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VfB Stuttgart unterliegt dem FC Barcelona 0:4
03/17 | 21:44 GMT

©AFP / Lluis Gene
Gegen Klub-Weltmeister und Titelverteidiger FC Barcelona scheiterte der VfB Stuttgart fast schon erwartungsgemäß im Achtelfinale der Champions League mit einer 0:4-Niederlage.

©AFP / Lluis Gene
Zweikampf in Barcelona
Barcelona (AFP) - Für den VfB Stuttgart war die derzeit beste Mannschaft der Welt eine Nummer zu groß: Gegen Klub-Weltmeister und Titelverteidiger FC Barcelona scheiterte der Fußball-Bundesligist im Achtelfinale der Champions League mit einer 0:4-Niederlage. Die Schwaben waren bei den Katalanen im größten Stadion Europas im Gegensatz zum respektablen 1:1 im Hinspiel zwei Wochen zuvor ohne Chance.
Das Ende der vorsichtig gehegten Viertelfinalträume des VfB Stuttgart zeichnete sich schon in der 13. Minute ab, als Weltfußballer Lionel Messi das 1:0 erzielte. Keine zehn Minuten später erhöhte Angreifer Pedro Rodriges vor 88.543 Zuschauern - darunter 5000 VfB-Anhänger - auf 2:0 (22.). In der 60. Minute war es erneut der überragende Messi, der die Abwehr der Stuttgarter narrte und dem guten Torhüter Jens Lehmann keine Chance ließ. Für den Endstand sorgte Bojan Krkic Sekunden nach seiner Einwechselung (89.).
Dem VfB stehen nun schwierige Wochen bevor. Eine erneute Teilnahme an einem Europapokal-Wettbewerb ist derzeit in weite Ferne gerückt. Die Champions League ist bei mittlerweile 18 Punkten Rückstand auf Rang drei praktisch unerreichbar. Und von Rang sechs, der diesmal für eine Teilnahme an der Europa League reichen könnte, trennen den Tabellenneunten der Bundesliga acht Spieltage vor dem Saisonende immerhin sieben Punkte.
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20100316-DE53C-BIATHLON-WC8
03/17 | 00:00

(90 x 85 mm) Biathlon Weltcup in Oslo/Holmenkollen vom 18. - 20. März. Grafik: Zeitplan sowie Weltcup-Stand der Männer und Frauen.
©AFP / teb

©AFP / teb
(90 x 85 mm) Biathlon Weltcup in Oslo/Holmenkollen vom 18. - 20. März. Grafik: Zeitplan sowie Weltcup-Stand der Männer und Frauen.

Ralph Fiennes gibt sein Regiedebüt in Belgrad
03/17 | 15:16 GMT

©AFP/Getty Images / Donna Ward
Für die Verfilmung von William Shakespeares Tragödie "Coriolanus" unter der Regie des britischen Schauspielers Ralph Fiennes ist die erste Klappe in der serbischen Hauptstadt Belgrad gefallen.

©AFP/Getty Images / Donna Ward
Fiennes
Belgrad (AFP) - Der britische Schauspieler Ralph Fiennes steht nun auch hinter der Kamera: Für die Verfilmung von William Shakespeares Tragödie "Coriolanus" unter seiner Regie fiel heute die erste Klappe in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Fiennes selbst spielt die Hauptrolle in dem Film, für den er auch Vanessa Redgrave und Gerald Butler gewinnen konnte. Die auf zwei Monate angesetzten Dreharbeiten sollten in Belgrad und Umgebung, vor allem im Ort Pancevo, stattfinden, sagte eine Pressesprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

UNTERHALTUNG
Ralph Fiennes gibt sein Regiedebüt in ...Fremdgebühren an Geldautomaten sollen gedeckelt werden
03/17 | 14:11 GMT

©DDP/AFP / Axel Schmidt
Der Bundestag will gegen die hohen Gebühren beim Abheben von Bargeld an fremden Bankautomaten vorgehen. Angestrebt werde eine Selbstverpflichtung der Banken, sagte der Vorsitzende des Verbraucherschutzausschusses, Hans-Michael Goldmann (FDP).

