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Mindestens sechs Tote durch Hurrikan "Michael" in den USA

AFP / Brendan Smialowski Sturmschäden in Florida

Die Zahl der Toten durch Hurrikan "Michael" in den USA ist auf mindestens sechs gestiegen. Im Bundesstaat Florida starben vier Menschen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Im benachbarten Georgia wurde nach Angaben der örtlichen Katastrophenhilfe ein elfjähriges Mädchen getötet, als ein durch die Luft wirbelnder Carport auf ihrem Haus landete. Im weiter nördlich gelegenen Bundesstaat North Carolina starb ein Mensch, als ein Baum auf ein Auto stürzte, wie Gouverneur Roy Cooper auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte.

Der Wirbelsturm der zweithöchsten Kategorie 4 war am Mittwoch im Nordwesten Floridas auf Land getroffen. Dabei wurden zahlreiche Gebäude zerstört, Bäume entwurzelt und Stromleitungen umgerissen. Im Laufe des Tages wurde "Michael" zum Tropensturm herabgestuft und zog nach Alabama und Georgia weiter, bevor er Kurs auf South und North Carolina nahm.

Hunderttausende Menschen im Südosten der USA waren am Donnerstag weiterhin ohne Strom. US-Präsident Donald Trump erklärte den Katastrophenfall für Florida und rief den Notstand in Georgia aus, um Bundesmittel für die Bundesstaaten freizugeben.

Mitte September hatte der Sturm "Florence" an der Südostküste der USA für schwere Überschwemmungen und Schäden gesorgt, darunter vor allem in Süd- und Nord-Carolina. Mehr als 30 Menschen kamen ums Leben. Vor einem Jahr hatte Hurrikan "Irma" eine Schneise der Zerstörung in Florida geschlagen.

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