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US-Medienkonzerne CBS und Viacom kündigen Fusion an

GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv / Chris Hondros, ANGELA WEISS CBS und Viacom wollen fusionieren

Die US-Medienkonzerne Viacom und CBS haben am Dienstag ihre Fusion angekündigt. Das neue Unternehmen wäre mit einem Umsatz von mehr als 28 Milliarden Dollar einer der größten Medienkonzerne weltweit, der Marken wie MTV, Comedy Central, Showtime und Paramount Pictures unter einem Dach vereint. Die Unternehmen erklärten, die Fusion per Aktientausch würde die globale Reichweite erhöhen, mit Fernsehsendern in Großbritannien, Argentinien und Australien und Inhalten in 45 Sprachen.

Operativ geleitet werden soll das neue Unternehmen vom bisherigen Viacom-Chef Bob Bakish. Neue Konzernchefin soll Shari Redstone werden, deren Vater Sumner Redstone Viacom gegründet hatte. "Mein Vater sagte einst, 'Inhalt ist König', und das war noch nie so wahr wie heute", sagte Redstone. "Wir werden eine Multiplattform-Medienorganisation von Weltrang etablieren, die gut aufgestellt ist, in einer sich schnell verändernden Industrie weiter zu wachsen."

Nach dem Aktientausch werden CBS-Anteilseigner 61 Prozent des neuen Unternehmens halten, und Viacom-Aktionäre 39 Prozent. Die beiden Konzerne hatten sich vor 20 Jahren schon einmal zusammengeschlossen, wurden aber im Jahr 2006 wieder aufgeteilt.

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