BARILLA INVESTIERT IN ERNEUERBARE ENERGIEN UND REGENERATIVE LANDWIRTSCHAFT

5 Jun 2026
KÖLN/PARMA

Barilla baut den Anteil regenerativer Landwirtschaft entlang der globalen Wertschöpfungskette weiter aus und verstärkt parallel den Einsatz erneuerbarer Energien an ihren Standorten. Bis 2030 will das Unternehmen im Rahmen eines Fünfjahresplans 168 Mio. Euro in Energieeffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien und nachhaltiges Wassermanagement investieren. In diesem Rahmen erhöhte das Unternehmen im Jahr 2025 mit einer Finanzierung von 30 Mio. Euro die Photovoltaik-Kapazitäten an seinen Produktionsstandorten um das Vierfache. Auch auf Produktebene treibt Barilla Emissions- und Materialeinsparungen voran: unter anderem hat Barilla schlankere Pasta-Verpackungen entwickelt (150t weniger Karton, Reduktion von transportbedingten CO2-Emissionen um 20 Prozent).1 Zudem arbeitet das Unternehmen nun mit Fertigsaucengläsern aus rund 65 Prozent recyceltem Glas.

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Diese und weitere Aktivitäten bündelt die Barilla-Gruppe in ihrem Nachhaltigkeitsbericht 2025. Ihre unternehmerische Praxis wurde zuletzt bei der diesjährigen Global-RepTrak®100-Studie gewürdigt, die Barilla hinsichtlich seiner Reputation auf Platz 9 in der Gesamtwertung ausweist. Damit ist Barilla das führende Lebensmittelunternehmen in der Global-RepTrak®100-Studie 2025.Das jährliche Ranking bewertet weltweit Unternehmen hinsichtlich ihrer Reputation unter Berücksichtigung von Produktqualität und Unternehmenswerten und dient als wichtiger Maßstab für globale Unternehmensführung und Markenimage.

„Die Zukunft unseres Planeten wird zunehmend davon abhängen, wie gut es uns gelingt, ein Bewusstsein für Ernährung und Nachhaltigkeit zu schaffen“, sagt Paolo Barilla, stellvertretender Vorsitzender der Barilla-Gruppe. „Für Barilla bedeutet das, Verantwortung für Gemeinschaften zu übernehmen, starke Werte zu fördern sowie in Technologien und Produktionssysteme zu investieren, die die Umwelt schützen und die Gesundheit der Menschen stärken.“

Barilla investiert in Standortentwicklung und Forschung in gute Ernährung
2025 eröffnete Barilla in Parma ihr neues Innovationszentrum, das Barilla Innovation and Technology Experience Center (BITE) und investierte 47 Mio. Euro in Forschung, Entwicklung und Qualität. Im BITE arbeiten über 200 Fachkräfte – darunter Lebensmitteltechnologinnen und -technologen, Forschende, Food Designerinnen und -Designer, Köchinnen und Köche sowie Sensorik-Expertinnen und -Experten – gemeinsam mit einem Netzwerk aus 84 Universitäten und Forschungszentren an neuen Ideen, Prototypen und Produktionsprozessen. Barilla hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, das Nährwertprofil des gesamten Portfolios zu verbessern, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen: 89 Prozent der verkauften Produkte enthalten höchstens 5 Gramm Zucker pro Portion, 90 Prozent nicht mehr als 0,5 Gramm Salz pro Portion und 90 Prozent enthalten eine Ballaststoffquelle.2

Um an seinen Produktionsstandorten die Energieeffizienz zu erhöhen, nachhaltiges Wassermanagement zu verbessern und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern, investierte Barilla im Jahr 2025 30 Mio. Euro. Diese Investition ist Teil eines Fünfjahresplans bis 2030 in Höhe von insgesamt 168 Mio. Euro.3 So gingen 2025 fünf neue Photovoltaik-Anlagen in Foggia, Melfi, Ascoli Piceno, Cremona (Italien) und Thiva (Griechenland) in Betrieb. Dadurch stieg die installierte Photovoltaikleistung auf über 8 MW – mehr als viermal so viel wie 2022.

