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Australische Münzprägeanstalt reagiert auf Sexismus-Vorwürfe bei Sparschweinen

AFP/Archiv / PETER PARKS Australische Münzen

Keine sexistischen Schweine mehr: Die australische Münzprägeanstalt hat ihre Sparschweine nach Sexismus-Vorwürfen umbenannt. Schließlich wolle die Behörde "niemanden verletzen", sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Bislang hießen die verschiedenen Größen einer Familien-Kollektion von Sparschweinen in ihrem Geschenkartikelladen "Papa", "Mama" und "Baby" - "Mama" hatte allerdings ein wesentlich kleineres Fassungsvermögen als "Papa".

Das wiederum fachte im Internet eine Debatte über Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen an. Einige Internetnutzer waren der Meinung, das kleinere Sparschwein für "Mama" deute an, dass Frauen automatisch weniger verdienen als Männer.

"Die Ausdrücke 'Papa', 'Mama' und 'Baby' stellten die Größe der Sparschweine dar und sollten keinesfalls Geschlechterungleichheit kommentieren", wollte die Münzprägeanstalt ihre Kritiker beruhigen. Dennoch änderte sie die Namen der verschiedenen Größen: Ab sofort können Besucher nur noch Sparschweine in "klein", "mittel" und "groß" erwerben.

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