Miro bringt KI aus isolierten Anwendungsfällen in die gemeinsame Teamarbeit

19 May 2026
SAN FRANCISCO

Miro, der AI Innovation Workspace, hat neue Lösungen für seine KI-Plattform angekündigt und stärkt damit seine Position als Kollaborationsplattform für Teams aller Art. Dort können Menschen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen KI-Agenten und Informationskontext miteinander teilen und darauf zugreifen. Dadurch können Teams komplexe Herausforderungen angehen und deutlich bessere Entscheidungen treffen, damit sie schneller die richtigen Lösungen entwickeln.

Zu den Neuerungen zählen umfassende Erweiterungen der agentischen KI-Funktionen von Miro, darunter KI-Kollegen und Flows, sowie neue Connectors. Sie unterstützen Unternehmen dabei, die Lücke zwischen individueller KI-Produktivität und einer unternehmensweiten Transformation zu schließen.

KI verändert das Arbeitstempo, doch die meisten Teams profitieren davon bislang nicht. In vielen Unternehmen ist mittlerweile eine enorme Diskrepanz zwischen dem entstanden, was einzelne Mitarbeiter leisten können, und dem, was Organisationen tatsächlich daraus machen. Der Grund dafür ist häufig eine fragmentierte Zusammenarbeit. Denn Teams arbeiten heute nicht mehr nur „Mensch zu Mensch“, sondern auch „Mensch zu Agent“ und sogar „Agent zu Agent“. Diese Formen der Zusammenarbeit laufen jedoch häufig isoliert voneinander ab und bleiben für andere unsichtbar. In solchen Silos verstärkt KI bestehende Abstimmungsprobleme, anstatt sie zu lösen. Die Auswirkungen werden oft erst sichtbar, wenn die Arbeitsergebnisse zusammengeführt werden.

Miro hat eine klare Vision, um diese Lücke zu schließen: Unternehmen brauchen einen gemeinsamen Raum, in dem Teams rund um KI-gestützte Ergebnisse zusammenarbeiten und Projekte gemeinsam voranbringen können. Deshalb vereint Miro alle Formen der Zusammenarbeit auf einer zentralen Oberfläche: dem Canvas. Gleichzeitig investiert Miro weiterhin gezielt in die Zusammenarbeit zwischen Menschen, denn sie bleibt die Grundlage erfolgreicher Arbeit. Vertrauen, Urteilsvermögen und ein gemeinsames Verständnis innerhalb von Teams sind entscheidend für echten Fortschritt und nachhaltige Innovation.

„Das Potenzial von KI bleibt häufig in privaten Chatfenstern eingeschlossen – sie beschleunigt einzelne Personen, erreicht aber nicht die gesamte Organisation“, sagt Andrey Khusid, CEO und Gründer von Miro. „Wenn alle Formen der Zusammenarbeit auf einer gemeinsamen Oberfläche zusammenkommen, wird aus individueller Geschwindigkeit Unternehmensgeschwindigkeit und aus individuellem Wissen ein gemeinsames Verständnis. Eine Gruppe von zehnmal produktiveren Mitarbeitenden, die in unterschiedliche Richtungen arbeitet, wird zu einem zehnmal produktiveren Unternehmen, das gemeinsam auf ein Ziel hinarbeitet. Jedes Unternehmen wird diesen Wandel vollziehen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Genau darauf arbeiten wir hin.“

„KI entfaltet ihre volle Wirkung, wenn sie Teamarbeit unterstützt und erweitert“, sagt Wayne Kurtzman, Research Vice President, Collaboration and Communities bei IDC. „Führungskräfte müssen gezielt Tools und Technologien nutzen, die Kreativität, Agilität und Innovationskraft ihrer Teams stärken. "Je stärker die Arbeit von KI-Agenten geprägt wird, desto wichtiger wird die Fähigkeit von KI, sich gemeinsam mit Teams in Arbeitsprozesse einzubinden, um größere Herausforderungen bewältigen zu können.“

„Arbeit mit KI isoliert zu beschleunigen, schafft Geschwindigkeit ohne Richtung – und genau das ist das Problem“, sagt Matt Cloke, CTO von Endava. „Für mich wurde durch Miro deutlich, wie wichtig es ist, den Kontext auf dem Canvas sichtbar zu halten, sodass alle darauf aufbauen können. Viele verstehen unter Kontext statische Inhalte wie Dokumente oder Bilder. Dabei kann alles visueller Kontext sein: eine Notiz, eine Tabelle, ein Workflow oder sogar eine Pop-up-Interaktion. Entscheidend ist, dass dieser Kontext zugänglich und miteinander verknüpft bleibt – genau das macht KI leistungsfähig. Wie dieser Kontext verarbeitet und an weitere KI-Elemente weitergegeben wird – darin liegt der eigentliche Mehrwert.“

