"Ging fast zwei Tage": Maria nach Kraftakt weiter
Nach ihrem erfolgreichen "Nachsitzen" winkte Tatjana Maria zufrieden ins Publikum und freute sich mit ihrer Familie über einen überraschenden Erfolg. Mehr als 24 Stunden nach Beginn ihrer Auftaktpartie ist die zweifache Mutter aus Bad Saulgau bei den US Open in die zweite Runde gestürmt. Maria (39) zog mit ihrer Erfahrung und dem gefürchteten Vorhandslice auch der an Position 30 gesetzten Lettin Jeļena Ostapenko den Zahn und siegte mit 4:6, 6:1, 6:2.
"Es ging fast zwei Tage lang, das war nicht einfach mental", gestand Maria bei Sky: "Sie ist keine einfache Gegnerin, ich musste jeden Punkt da sein und mich konzentrieren." Das gelang Maria hervorragend - in drei Sätzen unterliefen ihr lediglich 13 vermeidbare Fehler. "Dreimal neu anzufangen ist wirklich nicht einfach, deswegen bin ich glücklich mit dem Sieg", sagte sie.
Das Match war bereits am Dienstag wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Als es nach der Wiederaufnahme nach dem Ende des zweiten Satzes erneut zu regnen begann, wurde die Fortsetzung der Partie für den nächsten Tag anberaumt. Maria kam mit den schwierigen Bedingungen besser zurecht. Vor allem gegen Ende des Matches lief bei Ostapenko gar nichts mehr zusammen.
Maria trifft nun schon am Donnerstag auf Nikola Bartunkova. Noch nie hat sie es in New York in die dritte Runde geschafft. Sollte das diesmal gelingen, könnte ein deutsches Duell mit Eva Lys warten. Die Hamburgerin muss in ihrem Zweitrundenmatch am Donnerstag allerdings gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa ran.
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Culture George Lucas dévoile une galaxie d'oeuvres d'art dans son nouveau musée de Los Angeles
Le Lucas Museum de Los Angeles, qui abrite des pièces inédites issues de la vaste collection de George Lucas, notamment des souvenirs de sa saga "Star Wars", a offert mercredi un premier aperçu de ses...
La Une Le Venezuela signe des accords énergétiques avec des multinationales, sous les auspices des Etats-Unis
Le Venezuela a signé mercredi, sous les auspices du ministre américain de l'Energie, des accords avec les compagnies pétrolières Chevron et Eni pour étendre leurs opérations dans le pays, ainsi...
Tech-Media Le patron de Palantir juge que la France se "fera du mal" avec une souveraineté numérique en trompe-l'oeil
Le patron de Palantir Alex Karp, dont Paris a décidé en juin de se passer pour son renseignement intérieur, a prévenu mercredi que la France se "fera du mal" si elle croit se protéger avec des entreprises françaises qui opèrent...