Telehouse Canada, ein führender Anbieter von Rechenzentrumsdienstleistungen und ein Tochterunternehmen der KDDI Corporation, meldete jetzt den Abschluss einer umfassenden Infrastruktur-Modernisierung, die dafür konzipiert ist, die nächste Generation von KI-Workloads zu unterstützen. Durch Einführung der direkten Liquid-to-Chip-Kühltechnologie ermöglicht Telehouse den Einsatz von KI-Inferenzsystemen mit hoher Dichte in seinen stark vernetzten Rechenzentrums-Umgebungen im Stadtzentrum von Toronto und stärkt damit seine Führungsposition bei der Bereitstellung resilienter, zukunftssicherer Anlagen, die die digitale Transformation Kanadas voranbringen und die nächste Innovationswelle unterstützen.
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Telehouse Canada's Advanced Cooling Framework
Angesichts der beschleunigten Einführung von KI in allen Branchen suchen Unternehmen verstärkt nach Rechenzentrumsumgebungen, die leistungsintensive Workloads in großem Maßstab bewältigen können. Diese Anforderungen steigern die Nachfrage nach Infrastrukturen mit höherer Dichte und fortschrittlichen Kühllösungen, insbesondere in Betriebsumgebungen, in denen Zuverlässigkeit, Effizienz und die Nähe zu den Endanwendern für die KI-Inferenz von entscheidender Bedeutung sind.
Aufbauend auf dieser Investition hat Telehouse Canada in seinem gesamten Metro-Rechenzentrumskomplex eine direkte Flüssigkeitskühlung eingeführt und zugleich die Infrastruktur so weiterentwickelt, dass sie hochdichte Implementierungen und eine verbesserte Konnektivität für KI-Workloads ermöglicht. Die neue Lösung unterstützt Unternehmen, deren KI-Infrastruktur in den Räumlichkeiten von Telehouse untergebracht ist, mit Schrankdichten von bis zu 120 kW pro Rack.
Dies ist eine erstmalige Anwendung der direkten Flüssigkeitskühlung in einem Interconnection-Hub in Kanada, was ihre Bedeutung für die kanadische Rechenzentrums- und Interconnection-Landschaft unterstreicht. Diese Modernisierung versetzt Telehouse Canada in die Lage, Unternehmen mit anspruchsvollen Anforderungen an Kühlung und Stromversorgung zu unterstützen und ihnen gleichzeitig weiterhin Verbindungen mit geringer Latenz sowie die Nähe zu den Endnutzern zu bieten.
“Angesichts der weiter steigenden Nachfrage nach KI benötigen Unternehmen eine Rechenzentrumsinfrastruktur, die immer komplexere Workloads in großem Maßstab bewältigen kann”, sagte Atsushi Kubo, President und CEO von Telehouse Canada. “Dieses Upgrade stärkt unsere Fähigkeit, diesen Anforderungen gerecht zu werden und dabei weiterhin die Leistung und Zuverlässigkeit zu bieten, die unsere Kunden erwarten.”
Verbesserung der Energieeffizienz durch Wärmerückgewinnung und -wiederverwendung
Durch Flüssigkeitskühlung wird eine bessere Wärmeleitung als mit Luft erzielt, so dass Telehouse Canada bis zu 80 Prozent der Wärme direkt von Hochleistungs-Serverkomponenten abführen kann. Infolgedessen verringert sich die Abhängigkeit von energieintensiven Rechenzentrums-Klimageräten und Serverlüftern, was den Gesamtenergieverbrauch senkt und gleichzeitig ein nachhaltigeres und effizienteres Kühlkonzept ermöglicht. In einem direkten Flüssigkeitskühlsystem wird die Wärme von den Serverkomponenten auf eine Kühlverteilungseinheit übertragen, wo sie über einen separaten Kühlmittelkreislauf abgeführt wird. Diese Wärme wird anschließend in das geschlossene Fernwärmesystem von Enwave eingespeist, wo sie in einem vollständig isolierten Prozess aufgefangen und wiederverwendet wird, um das städtische Trinkwasser von Toronto zu erwärmen. Sie wird also nicht in die Atmosphäre abgegeben, was die Energieeffizienz (Power Usage Effectiveness, PUE) der Rechenzentren von Telehouse Canada verbessert. Darüber hinaus entfällt bei diesem System im Normalbetrieb der Einsatz von Kühlaggregaten, was die Notwendigkeit der Verdunstungskühlung verringert und den Wasserverbrauch senkt. Dies bewirkt eine weitere Verbesserung der Wassernutzungseffizienz (Water Usage Effectiveness, WUE) des Rechenzentrums.
Das Projekt verdeutlicht das kontinuierliche Engagement von Telehouse Canada für den Aufbau einer resilienten Hochleistungs-Digitalinfrastruktur und zugleich die greifbaren Vorteile im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Dazu zählen die Schaffung lokaler Arbeitsplätze und der Einsatz von rund 80 Fachkräften aus den Bereichen Bau- und Ingenieurwesen über den gesamten Projektzyklus hinweg.
Im Einklang mit der Fokussierung Kanadas auf die digitale Infrastruktur, KI und Innovation spielen Investitionen wie diese eine wichtige Rolle bei der Stärkung des digitalen Fundaments des Landes—sie fördern langfristiges Wachstum, beschleunigen Innovationen und sorgen dafür, dass die Infrastruktur bereit ist, wenn Unternehmen ihre KI-gestützten Betriebsabläufe ausweiten. Durch weitere Investitionen in leistungsstarke, stark vernetzte Umgebungen engagiert sich Telehouse Canada dafür, die nächste Phase der digitalen Transformation möglich zu machen, die sich wandelnden Anforderungen der Digitalwirtschaft Kanadas zu unterstützen und Unternehmen dabei zu helfen, global zu wachsen und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Über Telehouse
Telehouse ist ein führender globaler Anbieter von Rechenzentrumsdienstleistungen unter der KDDI-Gruppe und bringt eine Vielzahl von Geschäftspartnern zusammen, darunter Netzbetreiber, Mobil- und Content-Anbieter, Unternehmen, Cloud-Anbieter und Finanzdienstleistungsunternehmen. Telehouse wurde 1989 gegründet und bietet zuverlässige, sichere und flexible Colocation-Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, die Markteinführung zu beschleunigen und Geschäftsmöglichkeiten durch schnelle, effiziente und sichere Verbindungen zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter www.telehouse.ca
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