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Neue GSMA-Studie deckt ein großes Potential mobiler Big-Data-Lösungen für soziale Projekte auf

LOS ANGELES

Die Nutzung mobiler Big-Data-Lösungen in Bereichen wie akuter Katastrophenhilfe, Krankheitsprävention und finanzielle Inklusion könnte im Verlauf der nächsten fünf Jahre über 150 Millionen Menschen weltweit helfen, besagt eine neue Studie der GSMA. Die neue Studie, Mobile Big Data Solutions for a Better Future („Mobile Big-Data-Lösungen für eine bessere Zukunft“), wurde von PricewaterhouseCoopers (PwC) im Namen der GSMA durchgeführt. Sie verdeutlicht, wie fortschrittliche Mobilnetzwerkanalysen sich zur Förderung sozialer Projekte zugunsten der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs) nutzen lassen.

„Die beispiellose, den gesamten Erdball umspannende Reichweite des Mobilnetzwerks bietet einzigartige Chancen, mit mobilen Big-Data-Lösungen Leben zu retten“, so Mats Granryd, Director General der GSMA. „Die Mächtigkeit der Datenanalyse und KI ermöglicht wertvolle Einblicke, die jedoch Investitionen, Innovationen und eine Zusammenarbeit verschiedenster Beteiligter erfordern, darunter Regierungsbehörden, Entwicklungsorganisationen und Mobilfunkbetreiber. Unsere neue Studie zeigt das erstaunliche Potential, das diese Werkzeuge für positive Einwirkungen bergen, und liefern gute Gründe für eine Investition in die Funktionen und Umsetzung der mobilen Big Data.“

Hier können Sie den Bericht herunterladen

Der neue Bericht enthält eine Analyse von fünf Fällen, in denen mobile Big-Data-Lösungen einen deutlichen Unterschied machen können. Im vollständigen Bericht finden Sie eine detaillierte Methodik zur Berechnung des potentiellen Einflusses.

Gesundheit und Wohlergehen (SDG Nr. 3)

  • 60 Millionen Menschen könnten dank einer informierteren Infrastrukturplanung über mobile Big-Data-Lösungen, die konkret auf die Einsatzplanung in Gesundheitseinrichtungen abzielen, einen besseren Zugang zur Gesundheitsfürsorge erhalten.

Bekämpfung der Luftverschmutzung (SDG Nr. 13)

  • 120.000 Leben ließen sich retten dank informierterer Maßnahmen zur Begrenzung der Luftverschmutzung durch weniger Staus und eine bessere Transportplanung rund um die größten Städte der Welt.

Katastrophenhilfe (SDG Nr. 13)

  • Über 25.000 Leben könnten gerettet werden, und dies bis zum Jahr 2025 vor Naturkatastrophen in den Hauptrisikoländern dank mobiler Big-Data-Lösungen, mit denen schneller aus gefährdeten Gebieten evakuiert werden könnte.

Krankheitsprävention (SDG Nr. 3)

  • Ansteckende Krankheiten könnten mittels mobiler Big-Data-Lösungen zu Bevölkerungsbewegungen deutlich eingedämmt werden und sich so weniger stark ausbreiten. Das könnte zu 650.000 weniger Tuberkulosefällen allein in den kommenden fünf Jahren führen.

Finanzielle Inklusion (SDG Nr. 10)

  • 70 Millionen bisher ausgeschlossene Erwachsene könnten von Finanzdienstleistungen profitieren, besonders in Ländern mit einem großen Bevölkerungsanteil ohne Bankzugang, wenn mit mobilen Big-Data-Lösungen bestimmte Gruppen besser informiert würden und so das Vertrauen in digitale Finanzdienstleistungen gesteigert würde.

Mobile Big Data - was ist das überhaupt?
Mobile Netzwerke erzeugen aufgrund der Alltagsfunktionalitäten zur Bereitstellung der Netzwerkkonnektivität und zur Erbringung von Kommunikationsdienstleistungen große Mengen an Netzwerkdaten. Dazu zählen Informationen zum Nutzerstandort, zu sozialen Netzwerken, Profildaten, Nutzung und Ausgaben. Mobilfunkanbieter können auf diese komplexen Rohdaten fortschrittliche Analysen und KI anwenden und so Regierungen mit wertvollen aggregierten Einblicken und Werkzeugen versorgen, mithilfe derer lebensrettende Lösungen möglich sind.

Bei der Erschließung des gigantischen Potentials der Big-Data-Analysen muss die Privatsphäre geachtet und eine vertrauensvolle Umgebung geschaffen werden. Die Mobilfunkbranche verpflichtet sich zur verantwortungsvollen Nutzung der Daten, sodass die Privatsphäre geschützt wird, ohne dabei Innovationen einzudämmen. Als Informationsquelle zum Thema Datenschutz und Ethik im konkreten Big-Data-Kontext für soziale Projekte hat die GSMA ein Dokument erstellt, in dem Datenschutzfragen zu Big Data geklärt und Prinzipien zur ethisch korrekten Entwicklung und Anwendung von KI erläutert werden.

Die Initiative der GSMA „Big Data for Social Good“ („Big Data für soziale Projekte“) wurde im Februar 2017 gestartet und wird heute von 20 Mobilfunkbetreibern mit Präsenz in 117 Märkten weltweit unterstützt. Dank der Initiative können diese gemeinsam an einem umfassenden Rahmenwerk und Ansatz zur Entwicklung nachhaltiger, wiederholbarer Lösungen arbeiten, mit der öffentliche Agenturen und NGOs Epidemien, Naturkatastrophen und Umweltkrisen bewältigen können. Dies führte bereits zu einigen erfolgreichen Projekten. Unsere aktuellen Einblicke, Empfehlungen und Fallstudien finden Sie im digitalen Toolkit GSMA Big Data for Social Good.

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Über die GSMA
Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint über 750 Netzbetreiber sowie rund 400 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert außerdem die branchenführenden MWC-Events, die jährlich in Barcelona, Los Angeles und Shanghai stattfinden, sowie regionale Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Medienkontakte:
Für die GSMA:
Alicia Bardaro
ABardaro@webershandwick.com
+1 617 520 7015

Pressebüro GSMA
pressoffice@gsma.com

 

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