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Stadt Mülheim prüft Rückführung von Familien mutmaßlicher Vergewaltiger

dpa/dpa/picture-alliance/Archiv / Caroline Seidel Ortsschild von Mülheim/Ruhr

Nach der Vergewaltigung einer 18-jährigen Frau durch fünf Kinder und Jugendliche in Mülheim an der Ruhr prüft die Stadt eine Rückführung der betroffenen Familien in ihr Herkunftsland Bulgarien. Grundsätzlich stehe auch im Raum, die Kinder aus den Familien zu nehmen, berichtete die "Neuen Westfälische" in einer Vorabmeldung vom Donnerstag.

"Und wir prüfen auch, ob wir die Freizügigkeit dieser Familien einschränken können und eine Rückführung in ihr Herkunftsland möglich ist", sagte der Mülheimer Stadtsprecher Volker Wiebels der Zeitung. "Wir begleiten mittlerweile alle Familien in einem sehr engen Kontakt durch das Jugendamt". Den Mitarbeitern des Jugendamts stünden "viele Instrumente zur Verfügung". "Sie müssen aber genau prüfen, welche jetzt zur Anwendung kommen", sagte Wiebels.

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um drei 14-Jährige und zwei strafunmündige Zwölfjährige. Ein 14-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Die Vergewaltigung in der vergangenen Woche hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht und eine Debatte über die Absenkung des Alters für die Strafmündigkeit bei Kindern ausgelöst.

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