ees Europe: GRÜNER WASSERSTOFF: WELCHE CHANCEN ER BIETET UND WIE DER HOCHLAUF GELINGT

10 Jun 2026
München & Pforzheim

Die industrielle Transformation hin zur Klimaneutralität ist für die führenden Wirtschaftsräume eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte: Während die Europäische Union beispielsweise die Klimaneutralität bis 2050 anstrebt, visiert China dieses für 2060 an. Wasserstoff gilt als strategische Schlüsselkomponente für den Umbau von Industrie und Energiewirtschaft. Die reale Marktentwicklung hinkt den ambitionierten Vorgaben jedoch hinterher: Laut dem Global Energy Report 2025 sind derzeit lediglich rund 11 Prozent der seit Beginn des Jahrzehnts angekündigten Wasserstoffprojekte in Betrieb oder durch Investitionsentscheidungen abgesichert. Vor diesem Hintergrund rückt die ees Europe, Europas größte und internationalste Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, das Thema Wasserstoff in den Fokus. Vom 23. bis 25. Juni vermittelt der neu ausgerichtete Ausstellungsbereich „Hydrogen Dialogue Forum & Expo“ in Halle B2 fundierte Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff, technologische Innovationen, Einsparpotenziale und wegweisende Projekte. Flankiert wird die Fachausstellung durch den Hydrogen Dialogue Summit, der am 24. und 25. Juni im International Congress Center (ICM) stattfindet. Die ees Europe öffnet ihre Tore im Rahmen von The smarter E Europe. Zu Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft werden rund 2.800 Aussteller und mehr als 100.000 Fachbesucher erwartet.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260610877383/de/

Übersicht über die Wettbewerbsfähigkeit von grünem Wasserstoff. ©Solar Promotion GmbH

Übersicht über die Wettbewerbsfähigkeit von grünem Wasserstoff. ©Solar Promotion GmbH

Obwohl die weltweite Nachfrage nach Wasserstoff kontinuierlich steigt, wird der Energieträger derzeit fast ausschließlich auf Basis fossiler Rohstoffe gewonnen. Im Jahr 2024 wurden laut dem Global Energy Report 2025 weltweit etwa 100 Millionen Tonnen Wasserstoff produziert – rund 99 Prozent davon aus fossilen Brennstoffen. Die aktuelle Energiekrise macht deutlich, welche Folgen die Abhängigkeit von fossilen Energien hat. „Die wiederholten Preisschocks und Versorgungsrisiken der fossilen Energiewirtschaft schärfen den Blick für den strategischen Wert der Erneuerbaren und von grünem Wasserstoff“, erklärt Markus Elsässer, Gründer und Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH. „Ein zukunftsfähiges Energiesystem basiert nicht mehr allein darauf, sauberen Strom zu erzeugen. Wir müssen diesen Strom auch intelligent speichern und sektorenübergreifend nutzbar machen. Erst wenn wir dezentrale Erzeugung, moderne Batteriespeicher und die Wasserstoff-Elektrolyse flexibel miteinander koppeln, sichern wir die Industrie ab. Grüner Wasserstoff ist dabei ein zentraler Hebel, um die Energieversorgung in Deutschland und Europa resilient aufzustellen, technologisch souverän zu machen und Strompreise langfristig planbar zu halten."

Die Industrie benötigt den Energieträger dringend für die Stahlproduktion, für Hochtemperaturprozesse über 1.000 Grad Celsius sowie als Basis für synthetische Kraftstoffe im Schwerlast-, See- und Luftverkehr. Außerdem könnte grüner Wasserstoff Erdgas in Fernwärmenetzen ersetzen. Bisher fehlt es jedoch an Elektrolyseuren. „Die Rolle von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft wird bisher noch zu wenig erkannt. Mit dem Hydrogen Dialogue setzen wir ein klares Zeichen für den Hochlauf und bilden die gesamte Wertschöpfungskette ab“, erklärt Jens Mohrmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Hydrogen Dialogue Summit 2026

Die Wirtschaft braucht tragfähige Lösungen. Hier setzt der Hydrogen Dialogue Summit im Rahmen von The smarter E Europe an. Aktuelle Trends und Herausforderungen der Wasserstoffbranche werden beleuchtet. Am 24. Juni steht Deutschland im Mittelpunkt. Zentrale Fragen sind, wie Elektrolyse dazu beitragen kann, Netzengpässe zu entschärfen, erneuerbare Energien besser zu nutzen und wie Chemie-, Zement- und Stahlindustrie die Dekarbonisierung als Wettbewerbsfaktor nutzen können. Am 25. Juni richtet sich der Blick auf Europa und die Welt sowie auf die wachsende Konkurrenz aus Asien. Schirmherr ist Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, der den Summit auch eröffnen wird.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.ees-europe.com

www.TheSmarterE.de

 

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