AM Intelligence („AMI“), die von den Gründern von Greenko ins Leben gerufene KI-Infrastrukturplattform, gab heute zwei weitere feste und verbindliche Aufträge über 20.000 NVIDIA Rubin GPUs bekannt, die als NVIDIA Vera Rubin NVL72-Rack-Scale-Systeme eingesetzt werden sollen. Aufbauend auf ihrer ersten KI-Fabrik in Hyderabad soll diese Erweiterung Cloud-Anbietern, Unternehmen und KI-Entwicklern Zugang zu groß angelegter Rechenkapazität bieten, die näher an den Orten liegt, an denen sie KI entwickeln und einsetzen.
Diese Bestellungen ergänzen die am 25. August 2026 bekannt gegebene erste Bestellung der AMI über 9.000 NVIDIA Rubin-GPUs für ihre erste KI-Fabrik in Hyderabad.
Diese zusätzliche Kapazität von insgesamt ca. 70 Megawatt (MW) wird in Malaysia und Indien zum Einsatz kommen; die Auslieferung ist für das zweite Quartal 2027 geplant.
Zusammengenommen erhöhen die drei Aufträge die von AMI zugesagte „Frontier Compute“-Kapazität auf rund 29.000 Rubin-GPUs und fast 100 MW, wodurch sich AMI als einer der frühesten und größten festen Abnehmer von Rubin-GPUs außerhalb Nordamerikas etabliert.
AMI plant, in den nächsten 15 Monaten weitere 300 MW Kapazität auf den Markt zu bringen, was Investitionsausgaben von mehr als 20 Milliarden US-Dollar zusätzlich zu den bereits für die ersten 100 MW zugesagten 6 Milliarden US-Dollar erfordert.
„Beide Anlagen werden nach demselben architektonischen Standard wie die AI-Fabrik in Hyderabad errichtet und integrieren die NVIDIA Vera Rubin-Plattform mit einem RDMA-over-Converged-Ethernet-Netzwerk (RoCE) mit hohem Durchsatz für einen schnellen und effizienten Datentransfer sowie fortschrittliche Speichersysteme“, erklärte Anil Chalamalasetty, Chairman von AM Intelligence. „Jeder Standort ist auf eine hohe Leistungsdichte in den Racks ausgelegt und durchgehend flüssigkeitsgekühlt, sodass die Infrastruktur auch künftige Generationen von KI-Chips auf derselben physischen Grundfläche aufnehmen kann.“
„AM Intelligence führt mit NVIDIA Vera Rubin die nächste Generation von KI-Fabriken in Indien und Malaysia ein“, erklärte Vishal Dhupar, Managing Director für Südasien bei NVIDIA. „Durch die Kombination von beschleunigtem Rechnen mit Hochleistungsnetzwerken und einer flüssigkeitsgekühlten Infrastruktur schafft AMI die Grundlage dafür, dass Entwickler und Unternehmen noch anspruchsvollere KI-Lösungen entwickeln können.“
Die globale Pipeline von AMI mit einer Leistung von ca. 400 MW
AMI hat eine Pipeline mit einer „Compute-as-a-Service“-Kapazität von rund 400 MW an Standorten weltweit aufgebaut, darunter Indien, die Vereinigten Staaten, Europa und Malaysia. Die drei bisher erteilten Aufträge stellen die erste fest zugesagte Tranche innerhalb dieser Pipeline dar; der Rest befindet sich in der Entwicklung und soll in nachfolgenden Phasen im Jahr 2027 und Anfang 2028 ausgeliefert werden.
Dieses Projekt trägt zur Umsetzung der von AMI erklärten Absicht bei, 1 GW an „Compute-as-a-Service“-Kapazität für globale KI-Workloads bereitzustellen – und zwar im Rahmen eines umfassenderen Programms, das 5 GW an KI-Rechenzentren in Indien, den Vereinigten Staaten und Europa vorsieht.
Als strategischer Entwickler langfristiger Vermögenswerte wird AMI seine einzigartigen Energielösungen, seinen Kapitalvorteil und den Zugang zu KI-Infrastruktur der nächsten Generation nutzen, um eine branchenweit führende „Electron-to-Token“-Wirtschaftlichkeit zu erzielen, indem die Energieinfrastruktur mit der für das Training und den Betrieb von KI-Modellen erforderlichen Rechenkapazität integriert wird. Dies ermöglicht KI-Training und -Inferenz in großem Maßstab mit einem kollaborativen Dienstleistungsangebot, das Hyperscaler, Neo-Cloud-Anbieter, staatliche KI-Initiativen, Pionierlabore, KI-Native-Unternehmen und lokale Entwicklergemeinschaften umfasst.
Über AM Intelligence:
AM Intelligence (AMI) baut ein Full-Stack-Ökosystem für KI-Infrastruktur auf, das die Bereiche Energie, Rechenzentrumsinfrastruktur, Hardware und maßgeschneiderte KI-Modelle umfasst. Gestützt auf die eigenen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und zur Speicherung von Greenko entwickelt AMI eine flüssigkeitsgekühlte Rechenkapazität im Gigawatt-Maßstab, die darauf ausgelegt ist, globale Hyperscaler, wegweisende KI-Forschungslabore, Unternehmen sowie Indiens staatliche KI-Initiativen zu bedienen und gleichzeitig den Zugang zu Chipsätzen für indische Entwickler zu erweitern, die KI-Lösungen für den heimischen und globalen Markt entwickeln.
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