i-charging und SOLUM starten Auslieferung der Ladeplattform MAX mit bis zu 1,6 MW

20 Jul 2026
PORTO, Portugal

Das portugiesische Ladeinfrastrukturunternehmen i-charging hat mit der kommerziellen Auslieferung seiner MAX-Lösung begonnen. Die ersten Systeme verließen Ende Juni den Standort und werden derzeit bei Kunden in Portugal installiert. Damit hält i-charging den zu Jahresbeginn angekündigten Zeitplan ein. Mit einer Leistung von bis zu 1,6 MW basiert die Plattform auf dem EV Power Module von SOLUM und markiert den ersten kommerziellen Meilenstein der strategischen Partnerschaft beider Unternehmen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260720888441/de/

MAX ist derzeit die leistungsstärkste und flexibelste verfügbare Ladelösung und wurde für öffentliche Ladehubs, Flottendepots und Logistikbetriebe entwickelt (Bild: SOLUM)

MAX ist derzeit die leistungsstärkste und flexibelste verfügbare Ladelösung und wurde für öffentliche Ladehubs, Flottendepots und Logistikbetriebe entwickelt (Bild: SOLUM)

Der zunehmende Einsatz elektrisch betriebener schwerer Nutzfahrzeuge, der Ausbau von Flottenbetrieben und die Errichtung öffentlicher Ladehubs lassen europaweit die Nachfrage nach Ladelösungen mit höherer Leistung steigen. Hinzu kommt eine neue Generation von Elektrofahrzeugen, die für ultraschnelles Laden ausgelegt ist. Die heute installierte Infrastruktur wird diesen Anforderungen jedoch nur teilweise gerecht. Flotten- und Logistikbetreiber benötigen vor allem Systeme, die kurze Ladezeiten, hohe Verfügbarkeit und Energieeffizienz gewährleisten. Genau hier setzt MAX an, indem die Lösung das EV Power Module von SOLUM und die modulare Architektur von i-charging in einem einzigen System vereint.

MAX ist derzeit die leistungsstärkste und flexibelste verfügbare Ladelösung und wurde für öffentliche Ladehubs, Flottendepots und Logistikbetriebe entwickelt. Die Plattform lässt sich innerhalb eines einzigen Schaltschranks modular von 50 kW bis 1,6 MW skalieren und unterstützt die wichtigsten Schnellladestandards: das Combined Charging System (CCS), den North American Charging Standard (NACS), den chinesischen GB/T-Standard sowie das für den Schwerlastverkehr entwickelte Megawatt Charging System (MCS). Ein zentrales Merkmal ist die patentierte dynamische Leistungsverteilung von i-charging, die die verfügbare Leistung in Echtzeit auf bis zu acht gleichzeitig angeschlossene Fahrzeuge verteilt. Die Verteilung passt sich dem tatsächlichen Bedarf jedes Fahrzeugs an, damit die installierte Infrastruktur so effizient wie möglich genutzt wird.

Im Zentrum der Plattform steht das EV Power Module von SOLUM. Es ist für den Parallelbetrieb von bis zu 32 Modulen ausgelegt und ermöglicht damit, die Megawatt-Leistungsklasse zuverlässig in einem kompakten System zu erreichen. Die Fähigkeit, eine hohe Anzahl von Modulen in eine stabile Architektur mit hoher Leistungsdichte zu integrieren, war für i-charging ein entscheidender Faktor bei der Wahl von SOLUM (KRX: 248070) als Technologiepartner. SOLUM entstand 2015 als Spin-off von Samsung Electro-Mechanics und hat seine Kompetenzen in der Leistungselektronik seither kontinuierlich ausgebaut. Diese erfüllen heute die Anforderungen des Megawattladens an Leistung, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit.

Pedro Silva, CEO von i-charging, betont: „Ein 1,6-MW-System von der Produktankündigung bis zur kommerziellen Installation zu bringen, ist eine deutlich größere Herausforderung, als große Teile der Branche lange angenommen haben. Neben marktführenden technischen Spezifikationen ist auch die Fähigkeit entscheidend, in dem Tempo zu skalieren, das europäische Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur und Flottenbetreiber heute von uns verlangen.“

Daniel Lee, CEO von SOLUM Europe, ergänzt: „Diese erste kommerzielle Auslieferung zeigt, dass das EV Power Module von SOLUM das Herzstück von Ladesystemen im Megawattbereich bilden kann. Mit dem Start der europäischen Auslieferungen gemeinsam mit i-charging konzentrieren wir uns darauf, sicherzustellen, dass jedes installierte Megawatt im täglichen Betrieb einen konkreten Mehrwert für Flotten- und Logistikbetreiber schafft, die die Elektrifizierung in Portugal und im übrigen Europa vorantreiben.“

Ausgehend von diesen ersten Installationen in Portugal wollen beide Unternehmen die Auslieferung von MAX schrittweise auf weitere europäische Märkte ausweiten. Bestellungen aus anderen Ländern, darunter Deutschland und die Schweiz, liegen bereits vor. Parallel dazu soll der Einsatz des EV Power Module von SOLUM im globalen Markt für Ladelösungen für Elektromobilität ausgeweitet werden.

Über i-charging

i-charging ist ein portugiesisches Unternehmen für EV-Ladeinfrastruktur, gegründet 2019, mit Hauptsitzen in Porto und Atlanta. Das Unternehmen entwickelt, produziert und betreibt ein komplettes Ladeökosystem: von der Ladeinfrastruktur über digitale Intelligenz und Energiemanagement bis hin zum Service. Alles basiert auf einer einzigen Architektur, die vom urbanen öffentlichen Laden bis zu Schwerlastflotten und Urban Air Mobility skaliert. i-charging ist nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert; die Produkte sind für Märkte weltweit zugelassen. Zu den Auszeichnungen zählen Deloitte Technology Fast 50 Portugal (Sieger 2024, 2025), Deloitte Technology Fast 500 EMEA (Sieger 2024) sowie Financial Times 1000 Europe’s Fastest Growing Companies 2026. Weitere Informationen unter www.i-charging.tech.

Über SOLUM

SOLUM wurde 2015 als Spin-off von Samsung Electro-Mechanics gegründet und ist an der KOSPI notiert. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern für Power-Lösungen, Display-Technologien und Electronic Shelf Labels (ESL) und treibt Innovation im globalen Retail-Sektor voran. Mit klarem Fokus auf kundenorientierte Innovation und nachhaltige Handelsprozesse entwickelt SOLUM Lösungen, mit denen Händler in einer zunehmend digitalen Welt effizienter arbeiten. Mehr unter www.solum-group.com.

 

© Business Wire, Inc.

Haftungsausschluss :
Diese Pressemitteilung ist kein von AFP erstelltes Dokument. AFP übernimmt keine Verantwortung für ihren Inhalt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die im Text der Pressemitteilung genannten Kontaktpersonen/Stellen.