Zu den heute angekündigten wichtigsten Neuerungen der KI-Plattform von Miro gehören:

1. KI-Agenten im Workflow: Miro verbindet Teams und agentische KI

KI-Agenten werden zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Arbeitsprozesse. Bisher konnten sie jedoch nicht direkt an dem gemeinsamen Canvas teilnehmen, auf dem Teams Ideen entwickeln, planen und sich abstimmen. Dadurch arbeiteten sie oft neben bestehenden Prozessen statt innerhalb dieser Prozesse. Externe KI-Tools können den Canvas von Miro jetzt lesen und darauf schreiben. Ermöglicht wird dies durch:

  • Erweiterte MCP-Unterstützung für die Erstellung von Tools und Boards sowie für Rahmen , Kommentare, Formen und Code-Blöcke.
  • Agentenfreundliche Formate: Neue Formate wie Mermaid-Diagramme, Markdown und HTML-Widgets ermöglichen es KI-Agenten, Inhalte direkt und nativ auf dem Canvas zu erstellen und weiterzuentwickeln.
  • Nahtlose Tool-Integration: Connectors verknüpfen die KI-Kollegen und Flows von Miro mit bestehenden Anwendungen wie Slack, Atlassian, Granola und GitHub.
  • Kontext ohne Unterbrechung: Entscheidungen und Inhalte aus Miro lassen sich direkt mit den Systemen verbinden, in denen Arbeit umgesetzt wird – ohne Kontextverlust oder doppelte Arbeit.
  • Miro in führenden KI-Plattformen: Als nativer Connector in ChatGPT, Claude und Microsoft Copilot macht Miro Arbeitsergebnisse aus KI-gestützten Interaktionen für ganze Teams auf einem gemeinsamen Canvas sichtbar.

2. KI-Kollegen als agentische KI: Vom Assistenten zum Sparringspartner

Die meisten KI-Tools reagieren heute lediglich auf einzelne Eingaben: Sie beantworten einen Prompt, liefern ein Ergebnis und stoppen anschließend wieder. Für komplexe, dynamische und mehrdeutige Aufgaben reicht dieses Modell jedoch oft nicht aus. Deshalb entwickelt Miro seine KI-Kollegen zu agentischen Sparringspartnern weiter – KI-Systemen, die Ziele verstehen und aktiv dabei unterstützen, diese zu erreichen.

  • Komplexe Aufgaben lösen: KI-Kollegen erkennen die zugrunde liegende Absicht hinter einer Anfrage, zerlegen mehrdeutige Herausforderungen in konkrete Schritte und stellen intelligente Rückfragen zur weiteren Präzisierung.
  • Boards automatisch erstellen: KI-Kollegen und Flows generieren aus einem einzigen Prompt vollständige Board-Inhalte – darunter Dokumente, Diagramme, Kanban-Boards, Notizen und Rahmen – und schaffen so innerhalb weniger Minuten eine kollaborative Arbeitsgrundlage.
  • Kontext und Gedächtnis: Miro entwickelt ein dauerhaftes Verständnis für Arbeitsweisen, Prioritäten und laufende Prozesse, ergänzt automatisch relevanten Kontext und setzt Arbeitsabläufe an der richtigen Stelle fort.
  • Interaktion über natürliche Sprache: Über den bidirektionalen Voice-Chat ermöglichen KI-Kollegen eine natürliche Interaktion mit KI – inklusive spontaner Richtungswechsel und freier Ideenentwicklung, ohne auf perfekt formulierte Prompts angewiesen zu sein.

3. Flows für wiederkehrende Arbeit: Prozesse systemübergreifend automatisieren

Wiederkehrende Aufgaben wie Stand-ups, Sprint Reviews oder Kick-offs gehören zum Alltag vieler Teams. Häufig fehlt jedoch ein gemeinsamer Ort, um diese Prozesse effizient zu steuern. Stattdessen werden Informationen manuell zusammengetragen, Tools aktualisiert und Freigaben immer wieder neu eingeholt.

