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Masters in Rom: Kohlschreiber nun gegen Djokovic - Struff glückt Revanche gegen Cilic

SID / CHRISTOF STACHE Steht im Achtelfinale von Rom: Philipp Kohlschreiber

Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber hat dank einer Energieleistung das Achtelfinale beim ATP-Masters in Rom erreicht und trifft nun am Abend auf den topgesetzten Serben Novak Djokovic. Der Augsburger gewann am Donnerstag sein Zweitrundenmatch gegen Lokalmatador Marco Cecchinato (Nr. 16) mit 6:3, 6:3.

Dabei hatte der ungesetzte Kohlschreiber gegen den Italiener einen Fehlstart hingelegt. Der 35-Jährige gab sein erstes Aufschlagspiel ab und lag mit 0:3 zurück, gewann dann aber jedes Spiel und sicherte sich den ersten Satz letztlich souverän. Nie in Gefahr geriet der Gewinn des zweiten Durchgangs, nach 1:10 Minuten verwandelte Kohlschreiber seinen ersten Matchball.

"Ich habe den Start verschlafen, aber danach keine Fehler mehr gemacht", sagte Kohlschreiber: "Heute war ich eher der Spieler, der Gegner musste eher laufen." Schon zum dritten Mal in diesem Jahr trifft er nun auf Djokovic, das Match beim Masters in Indian Wells gewann der Deutsche.

"Novak ist voller Selbstbewusstsein, aber ich weiß, dass ich gegen ihn variabel spielen muss", sagte Kohlschreiber: "Er ist der Favorit, ich habe nichts zu verlieren."

Kurz zuvor war bereits Jan-Lennard Struff in der Ewigen Stadt die Revanche gegen den ehemaligen US-Open-Sieger Marin Cilic geglückt. Der Warsteiner setzte sich in der zweiten Runde im Foro Italico mit 6:2, 6:3 gegen den Kroaten durch, gegen den er in der Vorwoche beim Masters in Madrid noch in drei Sätzen verloren hatte.

Struffs Achtelfinalgegner ist bereits am späten Donnerstagnachmittag der an Nummer sechs gesetzte Japaner Kei Nishikori. Zu der Terminenge war es gekommen, nachdem am Mittwoch der komplette Spieltag dem Dauerregen zum Opfer gefallen war.

Zwei Spiele an einem Tag stehen auch für zwei Superstars an. Der Schweizer Roger Federer schaltete bei seinem ersten Auftritt in Rom seit drei Jahren den Portugiesen Joao Sousa aus (6:4, 6:3) und muss später noch gegen den Kroaten Borna Coric antreten. Der spanische Sandplatzkönig Rafael Nadal bekommt es nach seinem 6:0, 6:1 gegen den Franzosen Jeremy Chardy noch mit dem Georgier Nikolos Basilaschwili zu tun. Überraschend ausgeschieden ist dagegen der Österreicher Dominic Thiem, der auch sein viertes Duell mit dem Spanier Fernando Verdasco verlor.

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