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Dedizierter IoT-Satellitendienst Hiber startet kommerzielle Tests auf globaler Ebene

AMSTERDAM

Nach erfolgreicher Entsendung der ersten beiden Nanosatelliten Ende 2018 in den Weltraum freut sich das holländische Startup Hiber bekannt geben zu können, dass sein auf Verbindungstechnologie (auch als „Internet der Dinge“ oder IoT bekannt) basierendes Netzwerk jetzt aktiv ist. Dieses Netzwerk bringt erstmalig energie- und kosteneffiziente Konnektivität in schwer erreichbare und unerschlossene Gebiete. Nach einer Produktentwicklungszeit von nur drei Jahren markiert der Start des als Hiberband, bekannten, vollständig automatisierten, durchgängigen Dienstes den jüngsten Schritt für Hiber, sodass jetzt die ersten Kunden des Unternehmens die Technologie ausprobieren können.

Die ersten Kunden von Hiber werden den Dienst während der kommenden Monate in Projekten testen, die 90 % der Regionen weltweit bisher ohne Netzwerk betreffen. Damit will Hiber ein Wachstumspotenzial in Höhe von 100 Mrd. USD im größeren IoT-Markt erschließen. Außerdem soll das Netzwerk Projekte unterstützen, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen und einen positiven Einfluss auf die Umwelt engagieren.

Bestehende terrestrische Netzwerke (wie etwa Lora, NB-IoT oder GSM) funktionieren nur in Ballungsräumen, während traditionelle Satelliten mit einer größeren Abdeckung teuer und energiehungrig sind. Hiberband revolutioniert die globale Konnektivität, indem es über seinen hochmodernen, durchgängigen Service Einzelpersonen und Organisationen die zuverlässige Übertragung von Daten (im Umfang von Textnachrichten) von den entlegensten Orten der Welt für weniger als einen Dollar pro Gerät ermöglicht.

Mehr als 70 Kunden haben sich bereits angemeldet, daher werden Projekte auf jedem Kontinent von Hiberband profitieren. Jede in schwer erreichbaren und unerschlossenen Gebieten operierende Branche kann das Netzwerk nutzen. Die Erstanwender stammen aus Regierungsstellen, aus dem Umweltbereich, Transport und Logistik, der Landwirtschaft und dem Bergbau. Beispiele für erste Anwendungsfälle bei der Erprobung des Netzwerks:

  • Überwachung der Bodenfeuchte: Die Überwachung des Feuchtegehalts im Boden hilft Landwirten zu erkennen, wann ihre Pflanzen bewässert werden müssen. Die vom Hiber-Partner Royal Eijkelkamp entwickelten Sensoren stellen sicher, dass Landwirte die richtigen Entscheidungen bezüglich der Bewässerung ihrer Felder treffen, damit sie den Wasserverbrauch reduzieren und die Ernteerträge erhöhen. Hiberband sorgt für die weltweite Verfügbarkeit dieser Lösung.
  • Überwachung von Bienenstöcken: Seit über fünfzehn Jahren sind Bienen vom Aussterben bedroht. Die Hiberband-Technologie spielt eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Zucht und dem Erhalt von Bienenvölkern. Imker können das Milieu in den Bienenstöcken von einem beliebigen Standort aus mit Sensoren überwachen, die über Hiberband vernetzt sind. Auf diese Weise sind sie in der Lage, optimale Bedingungen für das Überleben der Bienen und die Honigproduktion zu gewährleisten.
  • Pflanzenüberwachung/Erntenachbereitung: Durch die Überwachung ihrer Pflanzen können Landwirte überall auf der Welt die Verschwendung von Lebensmitteln und die Menge verdorbener Pflanzen reduzieren. Centaur Analytics hat eine „Internet-of-Crops™“-Plattform für die nahtlose Überwachung des Zustands von Ernteerträgen vom landwirtschaftlichen Betrieb bis hin zum Verbraucher entwickelt. Hiber unterstützt Centaur dabei, Kunden in den USA und weltweit mit Updates über den Zustand ihrer Pflanzen unabhängig von deren Standort zu versorgen.

