Exein, das weltweit führende Unternehmen für Laufzeit-Cyberschutz, stellte heute Photon vor, eine bahnbrechende präventive Lösung, die Cyberangriffe zum Zeitpunkt ihrer Ausführung blockiert. Photon wurde für die KI-native Welt entwickelt – eine Welt, in der digitale sowie physische Systeme inzwischen untrennbar miteinander verbunden sind – und markiert einen grundlegenden Wandel dabei, wie kritische Infrastrukturen sich selbst schützen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Cybersicherheitslösungen, die Bedrohungen erst nach einer Kompromittierung erkennen, typischerweise im Benutzermodus arbeiten sowie auf ein Cloud-Netzwerk angewiesen sind, läuft Exeins Photon direkt im Kernel und verhindert bösartige Ausführungspfade, bevor sie überhaupt gestartet werden können. Indem die Technologie Angriffe noch vor der Ausführung blockiert, senkt sie die Latenz deutlich und eliminiert ganze Klassen von Bedrohungen, bevor Schaden entsteht. Wenn bösartige Anweisungen nicht ausgeführt werden können, kann der Angriff selbst nicht stattfinden.
Dieser Fortschritt begründet eine neue Kategorie des Laufzeitschutzes für Systeme, die nicht vom Netz getrennt werden können: physische KI- und IoT-Umgebungen, autonome KI-Agenten sowie lokale hybride Cloud- und Edge-Infrastrukturen. In diesen Umgebungen, von Industrierobotik und kritischer Infrastruktur bis hin zu KI-gesteuerten Plattformen, ist Ausfallzeit keine Option. Schutz muss hier präziser und granularer greifen und bösartige Bedrohungen blockieren, ohne den gesamten Prozess stillzulegen.
Die Ankündigung auf der RSA Conference (RSAC) erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Cyberbedrohungen zunehmend physische Systeme ins Visier nehmen. Im vergangenen Monat warnte der Munich Security Report 2026, dass Cyberoperationen inzwischen gezielt auf reale Störungen ausgelegt werden, was regulatorische Eingriffe beschleunigt, nachdem freiwillige Maßnahmen systemische Schwachstellen nicht beseitigen konnten. Gleichzeitig nimmt die Angriffsgeschwindigkeit drastisch zu: jüngste Erkenntnisse aus der Bedrohungsanalyse zeigen, dass die durchschnittliche sogenannte Breakout-Zeit von Angreifern 2025 auf nur noch 29 Minuten fiel, 65 % schneller als im Vorjahr, unter anderem getrieben durch KI-gestützte Automatisierung.
Schutz der digitalen und physischen Welt im KI-Zeitalter
Künstliche Intelligenz ist bereits heute in der Lage, Schwachstellen in Software und Infrastruktur zu identifizieren. In naher Zukunft werden diese Modelle Schwächen nicht nur erkennen, sondern auch autonom ausnutzen, um Angriffe mit Maschinengeschwindigkeit auszuführen. Mit wachsendem Umfang und steigender Raffinesse solcher Angriffe reichen herkömmliche Systeme des Laufzeitschutzes, die allein auf Erkennung setzen, nicht mehr aus.
Photon führt ein neues Modell präventiven Laufzeitschutzes ein, das für dieses KI-getriebene Umfeld entwickelt wurde. Statt Angriffe erst nach ihrem Beginn zu erkennen, verhindert es von vornherein, dass bösartige Ausführungspfade gestartet werden, und blockiert Bedrohungen in Echtzeit, bevor sie Auswirkungen auf das System haben können.
Anders als konventionelle Sicherheitstools, die im Benutzermodus parallel zu den Anwendungen arbeiten, die sie schützen sollen, läuft Photon direkt im Kernel, also im Kern des Betriebssystems. Indem der Schutz auf dieser grundlegenden Ebene greift, statt Angriffe nur zu erkennen sowie zu stoppen, verhindert Photon deren Ausführung von Anfang an, und das in Echtzeit.
Das ist ein wesentlicher Meilenstein in einer Zeit, in der physische sowie digitale Systeme zusammenwachsen, und positioniert Photon als neue Referenzarchitektur für den Schutz physischer KI, autonomer KI-Agenten sowie von Cloud- und Hybrid-Infrastrukturen.
Gianni Cuozzo, Gründer und Geschäftsführer von Exein, sagte: „In einer Zukunft, in der die Welt grenzenlos vernetzt ist, sich humanoide Roboter unter uns bewegen, lokale LLMs intelligente Edge-Systeme antreiben, autonome Drohnen die Mobilität neu gestalten und Milliarden neuer autonomer Systeme die digitale mit der physischen Welt verbinden, steht präventiver Laufzeitschutz für eine neue Generation des Schutzes, die von Grund auf in die DNA jedes Geräts eingebettet ist.
Exein wurde gegründet, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen: indem jedes vernetzte Gerät in eine Sicherheitsfestung verwandelt und das größte dezentrale Immunsystem für digitales Leben geschaffen wird, hersteller-, plattform- sowie systemübergreifend. Wir bilden die erste Verteidigungslinie zwischen der grenzenlosen digitalen Welt und der physischen Welt, in der wir leben, helfen Herstellern beim Aufbau inhärent sicherer Innovationen und schützen bereits mehr als 2 Milliarden Geräte weltweit.“
Über Exein
Exein ist ein führendes Unternehmen für Laufzeit-Cyberschutz mit Hauptsitz in Rom, Italien, und Aktivitäten in Deutschland, Taiwan sowie den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen bietet KI-gestützten Schutz zur Laufzeit direkt in der Gerätesoftware und schützt weltweit mehr als zwei Milliarden vernetzte Geräte in kritischen Sektoren wie Industrieautomatisierung, Automobil, Energie, Gesundheitswesen, Halbleiter, Luft- und Raumfahrt sowie Robotik. Exein will den globalen Standard für eingebettete Cybersicherheit definieren und das digitale Immunsystem für vernetztes Leben aufbauen. www.exein.io
Hinweise für Redaktionen
Exein wird die neue Photon-Technologie während der RSAC 2026 vorstellen.
Der Munich Security Report 2026 bezeichnet Cybersicherheit als zentralen Bestandteil nationaler Resilienz und sieht Regulierung als Reaktion auf systemische Cyberrisiken, nicht auf das Scheitern freiwilliger Compliance-Maßnahmen.
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