, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in ganz Europa vor spürbaren und zunehmend komplexen Infrastrukturherausforderungen:

  • Langsame Bereitstellung: KI-Rechenkapazitäten müssen schnell online gebracht werden. Herkömmliche Bauzyklen für Rechenzentren können jedoch bis zu 18 Monate dauern. Dadurch verzögern sich die Verfügbarkeit der Infrastruktur und die Servicebereitstellung.
  • Flexible Skalierung: Der Aufbau groß angelegter KI-Infrastrukturen in einer einzigen Phase erfordert erhebliche Vorabinvestitionen. Betreiber benötigen ein modulares, nachfrageorientiertes Bereitstellungsmodell. Es muss ihnen ermöglichen, mit überschaubarer Kapazität zu starten, diese mit wachsendem Workload schrittweise auszubauen und eine vorzeitige Bindung hoher Investitionskosten zu vermeiden.
  • Fragmentiertes Management: Moderne KI-Rechenzentrumsarchitekturen führen zu erheblicher betrieblicher Komplexität. Bei Leistungsdichten von mehr als 120 kW pro Rack und zunehmend heterogenen Hardwareumgebungen mit GPUs, Servern, Switches, PDUs und CDUs kann ein einheitliches Infrastrukturmanagement nicht mehr auf manuellen Prozessen beruhen.

KAYTUS begegnet diesen Herausforderungen mit seinen neuesten KI-Rechenzentrumslösungen und intelligenten Managementlösungen. Das Unternehmen verändert damit die Art und Weise, wie KI-Standorte bereitgestellt und betrieben werden. Durch die Kombination werkseitig vorgefertigter Infrastruktur, modularer Skalierbarkeit und eines einheitlichen proaktiven Betriebs ermöglicht KAYTUS eine schnellere Bereitstellung, eine flexible Kapazitätserweiterung und ein effizienteres Management komplexer, hochverdichteter KI-Umgebungen.

Vollständig vorgefertigte Rechenzentrumslösungen im Gigawatt-Maßstab

Die containerisierte, flüssigkeitsgekühlte Rechenzentrumslösung von KAYTUS im Gigawatt-Maßstab standardisiert den gesamten Infrastruktur-Stack in drei werkseitig vorgefertigten Containermodulen: IT Cube, Power Cube und Cooling Cube. Anders als bei Ansätzen, bei denen lediglich IT-Racks oder Kühlsysteme vorgefertigt werden, baut KAYTUS die komplette Rechenzentrumsinfrastruktur werkseitig als vollständig integriertes System. Die Architektur lässt sich schrittweise von einer 3-MW-Basiseinheit auf 15 MW, 100 MW und schließlich 1 GW skalieren. Damit erhalten Cloud-Anbieter, KI-Service-Provider und Supercomputing-Plattformen eine zuverlässige, energieeffiziente und schnell bereitstellbare Grundlage für groß angelegte KI-Infrastruktur.

