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EuGH prüft Zulässigkeit konfessionsgebundener Stellenausschreibung bei Diakonie

dpa/AFP/Archiv / Stefan Puchner Justitia

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilt am Dienstag (09.30 Uhr) darüber, ob eine konfessionsgebunde Stellenausschreibung der evangelischen Diakonie diskriminierend ist. Im Ausgangsfall bewarb sich eine konfessionslose Frau auf eine für 18 Monate befristete Referentenstelle bei der privatrechtlich organisierten Diakonie. In der Stellenanzeige hieß es, dass die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder einer der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland angehörenden Kirche vorausgesetzt werde.

Da die Frau konfessionslos war, wurde sie nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und klagte wegen religiöser Diskriminierung auf eine Entschädigung von 10.000 Euro. Das Bundesarbeitsgericht ersuchte den EuGH deshalb um Auslegung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinie. Es wollte wissen, ob die Diakonie verbindlich selbst bestimmen kann, ob eine bestimmte Religion bei einem Bewerber vorausgesetzt werden darf.

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