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Aktuelle Fotos von AFP
Hartnäckiger Winter
03/15 | 14:02 GMT

©DDP/AFP / Norbert Millauer
Noch herrschen in weiten Teilen Deutschlands winterliche Verhältnisse - wenn auch nicht so wie in Zinnwald im sächsischen Erzgebirge, wo Schneefräsen die Straßen freiräumen. Ab Wochenmitte soll es laut Meteorologen dann allerdings wärmer werden.
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Sprachen
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Eine große Themenauswahl lädt ein
Euro-Länder einig über Notfallplan für Griechenland
03/15 | 21:29 GMT

©AFP / Louisa Gouliamaki
Die Finanzminister der Euro-Länder haben sich auf einen Notfallplan für das hoch verschuldete Griechenland geeinigt. Der luxemburgische Regierungschef und Eurogruppen-Vorsitzende Jean-Claude Juncker kündigte am Abend in Brüssel an, die Mitgliedsländer würden Griechenland bei einem drohenden Staatsbankrott bilaterale Hilfen zur Verfügung stellen. Derzeit sei ein solches Instrument aber nicht nötig, betonte Juncker.

©AFP / Louisa Gouliamaki
EU-Flagge in Athen
Brüssel (AFP) - Die Finanzminister der Euro-Länder haben sich auf einen Notfallplan für das hoch verschuldete Griechenland geeinigt. Der luxemburgische Regierungschef und Eurogruppen-Vorsitzende Jean-Claude Juncker kündigte am Abend in Brüssel an, die Mitgliedsländer würden Griechenland bei einem drohenden Staatsbankrott bilaterale Hilfen zur Verfügung stellen. Derzeit sei ein solches Instrument aber nicht nötig, betonte Juncker.

©AFP
EU-Staaten in der Schuldenfalle
Die Finanzhilfen würden nach Angaben des Luxemburgers "in koordinierter Form" unter Aufsicht der EU-Kommission genehmigt. Die endgültige Entscheidung über die Hilfen müssten demnach die europäischen Staats- und Regierungschefs treffen. Der EU-Gipfel tagt am Donnerstag und Freitag kommender Woche in Brüssel.

WELTGESCHEHEN
Euro-Länder einig über Notfallplan für ...Regierung weist Kritik aus Paris an Handelsüberschuss zurück
03/15 | 15:20 GMT

©DDP/AFP / Nigel Treblin
Mehrere EU-Staaten sehen ihre Exportmöglichkeiten durch Deutschland geschwächt. Die Bundesregierung hat jetzt die Forderung Frankreichs zurückgewiesen, den Überschuss der deutschen Wirtschaft im Außenhandel zugunsten der Nachbarländer zu verringern. Das Archivfoto zeigt für den Export bestimmte Autos am Hafen Emden.

©DDP/AFP / Nigel Treblin
Neuwagen am Hafen Emden
Berlin (AFP) - Die Bundesregierung hat die Forderung Frankreichs zurückgewiesen, den Überschuss der deutschen Wirtschaft im Außenhandel zugunsten der Nachbarländer zu verringern. "Es ist sicherlich richtig und wichtig, dass wir in Europa auf eine Harmonisierung unserer Wettbewerbsfähigkeit insgesamt hinarbeiten", sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans in Berlin. "Allerdings wäre es vermutlich für alle europäischen Staaten gewinnbringender, wenn sich nicht einzelne Länder künstlich zurücknehmen, sondern wir unsere ganze Kraft in eine gemeinsame Wachstumsstrategie stecken."

©AFP / Stan Honda
Lagarde kritisiert deutsche Wirtschaftspolitik
Frankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde hatte in der Zeitung "Financial Times" kritisiert, der derzeitige deutsche Handelsüberschuss könne für die Nachbarstaaten in der Euro-Zone nicht tragbar sein. "Wir brauchen ganz deutlich eine stärkere Annäherung." Die Bundesrepublik gehört zu den Staaten mit dem weltweit größten Handelsüberschuss; das heißt, die deutsche Wirtschaft exportiert deutlich mehr Waren als sie importiert.
Steegmans verwies auf die deutsch-französische Agenda 2020. Mit dieser "Wachstumsstrategie" solle es in Europa "mehr Koordination, mehr Innovation" geben, sagte er. Weitere Maßnahmen lehnte Steegmans jedoch ab. Die Exportwirtschaft anzuhalten, mehr unattraktive Güter herzustellen, "würde dem Wettbewerbsgedanken in Europa widersprechen". Es müsse eher die Frage gestellt werden, wie auf eine "Harmonisierung des Wettbewerbs und der Wettbewerbsfähigkeit der anderen Länder" hingearbeitet werden könne.

