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Hertha-Geschäftsführer: "Berliner Politik muss sich zu neuem Stadion bekennen"

firo/SID / firo Macht Druck beim Hertha-Stadion: Ingo Schiller

Fußball-Bundesligist Hertha BSC erhöht in der Diskussion um den Bau eines neuen Stadions den Druck auf den Berliner Senat. "Die Berliner Politik muss sich endlich zu Hertha und einem neuen Stadion bekennen, und das dann auch in Taten umsetzen", forderte Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller in der Süddeutschen Zeitung: "Wir stehen für alle sinnvollen Lösungen zur Verfügung. Aber wir brauchen bis 2025 eine eigene blau-weiße-Heimat, in einem reinen Fußballstadion."

Auch Sport-Geschäftsführer Michael Preetz bekräftigte die Notwendigkeit einer neuen Arena für den Klub. Dieses sei "essenziell wichtig für den Fortbestand und vor allem für die Weiterentwicklung und die Zukunft von Hertha BSC", sagte der 51-Jährige: "Wir brauchen dringend ein reines Fußballstadion, so wie inzwischen alle anderen Vereine auch."

Bislang tragen die Berliner ihre Heimspiele im Olympiastadion aus, der Klub empfindet die Heimstätte mit ihrer Laufbahn aber als Wettbewerbsnachteil. Der Umbau des Olympiastadions sei jedoch "nicht mehr im Gespräch", wie Schiller betonte. Die Hertha plant eigentlich auf dem Gelände neben dem Olympiastadion den Bau eines reinen Fußballstadions für rund 55.000 Besucher, dieses Vorhaben droht aber am Widerstand einer Wohnungsbaugenossenschaft zu scheitern.

Zuletzt hatte Berlins Innensenator Andreas Geisel vorgeschlagen, die gewünschte Arena auf dem Gelände des Flughafens in Tegel zu errichten. "Natürlich kann man grundsätzlich auch den Standort Tegel in Betracht ziehen. Das haben wir in unserer großen Machbarkeitsstudie auch getan", erklärte Preetz: "Aber die Möglichkeit, ein Stadion hier im Olympiapark zu bauen, ist und bleibt von allen Optionen, die geprüft wurden, mit Abstand die beste – allein schon wegen der Anbindung an den Nahverkehr."

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