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Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,1 Prozent gesunken

dpa/dpa/picture-alliance / Karl-Josef Hildenbrand Baukräne in einem Neubaugebiet

Die deutsche Wirtschaftsleistung hat sich im zweiten Quartal etwas abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging zwischen April und Juni um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im ersten Quartal war die deutsche Wirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen.

Gebremst wurde das Wachstum von der Außenwirtschaft, wie die Statistiker mitteilten. Demnach gingen die Exporte im Vergleich zum Vorquartal stärker zurück als die Importe. Positive Impulse kamen aus dem Inland, sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben waren im zweiten Quartal höher als zu Jahresbeginn. Außerdem wurde mehr investiert.

Das reale Wirtschaftswachstum stagnierte indes im Vergleich zum Vorjahr, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Kalenderbereinigt steht unter dem Strich ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2018.

Die Exportnation Deutschland sieht sich mit Herausforderungen eines schwächeren globalen Wachstums konfrontiert. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erklärte zu den Zahlen, die deutschen Unternehmen seien nach dem guten Jahresstart nun "in der harten konjunkturellen Realität angekommen". Die internationalen Handelskonflikte, Unsicherheiten in zentralen Regionen der Ölversorgung sowie ein noch immer ungelöster Brexit hinterließen "deutliche Spuren".

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