Der Club bleibt oben dran, Karlsruhe taumelt
Trainer Miroslav Klose arbeitet mit dem 1. FC Nürnberg weiter an einer historischen Saison. Auch dank Torjäger Mohamed Ali Zoma gewann der spielstarke und maximal effiziente Club 1:0 (1:0) beim weiter taumelnden Karlsruher SC und behauptete seine Position als Aufstiegskandidat in der 2. Fußball-Bundesliga.
"Ich bin sehr zufrieden, hier muss man erst mal so spielen", sagte Klose nach dem souveränen Sieg im Wildpark bei Sky. Die erste Halbzeit sei "fantastisch gewesen", nach der Pause habe seine Mannschaft gut dagegengehalten - "als Trainer ist das fantastisch zu sehen", ergänzte der Weltmeister von 2014.
Der sechste Saisontreffer von Zoma, vom italienischen Nationaltrainer Roberto Mancini in das Aufgebot für die anstehenden Spiele der Nations League berufen, (30.) reichte den Franken, um weiter so erfolgreich zu spielen wie zuletzt vor 26 Jahren. Damals hatte der neunmalige deutsche Meister die Saison in der 2. Liga mit einem Unentschieden und sechs Siegen begonnen, bislang sind es fünf Erfolge und ein Remis.
Die vor allem in der ersten Halbzeit klar unterlegenen Karlsruher dagegen sind nach ihrem Auftakterfolg gegen Arminia Bielefeld (2:1) seit nunmehr fünf Spielen ohne Sieg. Ein Treffer von Rafael Pinto Pedrosa wurde wegen Abseits aberkannt (63.).
Der Club hatte zunächst Glück, als Torhüter Jan Reichert einen Rückpass ungeschickt gegen den Pfosten lenkte (5.). Danach bestimmten die Gäste das Spiel, nach der ersten Chance für Tim Janisch (25.) traf Zoma zur längst überfälligen Führung.
Karlsruhe hatte die letzten fünf Heimspiele gegen den Club gewonnen und dabei 16 Tore erzielt. Diesmal aber kam die Mannschaft von Trainer Maximilian Senft erst nach der Pause besser ins Spiel, drängte energisch auf den Ausgleich, erspielte sich dabei aber keine klaren Torchancen.
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