  • Workflows systemübergreifend verbinden: Flows erweitern den Canvas über Connectors hinaus und ermöglichen automatisierte Abläufe zwischen Miro und angebundenen Systemen.
  • Daten und Aufgaben automatisch synchronisieren: Flows können unter anderem Meeting-Transkripte einbinden, Aufgaben in Projektmanagement-Tools erstellen und aktuelle Informationen aus verbundenen Systemen bereitstellen.
  • Wiederkehrende Prozesse zentral steuern: Zeitachsen- und Kanban-Ansichten in Kombination mit integrierten, menschlichen Freigabeschritten schaffen eine gemeinsame Infrastruktur für standardisierte Team-Workflows.

4. Miro Prototypes: Bessere Abstimmung und schnellere Entscheidungen im Entwicklungsprozess

Zwischen einer ersten Idee und einem konkreten Entwurf, zu dem ein ganzes Team Feedback geben kann, entstehen häufig Missverständnisse und Fehlentscheidungen. Genau in dieser Phase geraten Projekte oft in die falsche Richtung. Die neuen Funktionen von Miro Prototypes helfen dabei, vorhandenen Kontext frühzeitig in anklickbare Prototypen zu überführen, damit Teams schneller gemeinsam Entscheidungen treffen und sich besser abstimmen können.

  • Von Code zu Prototypen: Miro Prototypes integriert Kontext direkt aus Claude Code und weiteren Tools auf dem Canvas, sodass bestehende Arbeitsergebnisse unmittelbar als Grundlage für Abstimmung und Entscheidungen genutzt werden können.
  • Designs weiterentwickeln: Bestehende Produktdesigns lassen sich durch den Import von Screenshots oder Figma-Dateien in vollständig vernetzte, bearbeitbare Multi-Screen-Flows überführen und mithilfe von KI weiterentwickeln – ohne bei null beginnen zu müssen.
  • Prototypen im Markenstil erstellen: KI-generierte Prototypen können automatisch an das Erscheinungsbild einer Marke angepasst werden, etwa durch die Übernahme eines Themes aus einer URL oder aus dem Markencenter. Dadurch entsprechen Designs bereits ab der ersten Version dem Corporate Design.
  • Mehrere Varianten gleichzeitig erzeugen: Unterschiedliche Prototypenvarianten lassen sich parallel generieren, damit Teams verschiedene Ansätze vergleichen und fundiertere Entscheidungen treffen können.
  • Nahtlose Übergabe ermöglichen: Finalisierte Prototypen können direkt an Coding-Agenten oder nach Figma exportiert werden. Dabei bleibt der gesamte Kontext erhalten und ermöglicht einen reibungslosen Übergang von der Idee zur Umsetzung.

Miro Canvas 26

Miro präsentierte den Teilnehmern des Canvas 26, dem jährlichen Flagship-Kunden-Event in San Francisco, seine neuesten Updates. Die Veranstaltung beinhaltete unter anderem Gastvorträgeeden von Tomer Cohen, ehemaliger CPO bei LinkedIn und Joe Dunleavy, Regional CTO for Europe und Global Head of Dava.X AI group bei Endava, sowie Erfolgsberichte von Austin Lin, VP of Product Management bei Cisco, Amanda Kane, SVP Product Operations, and Tracy Love, SVP Enterprise Technology Solutions bei J.Crew.

Miro ist stolz darauf, mit den offiziellen Partnern und Sponsoren auf dem Canvas 26 zusammenzuarbeiten: Voltage Control, Asana, Bolt, Atlas Bench, AWS, und OpenAI.

Über Miro

Miro ist der AI Innovation Workspace, der Teams und KI zusammenbringt, um schneller zu planen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und die nächsten großen Innovationen umzusetzen. Mit mehr als 100 Millionen Nutzern bei über 250.000 Kunden unterstützt Miro funktionsübergreifende Teams dabei, von der frühen Ideenfindung bis zur finalen Umsetzung auf einem gemeinsamen, KI-orientierten Canvas zusammenzuarbeiten. Mit dem Canvas als Prompt sorgen die kollaborativen KI-Workflows von Miro dafür, dass Teams im Arbeitsfluss bleiben, neue Arbeitsweisen großflächig umsetzen und die unternehmensweite Transformation vorantreiben. Das 2011 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 1.600 Mitarbeitende an 14 Standorten weltweit. Weitere Informationen unter https://miro.com/de.

 

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