Geofachkräfte verbringen ein Viertel ihrer Zeit mit der Verwaltung von Daten und setzen zunehmend auf KI, so eine neue Umfrage von Seequent

28 Jan 2026
CHRISTCHURCH, Neuseeland

Laut dem 7. Geoprofessionals Data Management Report von Seequent, The Bentley Subsurface Company, haben Geofachkräfte im Bergbau und im Bereich Infrastruktur, die sich KI zuwenden, weiterhin Schwierigkeiten, einen echten Mehrwert aus den zunehmend komplexen Datensätzen aus unterschiedlichsten Quellen zu ziehen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260128391454/de/

Geofachkräfte verbringen ein Viertel ihrer Zeit mit der Verwaltung von Daten und setzen zunehmend auf KI, so eine neue Umfrage von Seequent

Geofachkräfte verbringen ein Viertel ihrer Zeit mit der Verwaltung von Daten und setzen zunehmend auf KI, so eine neue Umfrage von Seequent

Der globale Bericht, der auf einer Umfrage unter mehr als 1.000 Geofachkräften weltweit basiert, verdeutlicht, dass Teams mit komplexen Datensätzen über mehrere Softwareplattformen hinweg, nicht verwalteten Altdaten und einem erheblichen Zeitaufwand für routinemäßige Datenverwaltung zu kämpfen haben.

Angela Harvey, Chief Customer Officer bei Seequent, sagte: „Den Ergebnissen des Berichts zufolge verbringen Geofachkräfte im Durchschnitt mehr als ein Viertel ihrer Arbeitszeit mit Datenmanagement. Zwar bemühen sie sich, die darin enthaltenen Informationen für Wettbewerbsvorteile zu nutzen, doch aufgrund unzureichender Datenframeworks wird zu viel Zeit für die Verwaltung von Daten aufgewendet statt für die Interpretation der Ergebnisse.“

Sowohl Geofachkräfte im Bereich Infrastruktur als auch im Bergbau nennen Probleme mit der Datenqualität, der Integration unterschiedlicher Datenquellen und dem Zugang zu qualitativ hochwertigen historischen Daten, wobei es vielen Organisationen an einer zentralisierten, einheitlichen Informationsquelle fehlt. Gleichzeitig gewinnt KI deutlich an Dynamik: Branchenübergreifend nutzen inzwischen 51 % der Organisationen KI oder ziehen ihren Einsatz zumindest in Betracht. Vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei nur 30 %.

„Daten sind das wertvollste Kapital jeder Organisation. Aus unserem Bericht geht deutlich hervor, dass sowohl der Bausektor als auch der Bergbausektor bereit sind, diesen Wert auszuschöpfen. Das sprunghaft ansteigende Interesse an KI-Lösungen belegt eine klare Innovationslust. Die Chance liegt nun darin, das Datenfundament zu schaffen, das es diesen Technologien ermöglicht, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihr Versprechen einer effizienteren und nachhaltigeren Zukunft einzulösen“, sagte Harvey.

Daten sind das zentrale Asset, das jeder Entscheidung im Bergbau zugrunde liegt.

Im Bergbau bewerten 80 % der Geofachkräfte das Datenmanagement als sehr wichtig oder gar entscheidend. Gleichzeitig verbringen Geofachkräfte im Bergbau fast ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit Datenverwaltung. Dennoch hinken die grundlegenden Frameworks hinterher: Nur 39 % der Bergbauorganisationen verfügen über ein definiertes Datenmanagement-Framework.

Dr. Janina Elliott, Segment Director Bergbau bei Seequent, erklärte: „Im Bergbau sind Daten nicht bloß ein Nebenprodukt des Betriebs, sondern das zentrale Asset, das jeder Entscheidung zugrunde liegt – von der Exploration bis hin zur Rekultivierung. Unser Bericht zeigt, dass die Branche einen messerscharfen Fokus auf das Datenmanagement legt. Er verdeutlicht jedoch auch die nächste große Herausforderung: das volle Potenzial aus aktuellen und historischen Daten auszuschöpfen, zumal sich die Bergbauindustrie auf eine Zukunft vorbereitet, in der KI und Automatisierung immer wichtiger werden.“

Im Bereich der zivilen Infrastruktur fehlen oft die grundlegenden Frameworks für den Erfolg

69 % der Geofachkräfte im Bereich Infrastruktur bewerten das Datenmanagement als entscheidend oder sehr wichtig. Den Umfrageergebnissen zufolge verbringen sie mehr als ein Fünftel ihrer Arbeitszeit mit Datenmanagement, wobei nur 41 % über ein bestehendes Framework verfügen. Lediglich 30 % pflegen eine formale Daten-Chain-of-Custody.

Pat McLarin, Segment Director Infrastruktur bei Seequent, äußerte sich wie folgt: „Der Infrastruktursektor kämpft mit einem Datenparadox. Geofachkräfte verbringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit – einen ganzen Arbeitstag pro Woche – mit Datenmanagement und stehen dennoch vor Herausforderungen, die sich auf die Projektergebnisse auswirken. Unser Bericht zeigt, dass zwar der Wille zu datengetriebenem Arbeiten vorhanden ist, die grundlegenden Frameworks für den Erfolg jedoch häufig fehlen.“

Die 7. Ausgabe des Geoprofessionals Data Management Report bietet einen umfassenden Überblick über den Stand des Datenmanagements in der Bergbau- und Infrastrukturindustrie.

Als Download verfügbar: eine Ausfertigung des Berichts
Als Download verfügbar: Bildmaterial

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Über Seequent

Seequent, The Bentley Subsurface Company, hilft Organisationen, den Untergrund zu verstehen, und gibt ihnen die Sicherheit, bessere Entscheidungen schneller zu treffen. Seequent entwickelt weltweit führende Technologien, die an der Spitze der Geowissenschaften stehen und die Arbeitsweise unserer Kunden verändern. Jeden Tag helfen wir ihnen, kritische Mineralressourcen nachhaltiger zu erschließen, eine bessere Infrastruktur zu entwerfen und zu bauen, erneuerbare Energien zu gewinnen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Seequent ist in 150 Ländern tätig und unterhält seinen Hauptsitz in Neuseeland.

Seequent ist in über 145 Ländern tätig und unterhält seinen Hauptsitz in Neuseeland.

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