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23/07/2017 - 05:16

Schulz will Flüchtlingspolitik zum Wahlkampfthema machen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Flüchtlingskrise zum Wahlkampfthema machen. Die Lage sei angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, "hoch brisant", sagte der SPD-Chef der "Bild am Sonntag". "Wer auf Zeit spielt und versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch."

Schulz will Flüchtlingspolitik zum Wahlkampfthema machen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Flüchtlingskrise zum Wahlkampfthema machen. Die Lage sei angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, "hoch brisant", sagte der SPD-Chef der "Bild am Sonntag". "Wer auf Zeit spielt und versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch."


22/07/2017 - 18:12

Scharfer Angriff Steinmeiers auf Erdogan im ZDF-Sommerinterview

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Streit der Bundesregierung mit der Türkei eingeschaltet. Erdogan versuche nicht nur, "das Land auf sich zuzuschneiden", sagte Steinmeier laut am Samstag vorab veröffentlichten Auszügen aus dem ZDF-Sommerinterview. Vielmehr würden jetzt auch die "Reste an Kritik und Opposition" verfolgt, ins Gefängnis gesteckt und mundtot gemacht.

Scharfer Angriff Steinmeiers auf Erdogan im ZDF-Sommerinterview

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Streit der Bundesregierung mit der Türkei eingeschaltet. Erdogan versuche nicht nur, "das Land auf sich zuzuschneiden", sagte Steinmeier laut am Samstag vorab veröffentlichten Auszügen aus dem ZDF-Sommerinterview. Vielmehr würden jetzt auch die "Reste an Kritik und Opposition" verfolgt, ins Gefängnis gesteckt und mundtot gemacht.


23/07/2017 - 05:46

Anhaltende Gewalt im Tempelberg-Konflikt sorgt weltweit für Beunruhigung

Die Auseinandersetzungen um den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem haben international die Sorge vor einem neuen Palästinenseraufstand wachsen lassen. Die UNO, die EU und das Nahost-Quartett richteten am Wochenende eindringliche Aufrufe zur Mäßigung an Israel und die Palästinenser. Der UN-Sicherheitsrat setzte für Montag eine Dringlichkeitssitzung an. Die Gewalt in der Region ging weiter, am Samstag wurden zwei junge Palästinenser getötet.

Anhaltende Gewalt im Tempelberg-Konflikt sorgt weltweit für Beunruhigung

Die Auseinandersetzungen um den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem haben international die Sorge vor einem neuen Palästinenseraufstand wachsen lassen. Die UNO, die EU und das Nahost-Quartett richteten am Wochenende eindringliche Aufrufe zur Mäßigung an Israel und die Palästinenser. Der UN-Sicherheitsrat setzte für Montag eine Dringlichkeitssitzung an. Die Gewalt in der Region ging weiter, am Samstag wurden zwei junge Palästinenser getötet.


23/07/2017 - 04:47

Zentralratschef unzufrieden mit Vorgehen der Regierung gegen Antisemitismus

Der Zentralrat der Juden hat das Vorgehen der Bundesregierung gegen Antisemitismus als zu zögerlich kritisiert. Die Regierung habe aus dem gestiegenen Antisemitismus "bislang nicht die nötigen Konsequenzen gezogen", kritisierte Zentralratschef Josef Schuster gegenüber der "Bild am Sonntag". So habe sie in der aktuellen Legislaturperiode keinen Beauftragten zur Bekämpfung von Antisemitismus ernannt, bemängelte er.

Zentralratschef unzufrieden mit Vorgehen der Regierung gegen Antisemitismus

Der Zentralrat der Juden hat das Vorgehen der Bundesregierung gegen Antisemitismus als zu zögerlich kritisiert. Die Regierung habe aus dem gestiegenen Antisemitismus "bislang nicht die nötigen Konsequenzen gezogen", kritisierte Zentralratschef Josef Schuster gegenüber der "Bild am Sonntag". So habe sie in der aktuellen Legislaturperiode keinen Beauftragten zur Bekämpfung von Antisemitismus ernannt, bemängelte er.


