Militärflugzeug stürzt bei Flugshow nahe Athen ab: Beide Piloten tot
Bei einer Flugshow in der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen ist am Samstag ein Militärflugzeug abgestürzt. Die beiden Piloten der F-4 Phantom kamen dabei ums Leben, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete. Die Umstände des Absturzes waren zunächst unklar. Örtlichen Medien zufolge konnten die Piloten nicht mehr den Schleudersitz aktivieren.
Das Flugzeug sei gerade erst gestartet, als es plötzlich an Höhe verloren habe und abgestürzt sei, sagte ein Journalist des Rundfunksenders ERT am Unglücksort. Unmittelbar nach dem Absturz ereignete sich eine Explosion, während tausende Menschen die jährlich stattfindende "Athens Flying Week" besuchten.
ERT zufolge waren neun Flugzeuge und vier Helikopter der Feuerwehr im Einsatz, um einen Waldbrand zu löschen, der durch den Absturz ausgelöst wurde. Die Flugshow wurde abgesagt, Verteidigungsminister Nikos Dendias begab sich an die Unglücksstelle.
Die F-4 Phantom ist ein US-Mehrzweckflugzeug aus der Zeit des Kalten Krieges. Die griechische Luftwaffe hat derzeit noch 36 modernisierte Maschinen dieses Typs in Betrieb, wie es auf deren Website heißt.
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