Nach "angetäuschter" Aufgabe: Tapferer Altmaier ausgeschieden
Tennisprofi Daniel Altmaier ist körperlich geschwächt in der ersten Runde der US Open ausgeschieden. Gegen den US-Amerikaner Zachary Svajda kämpfte der Kempener lange Zeit mit Unwohlsein und verlor letztlich mit 3:6, 1:6, 7:6 (7:5), 2:6. Nach 2:51 Stunden war die Partie trotz eines tapferen Comeback-Kampfs vorbei, dabei wäre es beinahe schon viel früher so weit gewesen.
Bereits im ersten Durchgang schien der Davis-Cup-Spieler Kreislaufprobleme zu haben, er klagte über Schwindel. Beim Stand von 2:5 ließ er sich erstmals behandeln - unter anderem wurde Altmaiers Herzschlag mit einem Stethoskop untersucht. Der Deutsche versuchte alles, um seinen Zustand zu verbessern, hatte damit aber zunächst keinen Erfolg.
Beim Stand von 1:3 im zweiten Satz aus Altmaiers Sicht wurde es dann kurios. Der Drittrundenteilnehmer von 2025 lief während eines laufenden Spiels mit ausgestreckter Hand auf die Schiedsrichterin zu, alles deutete auf eine Aufgabe hin. Dann überlegte er es sich aber offenbar noch einmal anders, er zog die Hand zurück, setzte sich auf die Bank und ließ sich ein weiteres Mal behandeln.
Nach dem zweiten Satz wurde sein Zustand tatsächlich besser und der Deutsche schnappte sich doch noch einen Durchgang. Im Anschluss an eine Regenunterbrechung aber zog Svajda entscheidend davon.
Neben Altmaier ist auch Yannick Hanfmann bereits in der ersten Runde von New York ausgeschieden. Mitfavorit Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff kämpfen am Donnerstag als einzige verbliebene deutsche Profis bei den Männern um den Einzug in Runde drei.
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