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ICE auf Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln in Brand geraten

dpa/AFP / Sascha Ditscher Ausgebrannter ICE-Wagen

An Bord eines ICE ist am Freitagmorgen auf der Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt am Main und Köln ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben von Polizei und Bahn verließen die rund 500 Menschen an Bord den Zug nahe Kleinmaischeid bei Montabaur in Rheinland-Pfalz unverletzt. Aufgrund der Sperrung der viel befahrenen Strecke gab es Verspätungen, die Ursache für den Brand war zunächst noch unklar.

Wie die Deutsche Bahn mitteilte, gab es in dem ICE 511 auf dem Weg von Köln in Richtung München gegen 06.30 Uhr eine Rauchentwicklung an zwei Wagen, woraufhin das Feuer entstand. Laut Polizei brannte dabei ein Waggon. Für den Lösch- und Rettungseinsatz wurde die neben der Strecke verlaufenden Autobahn 3 zeitweise ganz gesperrt.

Die Bahn leitete den Zugverkehr auf der wichtigen Schnellstrecke zwischen Frankfurt am Main und Köln bis auf Weiteres über die sogenannte alte Rheinstrecke um. Dadurch müssten Reisenden mit Fahrtzeitverlängerungen von einer Stunde und 20 Minuten rechnen, erklärte das Unternehmen. Wie lange die Sperrung dauert, war unklar.

Zunächst müssten der ausgebrannte Zug geborgen und mögliche Brandschäden an Gleisen und Oberleitungen geprüft werden, erklärte die Bahn. Die Bundespolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Räumung des Zuges sei "professionell" verlaufen, teilte sie mit.

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