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In Folge des schweren Erdbebens in China sind allein in der Stadt Mianyang im Südwesten des Landes über 3600 Menschen getötet und mindestens 18.645 weitere verschüttet worden. Das meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Laut Staatsmedien wurden zudem allein in Mianzhu in der Provinz Sichuan mindestens 10.000 Menschen verschüttet. In Sichuan sorgte ein Nachbeben für neue Panik. Der Olympische Fackellauf in China wird wegen des verheerenden Erdbebens verkürzt, wie das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Peking mitteilte.
Zur Versorgung der Wirbelsturmopfer in Birma haben die Vereinten Nationen die Einrichtung einer Luftbrücke gefordert. Um "so schnell wie möglich große Mengen an Hilfen" in das Land leiten zu können, sei ein Korridor auf dem Luft- oder Seeweg erforderlich, sagte die Sprecherin des UN-Büros für die Koordination humanitärer Angelegenheiten, Elisabeth Byrs, in Genf. Ansonsten drohe eine "zweite Katastrophe". Nach wie vor verweigerte die Militärjunta ausländischen Helfern weitgehend die Einreise. Die Bundesregierung verdoppelte ihre Hilfe für das asiatische Land auf vier Millionen Euro.
Die Zahl der Todesopfer bei der Anschlagsserie in der indischen Touristenstadt Jaipur ist nach neuen Angaben auf 60 gestiegen. Das teilte der Regierungschef des nordwestlichen Bundesstaates Rajasthan mit. Zuvor hatte das Innenministerium von 41 Toten und rund 100 Verletzten gesprochen. Nach Polizeiangaben explodierten mindestens fünf Bomben auf belebten Märkten und in der Nähe eines Tempels. Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund der Anschläge aus.