Das Uptime Institute hat heute die Veröffentlichung seines 8. Annual Outage Trends Report bekannt gegeben, der im Rahmen einer fortlaufenden Reihe von Uptime Institute Intelligence herausgegeben wird und die Ausfallsicherheit von IT-Diensten analysiert. Die Vermeidung von Ausfällen stellt für Betreiber von Rechenzentren nach wie vor eine zentrale Herausforderung dar, da die steigende Nachfrage, KI-gesteuerte Workloads und Stromversorgungsengpässe die Risikoprofile neu definieren. Trotz Verbesserungen hinsichtlich Design und Betrieb sehen sich die Betreiber weiterhin mit zunehmender Systemkomplexität, Netzinstabilität, tieferen gegenseitigen Abhängigkeiten und sich wandelnden externen Bedrohungen konfrontiert. Im 8. Annual Outage Analysis 2026 Report werden nun neueste Daten zu den Ursachen, der Häufigkeit und den Folgen von Ausfällen in der IT und in Rechenzentren analysiert.
Laut Angaben von Uptime Intelligence Research ist die Ausfallhäufigkeit pro Standort bereits im fünften Jahr in Folge rückläufig. Allerdings hat sich das Tempo, in dem Verbesserungen erzielt werden, im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt, und etwa 1 von 10 Befragten gibt an, dass der letzte Ausfall schwerwiegende oder erhebliche Auswirkungen hatte.
Bei öffentlich gemeldeten Ausfällen spielen Ausfälle der externen Infrastruktur eine immer größere Rolle. Außerdem kommt es vermehrt zu Ausfällen, die auf Probleme mit Glasfaserleitungen und der Konnektivität zurückzuführen sind, die häufig zu längeren Unterbrechungen führen.
„Insgesamt gibt es immer weniger Ausfälle, und die digitale Infrastruktur erweist sich als bemerkenswert widerstandsfähig. Weitere Verbesserungen in puncto Widerstandsfähigkeit zu erzielen, wird jedoch immer schwieriger“, so Andy Lawrence, Gründungsmitglied und Executive Director, Uptime Intelligence. „Wir denken, dass Ausfälle in Zukunft immer seltener auf einen einzelnen Fehlerpunkt zurückzuführen sein werden. Vielmehr werden sie durch ein komplexes Ineinandergreifen von Systemen hervorgerufen werden, einschließlich Software, Netzwerken und externen Abhängigkeiten. Die elektrische und mechanische Infrastruktur vor Ort wird zwar immer noch ein wichtiger Baustein sein, der widerstandsfähig sein muss, doch die digitale Infrastruktur wird zunehmend dezentraler und es wird immer häufiger zu Ausfällen kommen, die ihren Ursprung außerhalb des Rechenzentrums haben, die beispielsweise mit der Stromversorgung, der Netzwerkkonnektivität oder der zunehmenden Abhängigkeit von externen Cloud-Diensten zusammenhängen.“
Die jährliche Ausfallanalyse von Uptime ist branchenweit einzigartig und basiert auf Daten aus verschiedenen Quellen, darunter öffentlich zugängliche Berichte (z. B. Informationen aus Nachrichten und sozialen Medien) sowie Umfragen von Uptime (wie die jährliche Uptime Institute Global Data Center Survey und die Uptime Institute Data Center Resiliency Survey 2026). Diese Informationen werden zusätzlich durch Angaben von Mitgliedern und Partnern des Uptime Institute und dessen Datenbank mit öffentlich gemeldeten Ausfällen ergänzt.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Die Ausfallraten pro Standort sind bereits das fünfte Jahr in Folge rückläufig, allerdings hat sich das Tempo der Verbesserung verlangsamt.
- Ausfälle der externen Infrastruktur nehmen bei öffentlich gemeldeten Ausfällen zu, was möglicherweise auf einen langfristigen Trend hindeutet, der in den Prognosen von Uptime vorhergesagt wurde. Ausfälle aufgrund von Problemen mit Glasfaserleitungen und der Konnektivität häufen sich und führen zunehmend zu längeren Unterbrechungen.
- Die Ausfallkosten steigen weiter an. In der 2025 Annual Survey von Uptime gaben 57 % der Befragten an, dass ihr letzter größerer Ausfall mehr als 100.000 US-Dollar gekostet habe. Das zweite Jahr in Folge meldete 1 von 5 Befragten Kosten von über 1 Million US-Dollar. Etwa 1 von 10 Befragten gab an, dass der letzte Ausfall schwerwiegende oder gravierende Auswirkungen hatte.
