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Mexikos neuer Präsident wird Mehrheit in beiden Kongresskammern haben

AFP/Archiv / RONALDO SCHEMIDT Mexikos designierter Präsident Andrés Manuel López Obrador

Mexikos neugewählter Präsident Andrés Manuel López Obrador wird vorläufigen Wahlergebnissen zufolge mit einer Mehrheit in beiden Parlamentskammern regieren können. Wie die Wahlbehörde am Dienstag mitteilte, wird das von López Obradors Morena-Partei angeführte Parteienbündnis im Abgeordnetenhaus eine Mehrheit von 307 der 500 Sitze haben. Im Senat kann sich López Obrador auf 69 der 128 Senatoren stützen. Das Ergebnis muss noch vom mexikanischen Wahlgericht bestätigt werden.

Obrador tritt sein Amt am 1. Dezember an. Der ehemalige Bürgermeister von Mexiko-Stadt hatte die Wahl am 1. Juli mit mehr als 53 Prozent der Stimmen klar gewonnen und wird der erste linksgerichtete mexikanische Präsident seit Jahrzehnten.

Die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) des amtierenden Präsidenten Enrique Peña Nieto, die Mexiko von 1929 bis 2000 regierte, ist im neuen Parlament nur noch drittstärkste Kraft: Sie kommt zusammen mit ihren Bündnispartnern auf 62 Sitze im Abgeordnetenhaus und 21 Sitze im Senat. Das Bündnis der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) stellt 131 Abgeordnete und 38 Senatoren und ist damit die größte Oppositionsfraktion.

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