Haushalte auf der ganzen Welt spüren die Belastung durch die steigenden Lebenshaltungskosten. Finanzielle Sorgen prägen zunehmend die alltäglichen Entscheidungen und das Vertrauen in die langfristige Entwicklung. Mit jeweils 48 Prozent stehen Finanzen und Gesundheit inzwischen gleichauf an der Spitze der weltweiten Sorgen, gefolgt von Zukunftssorgen mit 35 Prozent. Dies geht aus Verbraucherumfragen in zehn Ländern hervor, die im Allianz 3am Report 2026 veröffentlicht wurden.
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Allianz / IPSOS “What Worries the World” Study, April – June 2026.
Finanzielle Sorgen – darunter steigende Lebenshaltungskosten (71 Prozent) und unzureichendes Einkommen (51 Prozent) – haben im Jahresvergleich in sieben von acht befragten Ländern zugenommen. In Brasilien, Frankreich, Deutschland und Großbritannien sind sie in die Top 3 der größten Sorgen aufgestiegen. In Italien blieben sie stabil. Die stärksten Zuwächse zeigen sich in Australien und Indonesien, wo finanzielle Sorgen weiterhin an erster Stelle stehen, sowie in der Türkei (Anstieg von 42 auf 49 Prozent). Auch in den beiden Ländern, die in der diesjährigen Umfrage neu hinzugekommen sind – Spanien und die Schweiz –, sind finanzielle Sorgen unter den beiden größten Sorgen zu finden. Gleichzeitig fehlt vielen Menschen das nötige Finanzwissen, um wirksam zu sparen, Vermögen aufzubauen und langfristig vorzusorgen. Diese Lücke will die Allianz mit ihrer neuen Lernplattform für Finanz- und Risikothemen schließen: der Allianz School For Life.
Gesundheitssorgen bleiben weltweit ein wichtiger Auslöser von Verunsicherung. Die Sorge um die eigene körperliche Gesundheit steht mit 48 Prozent weltweit an erster Stelle, gefolgt von Sorgen um die Gesundheit von Familienangehörigen (45 Prozent) und den Zugang zu medizinischer Versorgung (42 Prozent). Psychische Gesundheit und Stress entwickeln sich zu den Themen mit dem höchsten Zuwachs (plus 5 bzw. 4 Prozentpunkte gegenüber 2025) – möglicherweise ein Hinweis darauf, wie stark unsichere Zeiten und auch finanzielle Belastungen das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen. Die Allianz reagiert auf diese Sorgen, indem sie ein vernetztes Angebot an Gesundheits- und Vorsorgeleistungen bereitstellt, das Menschen auf ihrem Weg durch das Gesundheitssystem unterstützt, ihnen den Weg zur richtigen Versorgung weist und unnötige Behandlungen zu vermeiden hilft.
„Die größten Sorgen rund um Finanzen und Gesundheit spiegeln zunehmend den Wunsch nach Stabilität in einer Welt im Wandel wider. Da sich immer mehr Haushaltsbudgets auf das Notwendigste beschränken, fällt es vielen Menschen schwerer, Geld zu sparen, vorausschauend zu planen und das Gefühl zu haben, ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Für die Allianz beginnt Kundennähe damit, die Lebensrealität der Menschen im Alltag zu verstehen. Dazu gehört auch, ihnen fundierte finanzielle Entscheidungen zu ermöglichen und sicherzustellen, dass sie einen optimalen Zugang zu Gesundheits- und Vorsorgeleistungen erhalten. So verdienen wir uns weiterhin über Generationen hinweg ihr Vertrauen und bieten Schutz und Sicherheit durch Versicherungslösungen, die sie schätzen und sich leisten können“, erklärt Bernd Heinemann, Head of Group Strategy, Marketing, and Distribution bei der Allianz SE.
Die Menschen kommen zurecht, bleiben jedoch finanziell anfällig
Der Bericht basiert auf einer Umfrage unter 10.000 Menschen in Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Italien, Spanien, der Schweiz, der Türkei und Großbritannien und beleuchtet, wie finanzieller Druck alltägliche Entscheidungen prägt. Die Ergebnisse weisen auf wachsende Herausforderungen bei der Bezahlbarkeit hin. Sie zeigen den Trend zu einer weniger integrativen Wirtschaft, in der sich die Wohlstandsunterschiede vergrößern.
