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Post will an umstrittenen Entfristungsregeln festhalten

dpa/AFP/Archiv / Ralf Hirschberger Logo der Deutschen Post

Die Deutsche Post will ungeachtet aller Kritik nicht von der umstrittenen Praxis bei der Entfristung von Arbeitsverträgen abrücken. "Wir werden an den Eckpunkten festhalten, denn sie haben sich in der Praxis bewährt und sind arbeitsrechtlich nicht zu beanstanden", sagte Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag.

Die Entfristungsregeln der Post hatten zuletzt für Kritik gesorgt: Der Bonner Konzern übernimmt Angestellte nur dann unbefristet, wenn sie zuvor innerhalb von zwei Jahren nicht mehr als 20 Krankheitstage und nicht mehr als zwei selbstverschuldete Unfälle mit konzerneigenen Fahrzeugen hatten. Kritik kam unter anderem von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), der Gespräche von Vertretern des Bundes im Aufsichtsrat des Konzerns mit der Unternehmensführung angekündigt hatte.

Ogilvie verwies in der "SZ" auf die notwendige "körperliche Fitness" der Post-Mitarbeiter. Überdies seien die Entfristungskriterien nur Anhaltspunkte, die Verantwortlichen hätten Entscheidungsspielräume. Bei einer Grippewelle oder einem Sportunfall etwa könne "von den Eckpunkten durchaus abgewichen werden".

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