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Der Chef der birmanischen Militärjunta, General Than Shwe, hat sich erstmals in die vom Wirbelsturm "Nargis" betroffenen Gebiete begeben. Der 75-Jährige wurde vom Staatsfernsehen bei einem Rundgang durch Notlager in einem Vorort von Rangun gezeigt. Derweil traf auch UN-Hilfskoordinator John Holmes zu Gesprächen mit der Militärregierung über die Öffnung des Landes für internationale Helfer in Rangun ein. Wegen der schleppenden Katastrophenhilfe in Birma sind nach Angaben einer britischen Hilfsorganisation tausende Kinder vom Hungertod bedroht.
Die Kluft zwischen Arm und Reich hat sich in Deutschland weiter vertieft: Jeder Vierte hierzulande ist nach dem neuen Armuts- und Reichtumsbericht mittlerweile von Armut betroffen oder muss mit staatlicher Hilfe vor Armut bewahrt werden, wie Bundessozialminister Olaf Scholz (SPD) der "Bild am Sonntag" sagte. Die Bundesregierung will den Bericht am Montag vorstellen. 13 Prozent der Bundesbürger gelten demnach als arm, weitere 13 Prozent würden durch Leistungen wie Kinder- oder Arbeitslosengeld vor dem Abrutschen in die Armut bewahrt.
Ein schweres Nachbeben und starke Regenfälle erschweren die Rettungsarbeiten in den Erbebengebieten im Südwesten Chinas. Ein Nachbeben der Stärke 6,0 auf der Richter-Skala erschütterte die Stadt Jiangyou in der besonders stark betroffenen Provinz Sichuan, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zudem machten heftige Regenfälle den Überlebenden zu schaffen. Für die rund fünf Millionen Flüchtlinge nahm die Seuchengefahr zu. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg nach Behördenangaben auf über 32.000. Insgesamt befürchten die Behörden über 50.000 Todesopfer.