22/07/2017 - 15:29

Gabriel wirbt bei Deutsch-Türken um Verständnis für harten Kurs gegenüber Ankara

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat in einem offenen Brief an die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland um Verständnis für den verschärften Kurs der Bundesregierung gegenüber Ankara geworben. In dem am Samstag in der "Bild"-Zeitung erschienenen Brief nannte Gabriel die Freundschaft zwischen Deutschen und Türken einen "großen Schatz". Der Verhaftung "unbescholtener" deutscher Staatsbürger könne die Bundesregierung aber nicht tatenlos zusehen.

Gabriel wirbt bei Deutsch-Türken um Verständnis für harten Kurs gegenüber Ankara

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat in einem offenen Brief an die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland um Verständnis für den verschärften Kurs der Bundesregierung gegenüber Ankara geworben. In dem am Samstag in der "Bild"-Zeitung erschienenen Brief nannte Gabriel die Freundschaft zwischen Deutschen und Türken einen "großen Schatz". Der Verhaftung "unbescholtener" deutscher Staatsbürger könne die Bundesregierung aber nicht tatenlos zusehen.


22/07/2017 - 16:46

EU-Kommission prüft Informationen über mögliches Auto-Kartell in Deutschland

Die EU-Kommission prüft Informationen über ein mögliches Kartell zwischen den großen deutschen Autobauern. "Die Europäische Kommission und das Bundeskartellamt haben Informationen zu dieser Angelegenheit erhalten, die aktuell von der Kommission geprüft werden", erklärte ein Kommissionssprecher in Brüssel am Samstag. Allerdings war unklar, ob die Prüfung in ein wettbewerbsrechtliches Verfahren mündet. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt "verfrüht, weiter zu spekulieren", sagte der Sprecher.

EU-Kommission prüft Informationen über mögliches Auto-Kartell in Deutschland

Die EU-Kommission prüft Informationen über ein mögliches Kartell zwischen den großen deutschen Autobauern. "Die Europäische Kommission und das Bundeskartellamt haben Informationen zu dieser Angelegenheit erhalten, die aktuell von der Kommission geprüft werden", erklärte ein Kommissionssprecher in Brüssel am Samstag. Allerdings war unklar, ob die Prüfung in ein wettbewerbsrechtliches Verfahren mündet. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt "verfrüht, weiter zu spekulieren", sagte der Sprecher.


22/07/2017 - 16:06

Neuer Kommunikationsdirektor will Trumps Politik "aggressiver" vermarkten

Der neue Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump will dessen Politik "aggressiver" kommunizieren. Trump leiste einen "phänomenalen Job", dass müsse "aggressiver" als bislang an die Öffentlichkeit getragen werden, sagte der Finanzinvestor Anthony Scaramucci am Freitag vor Journalisten in Washington. Offenbar aus Protest gegen Scaramuccis Ernennung warf der bisherige Pressesprecher Sean Spicer das Handtuch. An Spicers Stelle tritt seine bisherige Stellvertreterin Sarah Huckabee Sanders.

Neuer Kommunikationsdirektor will Trumps Politik

Der neue Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump will dessen Politik "aggressiver" kommunizieren. Trump leiste einen "phänomenalen Job", dass müsse "aggressiver" als bislang an die Öffentlichkeit getragen werden, sagte der Finanzinvestor Anthony Scaramucci am Freitag vor Journalisten in Washington. Offenbar aus Protest gegen Scaramuccis Ernennung warf der bisherige Pressesprecher Sean Spicer das Handtuch. An Spicers Stelle tritt seine bisherige Stellvertreterin Sarah Huckabee Sanders.