©DDP/AFP / Axel Schmidt
Geldautomat
Berlin (AFP) - Verbraucherpolitiker im Bundestag wollen die teils hohen
Kritik an der Gebührenpraxis der Banken gibt es seit langem. Nach einer Untersuchung der Finanzberatung FMH von Ende Januar sind die Gebühren für Kunden an fremden Geldautomaten im vergangenen halben Jahr um 13 Prozent auf durchschnittlich 5,64 Euro pro Auszahlung gestiegen. Zehn Geldhäuser verlangen demnach sogar zehn Euro pro Auszahlung - unter ihnen vor allem Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Das Bundeskartellamt leitete wegen Verdachts auf überhöhte Gebühren an den Geldautomaten Ermittlungen gegen mehr als 280 Kreditinstitute ein.
Goldmann schlug vor, dass die Banken sich freiwillig verpflichten sollen, die Gebühren nur noch in einer Spannbreite von drei bis fünf Euro zu erheben. Bei der derzeitigen Situation sei davon auszugehen, dass die Geldinstitute die Kunden mit Gebühren in einer Größenordnung von hunderten Millionen Euro im Jahr belasteten. Der Verbraucherausschuss wollte das Thema am Mittwochnachmittag unter anderem mit Vertretern der Banken diskutieren. Wichtig seien "zeitnahe" Maßnahmen, erklärte Goldmann.
Eine gesetzliche Regelung zur Gebührenhöhe wollen Sparkassen und Genossenschaftsbanken verhindern. Sie befürworten eine "marktgerechte Lösung", wie ein Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sagte: Jede Bank soll den Kunden beim Abheben von Bargeld direkt darüber informieren, welche Gebühren dafür anfallen. "Wenn der Kunde sieht, das kostet fünf Euro, dann wird er zur nächsten Bank weiterziehen."
Bislang rechnen die Banken untereinander die Gebühren für das Fremdabheben von Bargeld ab und geben davon meist nur einen Bruchteil an die Kunden weiter. Laut FHM verlangen etwa viele Sparkassen und Genossenschaftsbanken von einer Direktbank bis zu 20 Euro pro Auszahlung, die Kunden müssen demnach aber nur einen mittleren einstelligen Euro-Betrag zahlen.
Sparkassen und Genossenschaftsbanken unterhalten die meisten Automaten in Deutschland und sind erbost, dass Direktbanken wie die ING Diba, die Volkswagenbank oder die DKB keinerlei Kosten für die Bargeldversorgung ihrer Kunden und damit einen Wettbewerbsvorteil haben.

WIRTSCHAFT
Fremdgebühren an Geldautomaten sollen gedeckelt ...Quizshow-Kandidat in Frankreich als Folterknecht
03/17 | 14:05 GMT

©AFP/France 2
Schockierendes Ergebnis eines Forschungsexperiments: In einer vermeintlichen Testsendung für eine TV-Quizshow namens "La Zône Extreme" ("Gefahrenzone") in Frankreich verabreicht die überwältigende Mehrheit der Kandidaten einem Mitspieler immer qualvollere Stromstöße - obwohl das "Spiel" längst einer Folterszene gleicht.

