Qevlar vereint SOC und Vulnerability Management mit neuen KI-Agenten und verkleinert so die Angriffsfläche

28 May 2026
PARIS & NEW YORK

Qevlar, die in Europa entwickelte und weltweit von über 1.500 Unternehmen eingesetzte KI-SOC-Plattform stellt heute eine neue Generation von KI-Agenten vor. Sie adressieren eine der hartnäckigsten operativen Schwachstellen in der Unternehmenssicherheit: die Trennung zwischen Security Operations Centers (SOCs) und Vulnerability-Management-Teams. Die neuen Funktionen ermöglichen es Sicherheitsteams, CVEs in Echtzeit mit Incident-Daten zu korrelieren und Risiken zu priorisieren, Asset Owner automatisch zu identifizieren, um die Behebung zu beschleunigen, und aktiv ausgenutzte CVEs autonom aufzuspüren. Die Funktionen werden im Herbst 2026 allgemein verfügbar sein.

Das Aufspüren und Ausnutzen von Zero-Day-Schwachstellen war noch nie so schnell und einfach wie im Jahr 2026. Laut dem Mandiant-Bericht von 2026 ist die durchschnittliche Zeit bis zur Ausnutzung von Schwachstellen auf geschätzte -7 Tage gesunken, was bedeutet, dass die Ausnutzung nun bereits vor der Veröffentlichung eines Patches erfolgt. Gleichzeitig senken KI-Systeme wie Claude Mythos die Hürden für die Identifizierung und Operationalisierung von Zero-Days und beschleunigen so die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Ausnutzung. Diese Veränderungen lassen das traditionelle Reaktionsfenster zusammenbrechen und zeigen die Grenzen von isolierten SOC- und Schwachstellenmanagement-Workflows auf. SOC- und Vulnerability-Management-Teams verfügen über komplementäre Angriffssignale, es fehlt ihnen jedoch in vielen Fällen an einem gemeinsamen Workflow oder einer gemeinsamen Datenebene, um gemeinsam darauf zu reagieren. Da Incident Response und Schwachstellenmanagement in Unternehmen in der Regel getrennte Funktionen sind, arbeiten die Teams isoliert voneinander, was zu fragmentierten Prozessen und einer ad-hoc-Zusammenarbeit führt. Angreifer nutzen genau diese Lücken zwischen den Teams aus.

Qevlar begegnet diesen Herausforderungen mit drei neuen Funktionen:

  • Vulnerability Exploitation Hunter übersetzt CVE-Daten automatisch in Detection Queries und durchsucht Umgebungen proaktiv auf aktive Ausnutzung. So verkürzt sich die Zeit von der Offenlegung bis zur Erkennung deutlich.
  • CVE Exploitation Intelligence Exchange ist ein gemeinsamer Intelligence-Layer, der beiden Teams ermöglicht, auf Basis desselben Echtzeitkontexts zu Schwachstellen und deren aktiver Ausnutzung zu arbeiten.
  • Asset Owner Agent ordnet Assets automatisch ihren Verantwortlichen zu und das über CMDB-, Identity- und operative Datenquellen hinweg.

„Das Ziel von Sicherheitsteams ist es nicht mehr nur, schneller zu sein, sondern im Laufe der Zeit resilienter zu werden und die Lücken, die Angreifer ausnutzen können, kontinuierlich zu verringern“, sagte Ahmed Achchak, CEO von Qevlar. „Die meisten KI-SOC-Tools sind auf Geschwindigkeit optimiert. Wir entwickeln Lösungen für eine kombinierte Verteidigung. Das gelingt nur, wenn man die Silos zwischen den Sicherheitsteams aufbricht, alle Signale über den gesamten Sicherheitsstack hinweg verknüpft und das System aus vergangenen Vorfällen lernen lässt. Die Zusammenführung von SOC- und Schwachstellendaten ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung.“

Live auf der Infosecurity Europe 2026

Qevlar wird die neuen Funktionen auf der Infosecurity Europe in London vom 2. bis 4. Juni am Stand C60 sowie auf der Cyber-AI Expo in München am 24. Juni vorstellen. Early Access kann unter https://www.qevlar.com/soc-and-vulnerability angefragt werden.

Über Qevlar

Qevlar AI macht aus reaktiven Sicherheitsabläufen ein selbstlernendes Abwehrsystem. Die in Europa entwickelte Plattform analysiert jeden Alert über den gesamten Security-Stack hinweg und wandelt jede Erkenntnis in Verbesserungen für Detection Engineering, Threat Hunting und Vulnerability Management um. Qevlar ist weltweit bei über 1.500 Unternehmen im Einsatz, darunter MediaMarkt, DAX-Konzerne, Sodexo, Orange Cyberdefense, und Atos. Erfahren Sie mehr unter qevlar.com.

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