Nur eine kleine globale Minderheit (5 Prozent) beschreibt sich als rundum abgesichert und in der Lage, in nennenswertem Umfang zu sparen und zu investieren. Ein großer Teil gibt an, „zurechtzukommen“. Eine von drei befragten Personen hat jedoch Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen. In unsicheren Zeiten überwiegt defensives Verhalten: 34 Prozent der Befragten vermeiden nicht notwendige Ausgaben, und 22 Prozent konzentrieren sich darauf, für Grundbedürfnisse in der Zukunft zu sparen. Lebensmittel (77 Prozent) und Wohnen (49 Prozent) dominieren weltweit die Haushaltsbudgets, gefolgt von Verkehr (35 Prozent) und Versicherungen (34 Prozent).
Für viele Haushalte bleibt das Sparen nach wie vor schwierig: Eine von drei Personen ist nicht dazu in der Lage, regelmäßig Geld beiseite zu legen. Unerwartete Ausgaben können so die finanzielle Stabilität schnell ins Wanken bringen. In Europa und in Großbritannien kann rund ein Drittel (34 Prozent) mindestens 10 Prozent des Einkommens sparen. Ein anderes Muster zeigt Indonesien: 56 Prozent der Befragten geben an, mindestens 10 Prozent ihres Einkommens sparen zu können. Das deutet darauf hin, dass persönliche Ersparnisse dort eine größere Rolle spielen, um auch unter Druck mit Unsicherheit umzugehen.
Ausgewählte Bildungsangebote zum Thema Finanzen
Mit steigenden Lebenshaltungskosten und wachsender Eigenverantwortung für Altersvorsorge, Vermögen und finanzielle Sicherheit wird Finanzkompetenz immer wichtiger. Dennoch bestehen nach wie vor erhebliche Wissenslücken: Allianz Research zufolge verfügen nur 18 Prozent der Menschen über fortgeschrittenes Finanzwissen, während 26 Prozent lediglich ein grundlegendes Verständnis haben. Die Allianz investiert in kundenorientierte Lösungen, die den wachsenden Bedürfnissen der Kunden gerecht werden. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der Allianz School For Life – einer kostenlosen, allgemein zugänglichen digitalen Lernplattform. Sie soll helfen, Wissenslücken bei Finanzen zu schließen und eine langfristige Krisenfestigkeit zu fördern. Die Plattform bietet Inhalte zu Budgetplanung, Geldanlage und Risikomanagement, die auf verschiedene Lebensphasen zugeschnitten sind. Spezielle Lernpfade für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen Finanzthemen verständlich, zugänglich und alltagsnah darstellen.
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Die Allianz Group zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Vermögensverwaltern. Sie ist in nahezu 70 Ländern tätig und betreut rund 97 Millionen Privat- und Firmenkunden*. Unsere Kunden profitieren von einem breiten Angebot an Versicherungsleistungen für Privat- und Firmenkunden, darunter Sach-, Lebens- und Krankenversicherungen sowie Assistance-Leistungen, Kreditversicherungen und globale Industrieversicherungen. Zum siebten Mal in Folge wurde die Allianz im „Best Global Brands 2025“-Ranking von Interbrand als weltweit führende Versicherungsmarke ausgezeichnet. Der Erfolg der Allianz beruht auf technologiegestützter Kundenorientierung: Wir bieten unseren Kunden Sicherheit, Schutz und Prävention und stärken die Krisenfestigkeit von Einzelpersonen, Gemeinschaften und Gesellschaften. Wir zählen zu den weltweit größten Investoren und verwalten im Auftrag unserer Versicherungskunden rund 770 Milliarden Euro**. Darüber hinaus verwalten unsere Vermögensverwalter PIMCO und Allianz Global Investors rund 2,0 Billionen Euro** an Vermögenswerten Dritter. Dank der systematischen Einbindung von Umwelt- und Sozialkriterien in unsere Geschäftsprozesse und Anlageentscheidungen erhielt die Allianz ein MSCI ESG Rating von AAA (Stand: März 2026). Im Jahr 2025 erzielten unsere 156.000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Geschäftsvolumen von insgesamt 186,9 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden Euro für unsere Aktionärinnen und Aktionäre.
* Stand: 31. Dezember 2025. Die Kundenzahl umfasst ausschließlich Allianz-Kunden in konsolidierten Unternehmen, die zum Berichtsumfang der Kundenberichterstattung gehören.
** Stand: 31. März 2026.
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