Laurens Groenendijk, Managing Director Commercial und Mitbegründer von Hiber (sowie Mitbegründer von JustEat und Treatwell) erklärte: „Wir sind sehr stolz bekannt geben zu können, dass nach nur 3 Jahren harter Arbeit Hiberband das erste weltweit aktive Netzwerk seiner Art ist. Wir verfügen über das Team, die Partner, die Technologie und die regulatorischen Bausteine, um in kürzester Zeit zum Branchenführer aufzusteigen. Angesichts der uneingeschränkten Möglichkeit, weltweit aktiv zu sein, freuen wir uns darauf, unsere Kunden überall dort zu unterstützen, wo sie unsere Hilfe benötigen.“

Sotiris Bantas, CEO von Centaur Analytics, ergänzte: „Die stetig wachsende Erdbevölkerung, kombiniert mit dem Klimawandel, stellt die weltweite Lebensmittel-Versorgungskette vor große Herausforderungen. Die fehlende Transparenz in dieser Versorgungskette bewirkt, dass etwa ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel in der Welt vor ihrem Verzehr verschwendet werden. Gemeinsam mit Hiber sind wir jetzt in der Lage, Erträge nach der Ernte weltweit zu überwachen – unabhängig vom Standort. Dies bedeutet, dass Centaur und Hiber gemeinschaftlich die Verschwendung von Nahrungsmitteln bekämpfen, Nachhaltigkeit fördern und gleichzeitig neue Geschäftsmöglichkeiten für Hersteller, Händler und Unternehmen der Konsumgüterindustrie erschließen.“

Hiber wird zwei Netzwerke einführen: Hiberband Direct (eine Modem-Antennen-Kombination, die direkt mit den Satelliten von Hiber kommuniziert) und Hiberband Via, eine Gateway-Lösung, die mit LoRa (ein vornehmlich für IoT-Konnektivität verwendetes Netzwerk), Bluetooth oder WiFi betrieben werden kann. Im November und Dezember 2018 startete Hiber von Standorten in Sriharikota, Indien, und Kalifornien, USA, aus seine ersten beiden Satelliten. Der Start des dritten und vierten Satelliten ist für das 1. Quartal 2020 ebenfalls in Sriharikota, Indien, geplant.

Weitere Informationen über Hiber finden Sie hier: https://hiber.global/

- ENDE -

Über Hiber

Hiber (ehemals „Magnitude Space“) ist ein „New Space“-Startup, gegründet und geleitet von einem Dreamteam aus Satellitenexperten und Technologieunternehmern. Diese „Hibernauten“ arbeiten an einem Mondflugziel: eine Nanosatellitenkonstellation im Weltraum zu starten und zu betreiben. In den Niederlassungen in Amsterdam und Delft arbeiten mehr als 45 Beschäftigte an der revolutionären, zum Patent angemeldeten Technologie hinter Hiber und Hiberband.

Bis heute gelang es dem Unternehmen stets, eine attraktive Finanzierung sicherzustellen. Dies hat dazu geführt, dass Hiber im November 2018 als erstes kommerzielles Satellitenunternehmen der Niederlande seine ersten beiden Nanosatelliten in die Umlaufbahn beförderte. Hiber wurde im November 2018 auf der Re:invent-Konferenz von Amazon Web Services (AWS) offiziell vorgestellt und als Commercial Startup Launch of 2018 ausgezeichnet. Im September 2019 erhielt Hiber den Dutch National Icon Award 2019. Mit diesem Preis hat die niederländische Regierung das enorme Wirtschaftspotenzial von Hiber gewürdigt und unterstützt das Startup mit einem Staatssekretär als seinem Botschafter sowie durch staatliche Förderung.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Name: Alice Cornelius/Kerry Rothery
Tel.-Nr. des Ansprechpartners: +44 (0) 20 3893 5026
E-Mail: hiber@clarity.pr

 

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