Bauchmuskelzerrung: Gruda verpasst Länderspiele
Offensivspieler Brajan Gruda muss wegen einer Bauchmuskelzerrung auf seine Reise zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft verzichten. Dies teilte Grudas Klub RB Leipzig am Montag mit. Der 22-Jährige erlitt die Verletzung am Sonntag beim 0:2 in der Fußball-Bundesliga bei Bayer Leverkusen. Er war für den "zweiten" Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp eingeplant und hätte am Sonntag nach Herzogenaurach reisen sollen.
Eine Nachnominierung wird es laut Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht geben. Gruda müsse "in der anstehenden Länderspielpause kürzertreten", hieß es in der Mitteilung von RB. Er hat bislang 20 Länderspiele für die U21-Nationalmannschaft absolviert und hätte sein Debüt für die A-Nationalmannschaft geben können.
Das DFB-Team trifft zum Nations-League-Auftakt am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Amsterdam auf den Erzrivalen Niederlande. Drei Tage später geht es in Augsburg gegen Griechenland. Gruda hätte am 1. Oktober in München gegen Serbien und am 4. Oktober in Thessaloniki gegen Griechenland zum Einsatz kommen können. Klopp hatte ursprünglich insgesamt 44 Spieler in zwei Kadern berufen.
© 2008-2026 Sport-Informations-Dienst
Latest stories
Topthemen Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Berichterstattung über Trump ein
Nach den Hausverboten für den US-Sender CNN und weitere Medien im Weißen Haus schränken vier weitere große Sender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst ein. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Die Sender gehören zu einem sogenannten Pool...
Topthemen Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie
Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für...
Deutschland "Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Änderungen bei dualem Krankenkassen-System an
Nach den Wahlschlappen seiner Partei hat CDU-Chef Friedrich Merz einen Kurswechsel bei der Frage der Krankenversicherung angedeutet. Das "Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung" werde von vielen Menschen als "Gerechtigkeitsproblem" betrachtet, sagte Merz am Montag nach den Sitzungen der CDU-Parteigremien in Berlin. Er sehe das Problem und sei zu Änderungen bereit. Details nannte der Kanzler allerdings nicht...