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Vettel bekräftigt gutes Verhältnis zu Leclerc

SID / Dimitar DILKOFF Vettel und Leclerc trugen zuletzt mehrere Duelle aus

Sebastian Vettel empfindet sein Verhältnis zu Charles Leclerc ungeachtet des zuletzt immer hitzigeren Ferrari-Teamduells in der Formel 1 als intakt. "Es ist so, wie es das ganze Jahr war. Wir kommen gut miteinander aus", sagte Vettel am Donnerstag vor dem Großen Preis von Japan (Sonntag, 7.10 Uhr MESZ/RTL und Sky): "Natürlich schenkt man sich auf der Strecke keinen Zentimeter und möchte den anderen schlagen. Das wäre bei mir und jedem anderen aber auch so."

Die zunehmende Rivalität zwischen dem viermaligen Weltmeister Vettel und Emporkömmling Leclerc war in den vergangenen Rennen immer wieder zum Vorschein gekommen. In Monza hatte Leclerc dem Deutschen im Qualifying den Windschatten verwehrt. In Singapur manövrierte Vettel den Monegassen taktisch aus und nutzte dabei einen Strategievorteil eiskalt. In Sotschi brach dann via Funk ein offener Disput um die Führungsposition aus, die beide für sich beanspruchten.

Vettel schied in Russland letztlich mit einem Defekt aus, Pole-Setter Leclerc wurde nur Dritter. In der Aufarbeitung des Ferrari-Debakels räumte Vettel ein Fehlverhalten ein. Er war im Rennen dazu aufgefordert worden, in Führung liegend den Platz mit Leclerc zu tauschen, an dem er in der ersten Kurve vorbeigezogen war.

"Ich habe mich nicht daran gehalten, das war mit Sicherheit nicht richtig", sagte Vettel: "Das Rennen in Sotschi hätte für uns als Team insgesamt besser verlaufen können."

Das Russland-Rennen war in mehreren Gesprächen aufgearbeitet worden. "Es ist alles geklärt", sagte auch Leclerc: "Klar ist, dass die Situation für beide Fahrer nicht klar war. Darüber haben wir gesprochen. Wir müssen sicherstellen, dass sich eine solche Situation nicht wiederholt."

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