Auch beim Wassersparen macht das Unternehmen Fortschritte: An Standorten in wasserarmen Regionen hat sich die Wiederverwendung von Wasser im Vergleich zu 2022 um 196 % erhöht – ein weiterer Schritt in Richtung des Ziels von +250 % bis 2030.4

Barilla fördert nachhaltige und regenerative Landwirtschaft entlang der globalen Wertschöpfungskette
Der Klimawandel und Ressourcenknappheit setzen die Landwirtschaft unter Druck, insbesondere was die Gesundheit von Böden und Ökosystemen betrifft. Vor diesem Hintergrund engagiert sich Barilla insbesondere im Bereich regenerativer Landwirtschaft: 2025 bezog das Unternehmen 4.160 Tonnen Weichweizen aus regenerativen Anbausystemen (Ziel: 250.000 Tonnen bis 2030). Diese Ansätze zielen darauf ab, die Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität zu stärken und den Wasserverbrauch zu senken.

Im Rahmen des Programms Barilla Sustainable Farming (BSF), welches sich auf die wichtigsten Erntefrüchte wie Getreide und Basilikum bezieht, wurden seit 2010 gemeinsam mit knapp 7.000 Landwirtinnen und Landwirten mehr als 816.000 Tonnen Rohstoffe unter nachhaltigen Kriterien produziert. Darauf aufbauend skaliert Barilla regenerative Praktiken gemäß den Prinzipien der Food and Agriculture Organization (FAO) der UN, darunter Fruchtwechsel, reduzierte Bodenbearbeitung und organische Düngung – mit dem Ziel, Böden zu regenerieren, Biodiversität zu fördern und Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Engagement in den lokalen Gemeinschaften: 4.000 Tonnen Lebensmittelspenden und 2 Mio. Euro für den guten Zweck
Um Programme für Ernährungssicherheit und soziale Teilhabe zu unterstützen, arbeitet die Gruppe eng mit gemeinnützigen Organisationen und lokalen Akteuren zusammen. Ausgangspunkt dieser Initiativen ist Barillas Ziel, Menschen durch Lebensmittel zusammenzubringen.

2025 spendete Barilla weltweit 4.000 Tonnen Lebensmittel und stellte 2 Mio. Euro für soziale Projekte bereit – mit Fokus auf Inklusion, Bildung und gesellschaftliches Wohlbefinden. Parallel dazu wird Inklusion auch innerhalb des Unternehmens gefördert, etwa durch Programme zur Schaffung von Chancengleichheit und zur Integration benachteiligter Gruppen an den Produktionsstandorten – im Einklang mit der umfassenderen People- und Social-Sustainability-Agenda der Gruppe.

Barillas Nachhaltigkeitsengagement zeigt sich auch im wirtschaftlichen Erfolg
In einem von Unsicherheiten geprägten globalen Umfeld – gekennzeichnet durch geopolitische Spannungen, veränderte Handelsbedingungen und hohe Kostenvolatilität – erzielte die Barilla-Gruppe mit 30 Produktionsstandorten (davon 15 in Italien und 15 im Ausland) und rund 2 Millionen Tonnen verkaufter Produkte in über 100 Ländern einen Umsatz von 4,837 Milliarden Euro (+1 Prozent währungsbereinigt). Damit unterstreicht das Unternehmen erneut sein Bekenntnis zu den Zielen des Barilla 2030 Sustainability Compass, der auch in den kommenden vier Jahren die strategische Richtung vorgibt.

Den Barilla Nachhaltigkeitsbericht 2025 mit allen Verweisen und weiteren Zahlen finden Sie unter diesem Link.

1 Weitere Details finden Sie im Kapitel E1 des Nachhaltigkeitsberichts.
2 https://www.barillagroup.com/en/sustainability/products/
3 https://www.barillagroup.com/en/sustainability/climate/
4 https://www.barillagroup.com/en/sustainability/

 

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