- Stromausfälle sind auch weiterhin die Hauptursache für Ausfälle mit erheblichen Folgen, doch die Risiken verändern sich. Ausfälle im Zusammenhang mit USV-Anlagen, Umschaltvorrichtungen und Generatoren sind nach wie vor vorherrschend; jedoch führen zunehmende Netzengpässe und hochverdichtete Arbeitslasten zu neuen Schwachstellen.
- Die Betreiber passen ihre Investitionsstrategien mit Blick auf Automatisierung und Steuerungssysteme an, um die Komplexität zu bewältigen. Die Bewertungen der Ausfallsicherheit konzentrieren sich dabei nach wie vor jedoch eher auf interne Systeme als auf externe und systemische Risiken. Eine zunehmende Automatisierung kann aber wiederum andere Arten von Problemen mit sich bringen.
Auch 2026 bleiben Verstöße gegen festgelegte Verfahren die Hauptursache von Ausfällen aufgrund menschlicher Fehler. Auch Probleme wie uneinheitliche oder unklare Abläufe sind neben Fehlern bei der Installation und im Betrieb weit verbreitet.
Im Laufe der neun Jahre, in denen Uptime öffentlich gemeldete Ausfälle erfasst hat, waren etwa zwei Drittel dieser Ausfälle auf externe IT- und Rechenzentrumsdienstleister zurückzuführen – einschließlich Cloud- und Internetgiganten, Telekommunikationsunternehmen sowie Colocation-Anbieter. Dies verdeutlicht den strukturellen Wandel der Branche, der möglicherweise noch weitere Anpassungen auf vertraglicher und finanzieller Ebene erfordern wird.
Mehr erfahren: Für weitere Einzelheiten zu den neuesten Forschungsergebnissen von Uptime zu Ausfällen der digitalen Infrastruktur können Sie sich für das bevorstehende 2026 Annual Outage Analysis Webinar am Mittwoch, 13. Mai, um 9:00 a.m. PDT (12:00 p.m. EDT, 5:00 p.m. BST) hier anmelden. Eine Aufzeichnung des Webinars wird anschließend auf Abruf verfügbar sein. Ein 9-seitiges Executive Summary, ein Auszug aus einem weitaus ausführlicheren 29-seitigen Bericht, steht hier zum Download bereit.
Um den vollständigen Annual Outage Analysis 2026 Report zu lesen und Uptime Intelligence im Rahmen einer Testversion zu nutzen, besuchen Sie bitte https://intelligence.uptimeinstitute.com/request-evaluation. Der vollständige Bericht ist für Mitglieder des Uptime Network und Abonnenten von Uptime Intelligence verfügbar. (Presse: E-Mail publicrelations@uptimeinstitute.com)
Über das Uptime Institute
Das Uptime Institute ist die weltweit führende Autorität für digitale Infrastruktur. Mit über 4.000 Auszeichnungen in mehr als 122 Ländern weltweit und über 1.100 laufenden Projekten in über 80 Ländern hat Uptime Zehntausenden von Unternehmen dabei geholfen, ihre kritischen IT-Ressourcen zu optimieren und gleichzeitig Kosten, Ressourcen und Effizienz zu verwalten. Seit über 30 Jahren setzt das Unternehmen branchenführende Benchmarks für die Leistung, Ausfallsicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz von Rechenzentren, die Kunden die Gewissheit geben, dass ihre digitale Infrastruktur unter einer Vielzahl von Betriebsbedingungen auf einem Niveau funktioniert, das ihren individuellen Geschäftsanforderungen entspricht. Der Tier-Standard von Uptime ist der weltweit vertrauenswürdigste und am häufigsten verwendete Standard der IT-Branche für die Planung, den Bau und den Betrieb von Rechenzentren. Das Angebot umfasst den Tier-Standard und die Zertifizierungen des Unternehmens, Management- und Betriebsüberprüfungen und -bewertungen, einschließlich der SCIRA-FSI-Risikobewertung für den Finanzsektor, die Nachhaltigkeitsbewertung und eine breite Palette zusätzlicher Angebote in den Bereichen Risikomanagement, Leistung, Verfügbarkeit und verwandten Bereichen. Die Schulungsprogramme von Uptime Education wurden bereits von über 100.000 Fachleuten aus dem Bereich Rechenzentren erfolgreich absolviert, darunter die hoch angesehenen ATD (Accredited Tier Designer) und AOS (Accredited Operations Specialist). Der Lehrplan von Uptime Education wurde durch die Übernahme von CNet Training Ltd. 2023 erweitert.
Das Uptime Institute hat seinen Hauptsitz in New York, NY, und unterhält Büros in London, São Paulo, Dubai, Riad und Singapur. Außerdem beschäftigt das Unternehmen in über 34 Ländern weltweit vollzeitbeschäftigte Uptime-Experten. Weitere Informationen erhalten Sie unter uptimeinstitute.com.
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