©AFP
Infografik: Außenhandelsbilanz ausgewählter EU-Länder
Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung denkt die EU offenbar über Maßnahmen nach, um Wettbewerbsvorteile der deutschen Wirtschaft einzuschränken. Mehrere wirtschaftlich schwache EU-Staaten bedrängten die EU-Kommission, dafür zu sorgen, dass Deutschland seine Wirtschaftsreformen zurückdrehe, um ihnen bessere Exportmöglichkeiten zu eröffnen, berichtet das Blatt unter Berufung auf einen "Frühwarnbericht" der Ständigen Vertretung bei der EU für den Bundestag.
Deutschland wird dem Zeitungsbericht zufolge "von einigen Akteuren vorgeworfen, mit seinem exportorientierten Wirtschaftsmodell sein Wirtschaftswachstum auf Kosten anderer" Euro-Staaten zu erreichen. In dem Papier warnten die deutschen EU-Diplomaten, Deutschland könne "stärker unter Druck geraten", seine "mit erheblichen Anstrengungen" erzielten Wettbewerbsvorteile zu relativieren.
Die EU-Kommission habe sich des Problems bereits "angenommen" und wolle schon bald "länderspezifische Empfehlungen" abgeben, zitiert "Bild" aus dem "Frühwarnbericht". Nach Einschätzung der deutschen EU-Diplomaten könnte ein geplanter Bericht der EU-Kommission zu den wirtschaftlichen Ungleichgewichten in der EU für Deutschland "problematisch werden".

WIRTSCHAFT
Regierung weist Kritik aus Paris an Handelsüberschuss ...Regierung weist Kritik aus Paris an Handelsüberschuss zurück
03/15 | 15:20 GMT

©DDP/AFP / Nigel Treblin
Mehrere EU-Staaten sehen ihre Exportmöglichkeiten durch Deutschland geschwächt. Die Bundesregierung hat jetzt die Forderung Frankreichs zurückgewiesen, den Überschuss der deutschen Wirtschaft im Außenhandel zugunsten der Nachbarländer zu verringern. Das Archivfoto zeigt für den Export bestimmte Autos am Hafen Emden.

©DDP/AFP / Nigel Treblin
Neuwagen am Hafen Emden
Berlin (AFP) - Die Bundesregierung hat die Forderung Frankreichs zurückgewiesen, den Überschuss der deutschen Wirtschaft im Außenhandel zugunsten der Nachbarländer zu verringern. "Es ist sicherlich richtig und wichtig, dass wir in Europa auf eine Harmonisierung unserer Wettbewerbsfähigkeit insgesamt hinarbeiten", sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans in Berlin. "Allerdings wäre es vermutlich für alle europäischen Staaten gewinnbringender, wenn sich nicht einzelne Länder künstlich zurücknehmen, sondern wir unsere ganze Kraft in eine gemeinsame Wachstumsstrategie stecken."

©AFP / Stan Honda
Lagarde kritisiert deutsche Wirtschaftspolitik
Frankreichs Wirtschaftsministerin Christine Lagarde hatte in der Zeitung "Financial Times" kritisiert, der derzeitige deutsche Handelsüberschuss könne für die Nachbarstaaten in der Euro-Zone nicht tragbar sein. "Wir brauchen ganz deutlich eine stärkere Annäherung." Die Bundesrepublik gehört zu den Staaten mit dem weltweit größten Handelsüberschuss; das heißt, die deutsche Wirtschaft exportiert deutlich mehr Waren als sie importiert.
Steegmans verwies auf die deutsch-französische Agenda 2020. Mit dieser "Wachstumsstrategie" solle es in Europa "mehr Koordination, mehr Innovation" geben, sagte er. Weitere Maßnahmen lehnte Steegmans jedoch ab. Die Exportwirtschaft anzuhalten, mehr unattraktive Güter herzustellen, "würde dem Wettbewerbsgedanken in Europa widersprechen". Es müsse eher die Frage gestellt werden, wie auf eine "Harmonisierung des Wettbewerbs und der Wettbewerbsfähigkeit der anderen Länder" hingearbeitet werden könne.

©AFP
Infografik: Außenhandelsbilanz ausgewählter EU-Länder
Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung denkt die EU offenbar über Maßnahmen nach, um Wettbewerbsvorteile der deutschen Wirtschaft einzuschränken. Mehrere wirtschaftlich schwache EU-Staaten bedrängten die EU-Kommission, dafür zu sorgen, dass Deutschland seine Wirtschaftsreformen zurückdrehe, um ihnen bessere Exportmöglichkeiten zu eröffnen, berichtet das Blatt unter Berufung auf einen "Frühwarnbericht" der Ständigen Vertretung bei der EU für den Bundestag.
Deutschland wird dem Zeitungsbericht zufolge "von einigen Akteuren vorgeworfen, mit seinem exportorientierten Wirtschaftsmodell sein Wirtschaftswachstum auf Kosten anderer" Euro-Staaten zu erreichen. In dem Papier warnten die deutschen EU-Diplomaten, Deutschland könne "stärker unter Druck geraten", seine "mit erheblichen Anstrengungen" erzielten Wettbewerbsvorteile zu relativieren.
Die EU-Kommission habe sich des Problems bereits "angenommen" und wolle schon bald "länderspezifische Empfehlungen" abgeben, zitiert "Bild" aus dem "Frühwarnbericht". Nach Einschätzung der deutschen EU-Diplomaten könnte ein geplanter Bericht der EU-Kommission zu den wirtschaftlichen Ungleichgewichten in der EU für Deutschland "problematisch werden".




