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Abschaltung von Pannen-Akw Fessenheim "so bald wie möglich"

AFP/Archiv / SEBASTIEN BOZON Ein Mann bei einer Demo gegen das Akw Fessenheim

Für die Abschaltung des französischen Pannen-Atomkraftwerks Fessenheim am Oberrhein gibt es auch nach einem Paris-Besuch von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) weiter keinen festen Termin. Altmaier und der französische Umweltminister Nicolas Hulot erklärten nach einem Treffen am Donnerstag lediglich, das Kraftwerk nahe Freiburg im Breisgau solle "so bald wie möglich" geschlossen werden.

Die Bundesregierung dringt seit langem auf die Schließung von Fessenheim, das als unsicher gilt. Auch in Frankreich wächst die Kritik an der unklaren Haltung der Regierung: Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss hatte vor einer Woche gerügt, dass es noch nicht mal einen "vorläufigen Terminkalender" für das Herunterfahren der ältesten Atomkraftwerke gibt, zu denen auch das im Elsass gehört.

Das Aus für Fessenheim war ursprünglich für Ende dieses Jahres vorgesehen. Der staatliche Energiekonzern EDF richtet sich aber auf einen Weiterbetrieb bis mindestens Sommer 2019 ein. Grund sind Verzögerungen beim Bau eines neuen Atomreaktors im nordfranzösischen Flamanville, der die Produktion ablösen soll.

In der gemeinsamen Erklärung kündigten Deutschland und Frankreich eine engere Zusammenarbeit bei der Entwicklung erneuerbarer Energieträger an. Bis 2030 soll es demnach "gemeinsame Pilotprojekte" etwa zur Windkraft auf hoher See geben.

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