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Von der Leyen fordert enge Koordinierung bei Rücknahme von Anti-Corona-Maßnahmen

AFP/Archiv / Aris Oikonomou Ursula von der Leyen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine enge Koordinierung unter den EU-Staaten bei der Rücknahme der Notfallmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie gefordert. "Andernfalls untergraben wir die Wirksamkeit der harten von uns ergriffenen Maßnahmen", warnte von der Leyen im Anschluss an eine Videokonferenz mit den EU-Staats- und Regierungschefs. Die EU-Kommission werde zu diesem Zweck eine wissenschaftlich fundierte "Ausstiegsstrategie" entwickeln.

Besonders zu Beginn des Ausbruchs der Pandemie in Europa hatten die einzelnen Länder sehr unterschiedlich reagiert. Mittlerweile gelten fast überall weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, um soziale Kontakte und somit die Gefahr einer weiteren raschen Ausbreitung des Virus möglichst einzudämmen. Die EU-Kommission werde nun einen Plan erarbeiten, "wann und wie zum Beispiel von den Maßnahmen der sozialen Distanzierung Abstand genommen werden kann", kündigte von der Leyen an.

Vor dem EU-Gipfel hatte die CDU-Politikerin bereits Egoismus der Mitgliedstaaten zu Beginn der Corona-Krise angeprangert. Etwa Ausfuhrbeschränkungen für Atemschutzmasken und überhastete Grenzschließungen, die den Warenverkehr beeinträchtigten, hätten eine "erfolgreiche europäische Antwort" auf die Krise zunächst verhindert.

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