©AFP/France 2
Quizshow-Kandidat in Frankreich als Folterknecht
Paris (AFP) - Scheinwerferlicht und Kameras, eine junge Moderatorin mit einem hinreißenden Lächeln, ein tobendes Publikum - "La Zône Extreme" ("Gefahrenzone") kommt zunächst daher wie viele andere Quizshows. Ganz gewöhnlich ist die Sendung dennoch nicht. Denn wenn der in einer Kabine eingesperrte Kandidat Jean-Paul eine Frage nicht richtig beantwortet, bekommt er zur Strafe von einem anderen Kandidaten Stromschläge versetzt. Bei 20 Volt geht es los, dann steigt die Ladung unerbittlich, bis auf 460 Volt. Jean-Paul stöhnt vor Schmerz bei jedem Stoß lauter auf, beginnt zu schreien, bittet, das Spiel zu beenden, und gibt dann plötzlich keinen Laut mehr von sich.
Eine neue Ära der Fernsehunterhaltung? "La Zône Extreme" hat es als Quizshow nie gegeben, sondern nur als Experiment französischer Forscher. Stromschläge wurden in Wirklichkeit keine ausgeteilt, Jean-Paul war ein Schauspieler, der den Schmerz nur vorspielte. Die bekannte Moderatorin Tania Young, die zweifelnde Kandidaten ungerührt zur Fortsetzung des Spiels drängte, war eingeweiht. Die Kandidaten aber, die die Fragen stellen durften und bei falschen Antworten die Hebel mit den Volt-Zahlen umlegten, wähnten sich tatsächlich in der Testsendung für eine neue Quizshow. 81 Prozent von ihnen gingen bis zum bitteren Ende und zur höchsten Voltzahl in einem Spiel, das längst einer Folterszene glich.
Die Idee zu dem Experiment hatte der Filmemacher Christophe Nick, sein Dokumentarfilm "Spiel des Todes" über die vermeintliche Quizshow wird im öffentlich-rechtlichen Sender France 2 ausgestrahlt. Dabei griff Nick auf das berühmte Experiment des Sozialpsychologen Stanley Milgram zurück. Dieser hatte Anfang der 1960er Jahre herausfinden wollen, wie sehr Menschen bereit sind, einer Autorität zu gehorchen und dabei unmenschliche Dinge zu tun. Bei Versuchen an der US-Eliteuniversität Yale machte er Testpersonen glaubhaft, sie müssten im Dienste der Wissenschaft Stromschläge an andere Probanden verteilen. Die Bereitschaft der meisten Probanden, auch sehr starke Stromschläge auszugeben, schockierte damals die Öffentlichkeit.
Der Filmemacher Nick übertrug das Experiment in die heutige Fernsehwelt. Er stellte sich die Frage, inwieweit das Fernsehen in der Lage ist, Menschen zu manipulieren. Seine Schlussfolgerung: "Das Fernsehen kann fast jeden dazu bringen, alles zu machen. Das ist eine erschreckende Macht." Eine Macht, die allzu oft missbraucht werde: Bereits heute gebe es in vielen Ländern Fernsehshows, in denen Menschen dazu gebracht würden, entwürdigende und gefährliche Dinge zu tun.
©AFP
VIDEO: Quizshow-Kandidaten als Folterknechte
Der Psychologe Jean-Léon Beauvois, der das Forscherteam leitete, geht noch einen Schritt weiter. In dem Dokumentarfilm spricht er von einer "Masse der Fernseh-Individuen", die von der selben Werbung, den selben Serien, den selben Quiz- und Talkshows geformt und in ihrem Denken und Handeln geprägt worden sei. "Das ist eine Form von Totalitarismus."
Die insgesamt 80 Kandidaten, die teilnahmen, nimmt Nick dagegen in Schutz: "Man merkt: Sie wollen das nicht machen. Sie versuchen alles, um die Moderatorin dazu zu bringen, das Spiel abzubrechen." Trotzdem: "Sie gehorchen und gehen bis zum Ende." Verantwortlich ist für Nick das ganze Umfeld der Show: Kameras, Publikum, die Moderatorin. "Die Leute sagen sich: Ich bin im Fernsehen, ich muss machen, was von mir erwartet wird." Geld spielte keine Rolle, denn es gab nur eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme, aber kein Preisgeld.
Hinterher hätten sich die Kandidaten über sich selbst erschrocken gezeigt, aber auch eine wichtige Lektion gelernt, sagt Nick. "Der Versuch hat bei einigen das Leben verändert." Und sie wollen offenbar auch, dass andere von ihrer Erfahrung profitieren: Nur drei der Kandidaten gaben kein Einverständnis dafür, in dem Dokumentarfilm gezeigt zu werden.

MAGAZIN
Quizshow-Kandidat in Frankreich als ...Hähnchen häufig mit Durchfallerreger Campylobacter belastet
03/17 | 15:52 GMT

©DDP/AFP / Oliver Lang
Drei von fünf Hähnchen in deutschen Schlachthöfen sind mit dem Durchfallerreger Campylobacter belastet. Auf knapp 18 Prozent der Hähnchen wurden zudem Salmonellen nachgewiesen, wie aus einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin hervorgeht.

©DDP/AFP / Oliver Lang
Hähnchen oft mit Durchfallerreger belastet
Berlin (AFP) - Drei von fünf Hähnchen in deutschen Schlachthöfen sind mit dem Durchfallerreger Campylobacter belastet. Auf knapp 18 Prozent der Hähnchen wurden zudem Salmonellen nachgewiesen, wie aus einer Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin hervorgeht. Campylobacter und Salmonellen sind die häufigsten Erreger bakterieller Magen-Darm-Erkrankungen des Menschen.
Die Experten raten daher, Geflügelfleisch gar zu kochen und damit die Erreger abzutöten. Auch solle das Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahrt und zubereitet werden, damit Krankheitserreger nicht verschleppt werden können.
Die BfR-Studie ist Teil einer Untersuchung, die 2008 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union vorgenommen wurde. EU-weit wurde demnach Campylobacter sogar auf 77 Prozent der Schlachthähnchen nachgewiesen, gut 71 Prozent der geschlachteten Tiere hatten den Erreger im Darm. In Deutschland fanden die Wissenschaftler Campylobacter auf 62 Prozent der untersuchten Hähnchen, knapp 49 Prozent der untersuchten Tiere aus einer Schlachtcharge trugen den Erreger in sich.
Den Angaben zufolge gelangen die Krankheitserreger mit dem Darminhalt und auf den Federn der Tiere in den Schlachthof und können während der Schlachtung verschleppt werden. Dadurch gelangen sie in die Lebensmittelkette und zum Verbraucher.