23/07/2017 - 05:46

Anhaltende Gewalt im Tempelberg-Konflikt sorgt weltweit für Beunruhigung

Die Auseinandersetzungen um den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem haben international die Sorge vor einem neuen Palästinenseraufstand wachsen lassen. Die UNO, die EU und das Nahost-Quartett richteten am Wochenende eindringliche Aufrufe zur Mäßigung an Israel und die Palästinenser. Der UN-Sicherheitsrat setzte für Montag eine Dringlichkeitssitzung an. Die Gewalt in der Region ging weiter, am Samstag wurden zwei junge Palästinenser getötet.

Anhaltende Gewalt im Tempelberg-Konflikt sorgt weltweit für Beunruhigung

Die Auseinandersetzungen um den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem haben international die Sorge vor einem neuen Palästinenseraufstand wachsen lassen. Die UNO, die EU und das Nahost-Quartett richteten am Wochenende eindringliche Aufrufe zur Mäßigung an Israel und die Palästinenser. Der UN-Sicherheitsrat setzte für Montag eine Dringlichkeitssitzung an. Die Gewalt in der Region ging weiter, am Samstag wurden zwei junge Palästinenser getötet.


22/07/2017 - 10:29

Gerichtsmediziner bestätigen Suizid von Linkin-Park-Sänger Bennington

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist nach Angaben der Gerichtsmediziner durch Suizid aus dem Leben geschieden. Der 41-Jährige habe sich in seinem Haus in Los Angeles erhängt, ein Angestellter habe ihn dort gefunden, teilte ein Sprecher der Gerichtsmedizin der US-Westküstenmetropole am Freitag (Ortszeit) mit. Freunde verwiesen auf die Querverbindungen zum Suizid des Musikerkollegen Chris Cornell, der sich im Mai erhängt hatte. Die Tournee der US-Band wurde abgesagt.

Gerichtsmediziner bestätigen Suizid von Linkin-Park-Sänger Bennington

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist nach Angaben der Gerichtsmediziner durch Suizid aus dem Leben geschieden. Der 41-Jährige habe sich in seinem Haus in Los Angeles erhängt, ein Angestellter habe ihn dort gefunden, teilte ein Sprecher der Gerichtsmedizin der US-Westküstenmetropole am Freitag (Ortszeit) mit. Freunde verwiesen auf die Querverbindungen zum Suizid des Musikerkollegen Chris Cornell, der sich im Mai erhängt hatte. Die Tournee der US-Band wurde abgesagt.


22/07/2017 - 13:13

Minneapolis kommt nach Polizei-Todesschuss auf Australierin nicht zur Ruhe

Eine Woche nach dem tödlichen Bauchschuss eines Polizisten auf eine unbewaffnete Australierin kommt die US-Großstadt Minneapolis nicht zur Ruhe: Polizeichefin Janee Harteau erklärte am Freitag (Ortszeit) angesichts anhaltender Massenproteste ihren Rücktritt. Eine wütende Menge schrie Bürgermeisterin Betsy Hodges bei einer Pressekonferenz nieder. Die genauen Umstände des tödlichen Vorfalls vom Samstag vergangener Woche blieben unklar.

Minneapolis kommt nach Polizei-Todesschuss auf Australierin nicht zur Ruhe

Eine Woche nach dem tödlichen Bauchschuss eines Polizisten auf eine unbewaffnete Australierin kommt die US-Großstadt Minneapolis nicht zur Ruhe: Polizeichefin Janee Harteau erklärte am Freitag (Ortszeit) angesichts anhaltender Massenproteste ihren Rücktritt. Eine wütende Menge schrie Bürgermeisterin Betsy Hodges bei einer Pressekonferenz nieder. Die genauen Umstände des tödlichen Vorfalls vom Samstag vergangener Woche blieben unklar.


23/07/2017 - 02:45

Frankreichs Front National hält an Forderung nach Euro-Austritt fest

In der parteiinternen Kursdebatte bei der rechtspopulistischen Front National in Frankreich haben sich die Befürworter eines Austritts aus der Eurozone durchgesetzt. Die Forderung nach einem Ausscheiden Frankreichs aus der Gemeinschaftswährung bleibe Ziel der Partei, teilte diese am Samstag nach einer zweitägigen Klausurtagung nahe Paris mit. Interne Kritiker hatten diese Position zuvor in Frage gestellt und eine Neuausrichtung gefordert.