  • Der IT Cube dient als standardisiertes Computing-Modul für hochverdichtete KI- und HPC-Workloads. In seiner 3-MW-Basiskonfiguration integriert er 18 flüssigkeitsgekühlte Racks mit 150 kW pro Rack sowie Netzwerk-, Storage- und Servermanagement-Infrastruktur. Eine geschlossene Warmgangeinhausung und eine redundante CDU-Architektur ermöglichen eine effiziente thermische Steuerung und Cluster-Scheduling über mehrere Module hinweg. Gleichzeitig unterstützt die Echtzeitüberwachung von Kühlmitteldurchfluss, Temperaturdifferenz und Druck in allen sekundärseitigen Kreisläufen kosteneffiziente Bereitstellungen, hohe Betriebszuverlässigkeit und Remote-Management.
  • Der Power Cube umfasst das PTU-Gehäuse und das Dieselgeneratorgehäuse als unabhängige, werkseitig gefertigte Einheiten und nutzt eine redundante 2+1-Stromversorgungsarchitektur. Alle Stromversorgungskomponenten werden werkseitig integriert und vor dem Versand unter definierten Betriebsbedingungen vollständig validiert. So wird rund um die Uhr eine kontinuierliche Stromversorgung für hochverdichtete GPU-Cluster und geschäftskritische KI-Workloads unterstützt.
  • Der Cooling Cube besteht aus zwei werkseitig vorgefertigten Subsystemen: einem Flüssigkeitskühlungsmodul und einem luftgekühlten Chiller-Modul. Das Design integriert redundante Hilfssysteme, einen thermischen Puffertank und eine Notwasserreserve für längere Unterbrechungen der Wasserversorgung. Alle Systeme werden werkseitig für vollständige Ausfallszenarien validiert. Dadurch bieten sie kurzfristige Kühlungskontinuität bei Störungen der Stromversorgung sowie anhaltende Kühlkapazität bei Unterbrechungen der Wasserversorgung. Diese Architektur ist darauf ausgelegt, die Anforderungen hochverdichteter Rack-Deployments an thermische Resilienz und Kühleffizienz zu erfüllen.

Gemeinsam liefern die drei Cube-Module vier zentrale Kundenvorteile: schnellere Umsatzgenerierung, schlüsselfertige Lieferung aus einer Hand, konsistente werkseitig kontrollierte Fertigungsqualität und flexible schrittweise Skalierung. Eine 3-MW-Bereitstellungseinheit kann innerhalb eines Monats nach Ankunft am Standort online gehen. Gleichzeitig bietet sie einen klaren modularen Ausbaupfad hin zu KI-Infrastruktur im Gigawatt-Maßstab.

KSManage Ultra: Intelligentes Management für AI Factories

KAYTUS stellte außerdem KSManage Ultra vor, seine intelligente Infrastrukturmanagement-Plattform der nächsten Generation, die speziell für AI-Factory-Umgebungen entwickelt wurde. KSManage Ultra bietet Full-Stack-Transparenz über GPU-, Rack- und Rechenzentrumsebenen hinweg. Dazu integriert die Plattform In-Band- und Out-of-Band-Systemtelemetrie, um Leistungsengpässe zu erkennen und ein koordiniertes Betriebsmanagement auf Systemebene zu ermöglichen. Die Plattform hilft Kunden, fragmentiertes Monitoring auf Komponentenebene hinter sich zu lassen und groß angelegte KI-Infrastrukturen einheitlich zu betreiben und zu steuern.

  • Einheitliches Management traditioneller Infrastruktur und KI-Rack-Systeme
    KSManage Ultra überwindet betriebliche Grenzen zwischen IT-Systemen und physischer Infrastruktur sowie zwischen Komponentenmonitoring und Full-Rack-Management. Die mehrstufige Ressourcenansicht reicht von Komponenten, Nodes, Racks und Clustern bis zu Rechenzentrumsebenen. So erhalten Betreiber eine konsistente End-to-End-Sicht auf den Betrieb der gesamten KI-Infrastrukturumgebung.
  • In-Band- und Out-of-Band-Integration für proaktiven Betrieb
    KSManage Ultra konsolidiert In-Band-Telemetrie aus Betriebssystemen und Treibern mit Out-of-Band-Daten aus BMCs, Firmware und Hardwareprotokollen und verknüpft diese mit Infrastrukturmetriken. Dies ermöglicht eine ebenenübergreifende Korrelation von Systemstatus, Hardwarezustand, Netzwerktopologie sowie Stromversorgungs- und Kühlungsinfrastruktur. Wenn GPU-Anomalien, Unregelmäßigkeiten bei der Kühlung oder andere betriebliche Probleme erkannt werden, löst die Plattform proaktive Warnmeldungen aus. So können Betriebsprozesse von reaktiver Fehlerbehebung auf frühzeitiges Eingreifen umgestellt werden.
  • Zustandsbewertung und Neuzuweisung von Rechenkapazität
    KSManage Ultra bietet eine kontinuierliche Zustandsüberwachung auf Node- und Rack-Ebene. Dadurch werden automatische Anomalieerkennung, Auswirkungsanalyse und Fehlerisolierung möglich. Die Plattform zeigt eindeutig, welche Einheiten ausgetauscht werden müssen und welche Rack-Ressourcen verfügbar sind. Betreiber können Rechenkapazitäten neu zuweisen, Serviceunterbrechungen minimieren und die Geschäftskontinuität ihrer AI Factory aufrechterhalten.
  • Automatisierter Betrieb im großen Maßstab
    KSManage Ultra unterstützt die Bulk-Erkennung von Nodes und automatisiertes Onboarding. Dadurch verkürzt sich die Inbetriebnahmezeit pro Rack von 50 Minuten auf weniger als drei Minuten. Die Plattform ermöglicht außerdem L10/L11-Stresstests per Mausklick, beschleunigt die Ursachenanalyse bei Fehlern von Stunden auf Minuten und unterstützt die automatisierte Initialisierung und Konfigurationsverwaltung auf Rack-Ebene. Diese Funktionen tragen dazu bei, Konfigurationsdrift zu vermeiden. Dadurch sinkt das Risiko von Leistungseinbußen und Workload-Ausfällen in groß angelegten KI-Infrastrukturen.

