Unabhängige EPDs bestätigen: C-Crete-Zement senkt den CO₂-Gehalt um bis zu 95 % – und wird bereits kommerziell eingesetzt

29 Jul 2026
SAN LEANDRO, Kalifornien

C-Crete Technologies hat zwei Umweltproduktdeklarationen (EPDs) veröffentlicht, die bestätigen, dass seine Zemente den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlichem Portlandzement um bis zu 95 % senken. Die Technologie von C-Crete wandelt eine breite Palette natürlicher Gesteine und industrieller Nebenprodukte in zementartige Bindemittel um, die ohne Klinker und ohne Brennofen auskommen, sodass die Produktion von Natur aus dezentralisiert ist – und der Zement wird bereits heute in kommerziellem Beton verarbeitet.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260728294426/de/

Representative C-Crete's project portfolio. More than 4000 tons of C-Crete's ultra-low carbon concrete have been poured in different cities since 2023. C-Crete's oldest pour is more than 3 years old, with no sign of degradation or cracking.

Representative C-Crete's project portfolio. More than 4000 tons of C-Crete's ultra-low carbon concrete have been poured in different cities since 2023. C-Crete's oldest pour is more than 3 years old, with no sign of degradation or cracking.

Nachgewiesene Leistung, keine Prognosen

Der klinkerfreie Ultra-Low-Carbon-Zement von C-Crete (NRMCA EPD 20353) weist ein Treibhauspotenzial von nur 43,1 kg CO2-Äquivalent pro Tonne auf – rund 95 % weniger als die 919 kg CO2-Äquivalent, die in der branchenweiten Durchschnitts-EPD der Portland Cement Association für US-Portlandzement angegeben sind. Eine zweite Deklaration (NRMCA EPD 20355) deckt eine Produktfamilie ab: Klinkerfreie Varianten liegen zwischen 129 und 187 kg CO2Äquivalent pro Tonne (80–86 % niedriger), während Mischvarianten, die einen gewissen Klinkeranteil behalten, zwischen 227 und 312 kg liegen (66–75 % niedriger). Beide sind von unabhängigen Stellen verifizierte EPDs vom Typ III, die gemäß ISO 14025 und ISO 21930 entwickelt und über die National Ready Mixed Concrete Association (NRMCA) veröffentlicht wurden.

Die Reduzierungen gehen nicht zu Lasten der Leistungsfähigkeit. Die Zemente von C-Crete erfüllen die Norm ASTM C1157 für hydraulischen Zement und erreichen nach 28 Tagen eine Festigkeit von mehr als 5.200 psi. Die Einsparungen ergeben sich aus dem Verzicht auf die Klinkerung – das Brennen von Kalkstein in einem Ofen bei etwa 1.450 °C, der Quelle des größten Teils des CO2-Ausstoßes bei der Zementherstellung – und stattdessen aus der Aktivierung natürlicher Mineralien oder industrieller Nebenprodukte durch ein firmeneigenes chemisches Verfahren.

Eine Plattform, viele Rohstoffe

Die Plattform von C-Crete wandelt ein breites Spektrum an Ausgangsmaterialien in zementartige Bindemittel um: natürliche Mineralien wie Kalkstein, Dolomit, Granit, Basalt, Zeolith, Bimsstein und Tuff sowie industrielle Nebenprodukte und Abfallströme wie Schlacke, Flugasche, recycelter Beton und Bergbauabfälle. Dadurch können Hersteller kohlenstoffarmen Zement aus den Materialien herstellen, die in ihrer Region reichlich vorhanden sind – und so Industrie- und Bergbauabfälle in eine Ressource verwandeln.

Auf lokale Produktion und Partnerschaften ausgelegt

Herkömmlicher Zement ist kapitalintensiv und geografisch gebunden: Ein einziger Klinkerofen kann Hunderte Millionen Dollar kosten. C-Crete kehrt dieses Modell um. Da weder ein Ofen noch eine Hochtemperaturkalzinierung erforderlich sind und die Rohstoffe in fast jeder Region reichlich vorhanden sind, ist die Produktion mit einem weitaus geringeren Kapital- und Energieaufwand verbunden und kann in der Nähe des Bedarfsstandorts angesiedelt werden. Für etablierte Hersteller ist dies ein kapitalarmer Weg zu einer zertifizierten kohlenstoffarmen Produktlinie, die in bestehende Betriebs- und Vertriebsstrukturen integriert werden kann, regionale Rohstoffe nutzt und dazu beiträgt, die immer strengeren Vorgaben für die Beschaffung kohlenstoffarmer Produkte zu erfüllen. Anstatt etablierte Unternehmen zu verdrängen, ist das Modell von C-Crete darauf ausgelegt, von diesen Markt für Markt übernommen zu werden.

Bereits im kommerziellen Einsatz – und bereit für weltweite Standards

Dies ist kein Laborkonzept: Die Bindemittel von C-Crete werden bereits in kommerziellem Beton dosiert und eingemischt – ein Material, das Hersteller bereits heute spezifizieren und verarbeiten können. Auch ist es nicht auf einen Markt beschränkt. Über die US-Norm ASTM C1157 hinaus ist die Plattform gut für internationale Normen positioniert, die einen hohen Ersatzanteil von Portlandzement zulassen – so erlaubt beispielsweise die europäische Norm EN 197 einen Ersatzanteil von etwa 55 % bei CEM IV/B-P und bis zu etwa 50 % bzw. 65 % bei den Mischzementen CEM II/C-M und CEM VI. Da Regionen zunehmend darauf hinarbeiten, den Klinkeranteil in ihren Zementen zu senken, sind die Bindemittel von C-Crete natürliche Kandidaten, um diese Rolle zu übernehmen.

„Die Dekarbonisierung von Zement kann nicht von einem Werk oder einem Land aus erfolgen – sie muss überall dort stattfinden, wo Zement hergestellt wird“, sagte Dr. Rouzbeh Savary, Gründer und Präsident von C-Crete. „Da unsere Technologie auf Rohstoffen basiert, die fast überall vorkommen, eignet sie sich gut für eine lokale, dezentrale Produktion statt für eine Handvoll riesiger Öfen – eine ideale Lösung für Hersteller, die in ihren eigenen Märkten nachweislich extrem kohlenstoffarmen Zement anbieten möchten, und wir freuen uns, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

Über C-Crete Technologies

C-Crete ist ein materialwissenschaftliches Unternehmen, dessen Plattformtechnologie eine breite Palette natürlicher Gesteine und industrieller Nebenprodukte in ultra-kohlenstoffarme zementartige Bindemittel umwandelt und damit klinkerbasierten Portlandzement ersetzt, ohne dabei Abstriche bei Leistung oder Kosten zu machen. Die Bindemittel von C-Crete sind für eine dezentrale, lokal aus Rohstoffen stammende Herstellung konzipiert und für den weltweiten Einsatz ausgelegt.

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