Frankreichs Front National hält an Forderung nach Euro-Austritt fest

In der parteiinternen Kursdebatte bei der rechtspopulistischen Front National in Frankreich haben sich die Befürworter eines Austritts aus der Eurozone durchgesetzt. Die Forderung nach einem Ausscheiden Frankreichs aus der Gemeinschaftswährung bleibe Ziel der Partei, teilte diese am Samstag nach einer zweitägigen Klausurtagung nahe Paris mit. Interne Kritiker hatten diese Position zuvor in Frage gestellt und eine Neuausrichtung gefordert.


22/07/2017 - 11:11

Neuer Kommunikationsdirektor will Trumps Politik "aggressiver" vermarkten

Der neue Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump will dessen Politik "aggressiver" kommunizieren. Trump leiste einen "phänomenalen Job", dass müsse "aggressiver" als bislang an die Öffentlichkeit getragen werden, sagte der Finanzinvestor Anthony Scaramucci am Freitag vor Journalisten in Washington. Offenbar aus Protest gegen Scaramuccis Ernennung warf der bisherige Pressesprecher Sean Spicer das Handtuch. An Spicers Stelle tritt seine bisherige Stellvertreterin Sarah Huckabee Sanders.

Neuer Kommunikationsdirektor will Trumps Politik

Der neue Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump will dessen Politik "aggressiver" kommunizieren. Trump leiste einen "phänomenalen Job", dass müsse "aggressiver" als bislang an die Öffentlichkeit getragen werden, sagte der Finanzinvestor Anthony Scaramucci am Freitag vor Journalisten in Washington. Offenbar aus Protest gegen Scaramuccis Ernennung warf der bisherige Pressesprecher Sean Spicer das Handtuch. An Spicers Stelle tritt seine bisherige Stellvertreterin Sarah Huckabee Sanders.


22/07/2017 - 16:04

Neue Enthüllungen über Russland-Kontakte erhöhen Druck auf Sessions

US-Justizminister Jeff Sessions gerät durch neue Enthüllungen über seine Russland-Kontakte verstärkt unter Druck: Entgegen seiner bisherigen Darstellung habe Sessions vor der Präsidentschaftswahl 2016 doch mit dem russischen Botschafter in Washington über wahlkampfrelevante Themen gesprochen, berichtete die "Washington Post" in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf US-Behördenquellen. US-Präsident Donald Trump forderte am Morgen (Ortszeit) via Twitter, derartige "illegale" Geheimdienst-"Leaks" müssten aufhören.

Neue Enthüllungen über Russland-Kontakte erhöhen Druck auf Sessions

US-Justizminister Jeff Sessions gerät durch neue Enthüllungen über seine Russland-Kontakte verstärkt unter Druck: Entgegen seiner bisherigen Darstellung habe Sessions vor der Präsidentschaftswahl 2016 doch mit dem russischen Botschafter in Washington über wahlkampfrelevante Themen gesprochen, berichtete die "Washington Post" in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf US-Behördenquellen. US-Präsident Donald Trump forderte am Morgen (Ortszeit) via Twitter, derartige "illegale" Geheimdienst-"Leaks" müssten aufhören.


22/07/2017 - 13:54

16 Polizisten bei US-Luftangriff in Afghanistan getötet

Bei einem US-Luftangriff im Süden Afghanistans sind nach Behördenangaben 16 Polizisten getötet worden. Ein US-Kampfjet bombardierte demnach am Freitag ein Dorf im Bezirk Gereschk, in dem die Polizisten gegen Talibankämpfer vorgingen. Die Polizisten seien "irrtümlich" attackiert worden. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) eröffnete derweil im nordafghanischen Kundus ein bei einem US-Luftangriff vor knapp zwei Jahren zerstörtes Krankenhaus wieder.