Darren Cox, General Manager von KAYTUS Europe, erklärt: „KAYTUS verbindet vertikal integrierte Lösungen mit umfassender Engineering-Expertise – von Hardware, Cluster-Infrastruktur und Managementplattformen bis hin zu Services auf Code-Ebene. Gestützt auf unsere 4D-Engineering-Kompetenz – Design, Develop, Deploy und DC Operations – können wir ein großes Rechenzentrum mit 30 MW in weniger als sechs Monaten in Betrieb nehmen. Wir engagieren uns langfristig im europäischen Markt und freuen uns darauf, mit lokalen Ökosystempartnern zusammenzuarbeiten. Gemeinsam wollen wir Kunden in Cloud, Forschung, Fertigung und darüber hinaus dabei unterstützen, ihre KI- und HPC-Infrastruktur effizient und zuverlässig aufzubauen und zu skalieren.“

KAYTUS hat mehr als 200 MW an flüssigkeitsgekühlter KI-Rechenzentrumsinfrastruktur in Europa, den USA, Japan, Südostasien und weiteren globalen Märkten bereitgestellt. In Europa hat KAYTUS für ein europäisches Infrastruktur-Unicorn in nur vier Monaten ein hochverdichtetes, flüssigkeitsgekühltes KI-Rechenzentrum mit einhundert Racks in Betrieb genommen. Im Vergleich zu herkömmlichen Bauzeitplänen wurde die Bereitstellungszeit dadurch um 80 Prozent verkürzt. Durch professionelles Vor-Ort-Tuning und Systemvalidierungsservices erzielte KAYTUS außerdem eine Verbesserung der Gesamtsystemleistung um 20 Prozent. Dies ermöglichte einen stabilen und effizienten Start der KI-Workloads des Kunden.

Über KAYTUS

KAYTUS ist ein führender Anbieter von KI-Infrastruktur und Flüssigkeitskühlungslösungen und liefert eine vielfältige Palette innovativer, offener und umweltfreundlicher Produkte für Cloud, KI, Edge-Computing und andere aufkommende Anwendungen. Mit einem kundenorientierten Ansatz ist KAYTUS agil und reagiert dank seines anpassungsfähigen Geschäftsmodells schnell auf Nutzerbedürfnisse. Erfahren Sie mehr auf KAYTUS.com und folgen Sie uns auf LinkedIn und X

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

 

© Business Wire, Inc.

Avertissement :
Ce communiqué de presse n’est pas un document produit par l’AFP. L’AFP décline toute responsabilité quant à son contenu. Pour toute question le concernant, veuillez contacter les personnes/entités indiquées dans le corps du communiqué de presse.