ENGIE und NHOA Energy legen den Grundstein für das 320-MWh-Batterieprojekt in Drogenbos, Belgien

27 May 2026
DROGENBOS, Belgien

NHOA Energy, ein globaler Anbieter von Energiespeichersystemen im Versorgungsmaßstab, feierte heute gemeinsam mit ENGIE einen bedeutenden Meilenstein mit der Grundsteinlegung für ein 320-MWh-Batteriespeichersystem (BESS) im ENGIE-Kraftwerk Drogenbos in der Nähe von Brüssel.

Die Zeremonie, die heute Vormittag in Anwesenheit von Hans Bonte, Energieminister der flämischen Regierung, Vincent Verbeke, CEO von ENGIE Belgium, Nicolas van den Abeele, Geschäftsführer für Erneuerbare Energien & Batterien Benelux bei ENGIE, und Giuseppe Artizzu, CEO von NHOA Energy, stattfand, markierte den offiziellen Baubeginn für das dritte groß angelegte Batterieprojekt von ENGIE in Belgien.

Das im Rahmen der fünften Auktion des belgischen Capacity Remuneration Mechanism (CRM) vergebene Projekt wird im Rahmen eines 15-Jahres-Vertrags, der im November 2027 beginnt, zur Versorgungssicherheit des nationalen Stromnetzes beitragen. ENGIE hat NHOA Energy mit der Lieferung, Inbetriebnahme und dem langfristigen Service des BESS beauftragt.

Nach der Inbetriebnahme wird das BESS in Drogenbos auch die Integration erneuerbarer Energien unterstützen und die Netzstabilität verbessern, wobei die firmeneigenen Steuerungsplattformen NHEXUS und PROPHET von NHOA Energy zum Einsatz kommen. Das System umfasst 88 Batteriecontainer, die eine Entladezeit von bis zu vier Stunden ermöglichen – das entspricht dem durchschnittlichen täglichen Stromverbrauch von über 38.000 Haushalten.

Das BESS in Drogenbos stellt nach dem laufenden Bau des 400-MWh-BESS in Kallo einen neuen Meilenstein in der Partnerschaft zwischen ENGIE und NHOA Energy dar und bestätigt das gemeinsame Engagement der Unternehmen, den Einsatz großtechnischer Energiespeichersysteme in Europa zu beschleunigen.

„Flexible Energieerzeugung und -speicherung sind der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende und daher ein wichtiger Pfeiler unserer Strategie. ENGIE hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 in Belgien eine Batteriespeicherkapazität von 500 MW zu betreiben. Mit Projekten wie denen in Drogenbos und Kallo sind wir auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen“, sagte Vincent Verbeke, CEO von ENGIE Belgium.

„Wir sind stolz darauf, erneut mit ENGIE zusammenzuarbeiten und damit unser gemeinsames Engagement für den Ausbau der Batterie-Energiespeicherung in ganz Europa zu bekräftigen. Der Baubeginn in Drogenbos trägt weiter zur Widerstandsfähigkeit des europäischen Verbundnetzes bei, in einem Kontext, in dem die Beschleunigung der Energiewende ein Hebel für die Energiesicherheit des Kontinents ist“, kommentierte Giuseppe Artizzu, CEO von NHOA Energy.

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