16 Polizisten bei US-Luftangriff in Afghanistan getötet

Bei einem US-Luftangriff im Süden Afghanistans sind nach Behördenangaben 16 Polizisten getötet worden. Ein US-Kampfjet bombardierte demnach am Freitag ein Dorf im Bezirk Gereschk, in dem die Polizisten gegen Talibankämpfer vorgingen. Die Polizisten seien "irrtümlich" attackiert worden. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) eröffnete derweil im nordafghanischen Kundus ein bei einem US-Luftangriff vor knapp zwei Jahren zerstörtes Krankenhaus wieder.

23/07/2017 - 05:16

Schulz will Flüchtlingspolitik zum Wahlkampfthema machen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Flüchtlingskrise zum Wahlkampfthema machen. Die Lage sei angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, "hoch brisant", sagte der SPD-Chef der "Bild am Sonntag". "Wer auf Zeit spielt und versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch."

Schulz will Flüchtlingspolitik zum Wahlkampfthema machen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Flüchtlingskrise zum Wahlkampfthema machen. Die Lage sei angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, "hoch brisant", sagte der SPD-Chef der "Bild am Sonntag". "Wer auf Zeit spielt und versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch."


23/07/2017 - 04:47

Zentralratschef unzufrieden mit Vorgehen der Regierung gegen Antisemitismus

Der Zentralrat der Juden hat das Vorgehen der Bundesregierung gegen Antisemitismus als zu zögerlich kritisiert. Die Regierung habe aus dem gestiegenen Antisemitismus "bislang nicht die nötigen Konsequenzen gezogen", kritisierte Zentralratschef Josef Schuster gegenüber der "Bild am Sonntag". So habe sie in der aktuellen Legislaturperiode keinen Beauftragten zur Bekämpfung von Antisemitismus ernannt, bemängelte er.

Zentralratschef unzufrieden mit Vorgehen der Regierung gegen Antisemitismus

Der Zentralrat der Juden hat das Vorgehen der Bundesregierung gegen Antisemitismus als zu zögerlich kritisiert. Die Regierung habe aus dem gestiegenen Antisemitismus "bislang nicht die nötigen Konsequenzen gezogen", kritisierte Zentralratschef Josef Schuster gegenüber der "Bild am Sonntag". So habe sie in der aktuellen Legislaturperiode keinen Beauftragten zur Bekämpfung von Antisemitismus ernannt, bemängelte er.


22/07/2017 - 15:29

Gabriel wirbt bei Deutsch-Türken um Verständnis für harten Kurs gegenüber Ankara

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat in einem offenen Brief an die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland um Verständnis für den verschärften Kurs der Bundesregierung gegenüber Ankara geworben. In dem am Samstag in der "Bild"-Zeitung erschienenen Brief nannte Gabriel die Freundschaft zwischen Deutschen und Türken einen "großen Schatz". Der Verhaftung "unbescholtener" deutscher Staatsbürger könne die Bundesregierung aber nicht tatenlos zusehen.

Gabriel wirbt bei Deutsch-Türken um Verständnis für harten Kurs gegenüber Ankara

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat in einem offenen Brief an die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland um Verständnis für den verschärften Kurs der Bundesregierung gegenüber Ankara geworben. In dem am Samstag in der "Bild"-Zeitung erschienenen Brief nannte Gabriel die Freundschaft zwischen Deutschen und Türken einen "großen Schatz". Der Verhaftung "unbescholtener" deutscher Staatsbürger könne die Bundesregierung aber nicht tatenlos zusehen.


22/07/2017 - 18:12

Scharfer Angriff Steinmeiers auf Erdogan im ZDF-Sommerinterview

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Streit der Bundesregierung mit der Türkei eingeschaltet. Erdogan versuche nicht nur, "das Land auf sich zuzuschneiden", sagte Steinmeier laut am Samstag vorab veröffentlichten Auszügen aus dem ZDF-Sommerinterview. Vielmehr würden jetzt auch die "Reste an Kritik und Opposition" verfolgt, ins Gefängnis gesteckt und mundtot gemacht.

