Die Promega Corporation hat von der Science Based Targets initiative die Validierung für ihre kurzfristigen Emissionsreduktionsziele erhalten, die auf der Grundlage des aktuellen Stands der Klimaforschung entwickelt wurden. SBTi ist eine Organisation für Unternehmensklimapolitik, die Standards, Instrumente und Leitlinien für die Definition von Zielen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen entwickelt, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden.
„Diese Ziele sind nicht nur eine Verpflichtung, sondern Teil eines validierten Plans, der eine externe Rechenschaftspflicht beinhaltet“, erklärt Corey Meek, Leiter des Programms für unternehmerische Verantwortung bei Promega. „Unsere von der SBTi validierten Ziele basieren auf einem umfassenden Verständnis unserer Treibhausgasemissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette und setzen ein klares, wissenschaftlich fundiertes Ziel, das wir bis 2030 erreichen wollen.“
Die Science Based Targets initiative hat die folgenden kurzfristigen Ziele validiert:
- Scope 1 und 2: Senkung der absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 47 % bis 2030, bezogen auf das Referenzjahr 2023
- Scope 3 (absolute Senkung): Senkung der Scope-3-Emissionen um 42 % bis 2030, bezogen auf das Referenzjahr 2023, mit Schwerpunkt auf Investitionsgütern (Kategorie 2) und Geschäftsreisen (Kategorie 6)
- Scope 3 (Einbindung von Lieferanten): Bis 2030 sollen 67 % der Lieferanten, gemessen am Beschaffungsvolumen in den Bereichen eingekaufte Güter (Kategorie 1) und vorgelagerter Transport (Kategorie 4), entweder eine Verpflichtung gegenüber der Science Based Targets initiative (SBTi) eingegangen sein oder SBTi-konforme Reduktionsziele veröffentlicht haben.
In der Biotechnologie- und Pharmaindustrie gewinnt die Beschaffung bei Lieferanten, die wissenschaftlich fundierte Emissionsziele verfolgen, immer mehr an Relevanz für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele von Unternehmen. Einkaufsteams suchen nach einer externen Validierung, um die Durchführung von Lieferkettenanalysen und die Einhaltung von Vorschriften zu vereinfachen. Zwar berichtet Promega seit Langem über die Fortschritte bei der Umsetzung seiner internen Nachhaltigkeitsziele, doch die Validierung durch die SBTi schafft eine zusätzliche Ebene der Verbindlichkeit für Beschaffungsteams und Nachhaltigkeitsverantwortliche auf Kundenseite.
Kürzlich hat Promega in allen seinen weltweiten Betrieben eine Stromversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien erreicht – ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung seiner Reduktionsziele für Scope 1 und 2. Das Unternehmen unterstützt seine Lieferanten bereits bei der Festlegung wissenschaftlich fundierter Ziele und konzentriert sich dabei auf absolute Reduzierungen bei Investitionsgütern und Geschäftsreisen.
Erfahren Sie mehr über das Engagement von Promega für Nachhaltigkeit unter www.promega.com/corporate-responsibility-csr.
Die wichtigsten Fakten
- Was ist die Science Based Targets initiative (SBTi)? Die Science Based Targets initiative fördert Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen und entwickelt die notwendigen Standards, Instrumente und Leitlinien für die Festlegung von Zielen zur Senkung von Treibhausgasemissionen, um die globale Erwärmung unterhalb eines katastrophalen Niveaus zu halten.
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Welche Targets hat SBTi für Promega validiert? Die SBTi hat drei kurzfristige Ziele für Promega validiert:
- Senkung der absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 47 % bis 2030, bezogen auf das Referenzjahr 2023
- Senkung der absoluten Scope-3-Emissionen um 42 % bis 2030, bezogen auf das Referenzjahr 2023, mit Schwerpunkt auf Investitionsgütern (Kategorie 2) und Geschäftsreisen (Kategorie 6)
- Einbindung von 67 % der Lieferanten, gemessen am Beschaffungsvolumen für eingekaufte Güter (Kategorie 1) und vorgelagerte Transportdienstleistungen (Kategorie 4), die sich zur Science Based Targets initiative (SBTi) verpflichtet oder SBTi-konforme Emissionsreduktionsziele veröffentlicht haben
- Was sind Scope 1-, Scope 2- und Scope 3-Emissionen? Scope-1-Emissionen sind direkte Emissionen aus Anlagen im Besitz oder unter der Kontrolle eines Unternehmens, wie beispielsweise die Verbrennung fossiler Brennstoffe am Standort. Scope-2-Emissionen sind indirekte Emissionen aus zugekauftem Strom, der außerhalb des Standorts generiert wird. Scope-3-Emissionen sind alle sonstigen indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens, darunter beschaffte Güter und Dienstleistungen, Investitionsgüter, Geschäftsreisen und der Transport in der vorgelagerten Lieferkette.
- Welche Schritte hat Promega bereits unternommen, um diese Ziele zu erreichen? Promega nutzt inzwischen in seinen weltweiten Betriebsstätten zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu seinem Reduktionsziel für Scope-1- und Scope-2-Emissionen. Darüber hinaus hat das Unternehmen damit begonnen, mit Lieferanten zu kooperieren, die für sein Ziel im Bereich der Lieferantenbindung (Scope 3) relevant sind.
Über Promega Corporation
Promega Corporation ist ein führender Anbieter von innovativen Lösungen und technischen Supportleistungen für die Life-Science-Branche. Das Portfolio des Unternehmens umfasst über 4.000 Produkte und unterstützt eine Vielzahl von Life-Science-Anwendungen in Bereichen wie Zellbiologie, DNA-, RNA- und Proteinanalyse, Arzneimittelentwicklung, Personenidentifizierung und Molekulardiagnostik. Diese Instrumente und Technologien haben in den vergangenen 45 Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und werden heute von Wissenschaftlern und Technikern in Laboren für akademische und staatliche Forschung, Forensik, Pharmazeutika, klinische Diagnostik sowie veterinärmedizinische, agrarwissenschaftliche und umwelttechnische Untersuchungen eingesetzt. Promega hat seinen Hauptsitz in Madison, Wisconsin, USA, und verfügt über Niederlassungen in 16 Ländern sowie über 50 weltweite Vertriebspartner. Erfahren Sie mehr unter promega.com.
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