Scharfer Angriff Steinmeiers auf Erdogan im ZDF-Sommerinterview

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Streit der Bundesregierung mit der Türkei eingeschaltet. Erdogan versuche nicht nur, "das Land auf sich zuzuschneiden", sagte Steinmeier laut am Samstag vorab veröffentlichten Auszügen aus dem ZDF-Sommerinterview. Vielmehr würden jetzt auch die "Reste an Kritik und Opposition" verfolgt, ins Gefängnis gesteckt und mundtot gemacht.


22/07/2017 - 09:24

Linkspartei fordert Abschiebestopp für Türken

Wegen der zunehmenden Repression in der Türkei hat die Linkspartei einen Abschiebestopp für abgelehnte türkische Asylbewerber gefordert. "Wenn das Bundesaußenministerium davor warnt, in der Türkei Urlaub zu machen, muss es auch einen Abschiebestopp für türkische Staatsangehörige geben", sagte Linken-Parteichef Bernd Riexinger der "Welt" (Samstagsausgabe).

Linkspartei fordert Abschiebestopp für Türken

Wegen der zunehmenden Repression in der Türkei hat die Linkspartei einen Abschiebestopp für abgelehnte türkische Asylbewerber gefordert. "Wenn das Bundesaußenministerium davor warnt, in der Türkei Urlaub zu machen, muss es auch einen Abschiebestopp für türkische Staatsangehörige geben", sagte Linken-Parteichef Bernd Riexinger der "Welt" (Samstagsausgabe).


22/07/2017 - 17:03

Berlin feiert Riesenparty zum Christopher Street Day

Bunte Kostüme, Regenbogenflaggen und viel nackte Haut bei der Parade zum Christopher Street Day in Berlin: Nach Polizeiangaben beteiligten sich zehntausende Menschen an der großen Homosexuellenkundgebung in der Hauptstadt, die in diesem Jahr unter dem Motto "Mehr von uns - jede Stimme gegen Rechts" stand.

Berlin feiert Riesenparty zum Christopher Street Day

Bunte Kostüme, Regenbogenflaggen und viel nackte Haut bei der Parade zum Christopher Street Day in Berlin: Nach Polizeiangaben beteiligten sich zehntausende Menschen an der großen Homosexuellenkundgebung in der Hauptstadt, die in diesem Jahr unter dem Motto "Mehr von uns - jede Stimme gegen Rechts" stand.


22/07/2017 - 16:51

Bamf-Chefin Cordt: Keine Hinweise auf "zweiten Fall Franco A."

Das fehlerhafte Asylverfahren des rechtsextremen Bundeswehroffiziers Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte, ist nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ein Einzelfall. Nach der stichprobenartigen Überprüfung von 2000 Fällen gebe es "keine Hinweise auf einen zweiten Fall Franco A.", sagte Bamf-Chefin Jutta Cordt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei dem Umgang mit dem Asylantrag von A. habe es "Fehler auf allen Ebenen" gegeben.

Bamf-Chefin Cordt: Keine Hinweise auf

Das fehlerhafte Asylverfahren des rechtsextremen Bundeswehroffiziers Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte, ist nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) ein Einzelfall. Nach der stichprobenartigen Überprüfung von 2000 Fällen gebe es "keine Hinweise auf einen zweiten Fall Franco A.", sagte Bamf-Chefin Jutta Cordt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei dem Umgang mit dem Asylantrag von A. habe es "Fehler auf allen Ebenen" gegeben.

22/07/2017 - 16:46

EU-Kommission prüft Informationen über mögliches Auto-Kartell in Deutschland

Die EU-Kommission prüft Informationen über ein mögliches Kartell zwischen den großen deutschen Autobauern. "Die Europäische Kommission und das Bundeskartellamt haben Informationen zu dieser Angelegenheit erhalten, die aktuell von der Kommission geprüft werden", erklärte ein Kommissionssprecher in Brüssel am Samstag. Allerdings war unklar, ob die Prüfung in ein wettbewerbsrechtliches Verfahren mündet. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt "verfrüht, weiter zu spekulieren", sagte der Sprecher.

EU-Kommission prüft Informationen über mögliches Auto-Kartell in Deutschland

Die EU-Kommission prüft Informationen über ein mögliches Kartell zwischen den großen deutschen Autobauern. "Die Europäische Kommission und das Bundeskartellamt haben Informationen zu dieser Angelegenheit erhalten, die aktuell von der Kommission geprüft werden", erklärte ein Kommissionssprecher in Brüssel am Samstag. Allerdings war unklar, ob die Prüfung in ein wettbewerbsrechtliches Verfahren mündet. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt "verfrüht, weiter zu spekulieren", sagte der Sprecher.


22/07/2017 - 12:58

VW-Chef Müller beklagt "Verunsicherung" durch Diskussion über Diesel-Fahrverbote

Volkswagen-Chef Matthias Müller hat die Diskussion um Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Innenstädten beklagt und die Bundesregierung zu einer klaren Regelung aufgefordert. "Die Verunsicherung ist groß. Das spüren wir auch an den Diesel-Bestellungen, die merklich zurückgegangen sind", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wenn die Behörden den Kunden keine Zusicherung geben, dass sie weiter mit ihrem Diesel in die Städte dürfen, können wir nachrüsten, so viel wir wollen."

VW-Chef Müller beklagt

Volkswagen-Chef Matthias Müller hat die Diskussion um Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Innenstädten beklagt und die Bundesregierung zu einer klaren Regelung aufgefordert. "Die Verunsicherung ist groß. Das spüren wir auch an den Diesel-Bestellungen, die merklich zurückgegangen sind", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wenn die Behörden den Kunden keine Zusicherung geben, dass sie weiter mit ihrem Diesel in die Städte dürfen, können wir nachrüsten, so viel wir wollen."


22/07/2017 - 11:18

Börner: Deutsch-türkischer Streit schadet allein der türkischen Wirtschaft

Die jüngste Zuspitzung in den deutsch-türkischen Beziehungen geht nach Einschätzung von Außenhandelspräsident Anton Börner wirtschaftlich allein zu Lasten der Türkei. "Dieses Hochschaukeln in den Beziehungen schadet ausschließlich der türkischen Wirtschaft und insbesondere der türkischen Bevölkerung", sagte Börner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom Samstag. Der Tourismus in der Türkei drohe zusammenzubrechen und ausländische Investitionen könnten versiegen.

Börner: Deutsch-türkischer Streit schadet allein der türkischen Wirtschaft

Die jüngste Zuspitzung in den deutsch-türkischen Beziehungen geht nach Einschätzung von Außenhandelspräsident Anton Börner wirtschaftlich allein zu Lasten der Türkei. "Dieses Hochschaukeln in den Beziehungen schadet ausschließlich der türkischen Wirtschaft und insbesondere der türkischen Bevölkerung", sagte Börner der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vom Samstag. Der Tourismus in der Türkei drohe zusammenzubrechen und ausländische Investitionen könnten versiegen.


21/07/2017 - 18:47

"Spiegel": Deutsche Autobauer trafen seit 90er Jahren geheime Absprachen

Die deutsche Autoindustrie steht unter Kartellverdacht: Die großen Autobauer haben sich einem "Spiegel"-Bericht zufolge seit den 90er Jahren in geheimen Arbeitsgruppen über ihre Fahrzeuge abgesprochen und womöglich auf diese Weise den Weg für den Diesel-Abgasskandal geebnet. Das Magazin berief sich am Freitag auf einen Schriftsatz, den Volkswagen bei den Wettbewerbsbehörden einreichte. Auch Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen beteiligt gewesen sein.

Die deutsche Autoindustrie steht unter Kartellverdacht: Die großen Autobauer haben sich einem "Spiegel"-Bericht zufolge seit den 90er Jahren in geheimen Arbeitsgruppen über ihre Fahrzeuge abgesprochen und womöglich auf diese Weise den Weg für den Diesel-Abgasskandal geebnet. Das Magazin berief sich am Freitag auf einen Schriftsatz, den Volkswagen bei den Wettbewerbsbehörden einreichte. Auch Audi, Porsche, BMW und Daimler sollen beteiligt gewesen sein.


21/07/2017 - 16:38

Brüssel erhöht im Abgasskandal Druck auf Autoindustrie

Die EU-Kommission erhöht im Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen den Druck auf Mitgliedstaaten und Hersteller. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska forderte in einem Brief an die Verkehrsminister der 28 EU-Staaten die Stilllegung der betroffenen Autos, wenn sie bis Jahresende nicht umgerüstet sind. Besonders deutlich wurde Bienkowska gegenüber Volkswagen.

Brüssel erhöht im Abgasskandal Druck auf Autoindustrie

Die EU-Kommission erhöht im Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen den Druck auf Mitgliedstaaten und Hersteller. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska forderte in einem Brief an die Verkehrsminister der 28 EU-Staaten die Stilllegung der betroffenen Autos, wenn sie bis Jahresende nicht umgerüstet sind. Besonders deutlich wurde Bienkowska gegenüber Volkswagen.


21/07/2017 - 15:07

Fruchtsafthersteller klagen über geringe Streuobstmengen

Wegen der frühen Obstblüte und der späten Nachtfröste im April fürchten die deutschen Fruchtsafthersteller eine sehr geringe Ausbeute an Streuobst. Im Vergleich zum Vorjahr sei 2017 mit einem Ernterückgang um rund 65 Prozent auf 250.000 Tonnen Äpfel zu rechnen, erklärte der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie am Freitag in Bonn. Dies sei die niedrigste Ernteerwartung seit 1995.

Fruchtsafthersteller klagen über geringe Streuobstmengen

Wegen der frühen Obstblüte und der späten Nachtfröste im April fürchten die deutschen Fruchtsafthersteller eine sehr geringe Ausbeute an Streuobst. Im Vergleich zum Vorjahr sei 2017 mit einem Ernterückgang um rund 65 Prozent auf 250.000 Tonnen Äpfel zu rechnen, erklärte der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie am Freitag in Bonn. Dies sei die niedrigste Ernteerwartung seit 1995.


21/07/2017 - 13:20

Siemens fährt nach Turbinenlieferung auf die Krim Aktivitäten in Russland zurück

Nach der rechtswidrigen Lieferung mehrerer Siemens-Gasturbinen von Moskau an die Krim fährt der Industriekonzern seine Aktivitäten in Russland zurück. Das Unternehmen verkündete am Freitag vier konkrete Schritte: Die Lieferung von Kraftwerksausrüstung an staatlich kontrollierte Firmen in Russland wird demnach "bis auf Weiteres" gestoppt. Außerdem will sich Siemens von seiner Beteiligung an dem russischem Unternehmen Interautomatika trennen und schärfere Kontrollen einführen.

Siemens fährt nach Turbinenlieferung auf die Krim Aktivitäten in Russland zurück

Nach der rechtswidrigen Lieferung mehrerer Siemens-Gasturbinen von Moskau an die Krim fährt der Industriekonzern seine Aktivitäten in Russland zurück. Das Unternehmen verkündete am Freitag vier konkrete Schritte: Die Lieferung von Kraftwerksausrüstung an staatlich kontrollierte Firmen in Russland wird demnach "bis auf Weiteres" gestoppt. Außerdem will sich Siemens von seiner Beteiligung an dem russischem Unternehmen Interautomatika trennen und schärfere Kontrollen einführen.

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