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Mit den Mitteln der interaktiven Animation können tagesaktuelle Informationen für den Internetnutzer erlebbar aufbereitet und nachvollziehbar visualisiert werden.
Moskau (AFP) - Die scharfe Reaktion der US-Regierung auf die israelischen Siedlungspläne hat sich nach Einschätzung von US-Außenministerin Hillary Clinton ausgezahlt. Ein Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Donnerstagabend sei "nützlich und produktiv" gewesen, sagte Clinton am Freitagabend vor Journalisten in Moskau. Dies sei einer der Gründe, weshalb der US-Nahost-Beauftragte George Mitchell am Sonntag in die Region zurückkehren werde. Sie gehe von einer "Rückkehr auf den Verhandlungsweg" aus, "und das heißt, dass es sich auszahlt, weil das unser Ziel ist", sagte Clinton in einem Interview mit dem britischen Sender BBC.
New York (AFP) - In das Rennen um den Milliardenauftrag der US-Regierung für Tankflugzeuge steigt offenbar auch der russische Luftfahrtkonzern UAC ein. Das mehrheitlich dem russischen Staat gehörende Unternehmen bereite gemeinsam mit einem US-Partner ein Angebot vor, sagte ein für UAC tätiger Anwalt der Nachrichtenagentur AFP am Freitag in New York. Am Montag solle die Kooperation der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Jerusalem (AFP) - Die israelische Armee hat Luftangriffe auf einen stillgelegten Flughafen im Gazastreifen geflogen. Bei den Angriffen am späten Freitagabend wurden mindestens elf Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer, wie palästinensische Rettungskräfte mitteilten. Insgesamt seien vier Raketen auf dem Flughafengelände nahe der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens eingeschlagen.
Washington (AFP) - Das US-Verteidigungsministerium erwägt die Entsendung von 2500 Soldaten in den unter deutschem Kommando stehenden Norden Afghanistans. Die zusätzlichen Truppen sollten die erstarkenden Taliban-Rebellen in der Region bekämpfen, verlautete am Freitag aus Kreisen des Pentagon in Washington. Die US-Militärführung berate derzeit mit dem Regionalkommando der Bundeswehr darüber, Einheiten aus dem Süden Afghanistans in den Norden des Landes zu verlegen. Zu einer möglichen Verstärkung sollen demnach auch Ausbilder für die afghanischen Sicherheitskräfte gehören.
Santo Domingo (AFP) - Die Polizei in der Dominikanischen Republik hat einen früheren Anwalt von zehn US-Baptisten festgenommen, die sich wegen Kindesentführung in Haiti verantworten müssen. Jorge Torres Puello alias Jorge Torres Orellana sei am Donnerstag in Zusammenarbeit mit Interpol gefasst worden, teilten die dominikanischen Behörden am Freitag mit. Demnach wurde der Mann von El Salvador, den USA und Kanada unter dem dringenden Verdacht des Menschenhandels gesucht. Unter anderem soll er einen internationalen Menschenhändlerring unterhalten haben, der junge Frauen aus der Karibik und Mittelamerika mit falschen Versprechungen in die Prostitution gezwungen habe.
Berlin (AFP) - Im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche sind Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, laut geworden. Wie das SWR-Politmagazin "Report Mainz" am Freitag vorab mitteilte, soll Zollitsch einen unter Missbrauchsverdacht stehenden Pfarrer Anfang der 90er Jahre nicht der Staatsanwaltschaft gemeldet haben. Das Freiburger Erzbistum wies den Vorwurf der Vertuschung als "unhaltbar" zurück.
Freetown (AFP) - Das Bergwerksministerium von Sierra Leone hat am Freitag Berichte über ein schweres Minenunglück im Süden des Landes dementiert. Es stimme nicht, dass bis zu 200 illegale Schürfer von einem Erdrutsch in einer stillgelegten Goldmine verschüttet worden seien, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter von Minister Umaru Wurie der Nachrichtenagentur AFP. "Der Minister war vor Ort, der zuständige Bergwerksingenieur war dort, die Polizei, die Armee - es war nichts", sagte er. Aus Kreisen der Polizei und der Ministeriums war zuvor verlautet, ein Erdrutsch habe die Mine in der Provinz Bo komplett zerstört, bis zu 200 Menschen würden vermisst.
Brüssel (AFP) - Knapp eine Woche vor dem EU-Gipfel steigt der Druck auf die Bundesregierung, Finanzhilfen für das hoch verschuldete Griechenland freizugeben. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso forderte am Freitag die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten auf, sich so "schnell wie möglich" auf einen Finanzierungs-Mechanismus zu Gunsten Griechenlands zu einigen. "Wir können die Situation nicht mehr weiter in die Länge ziehen", sagte der EU-Kommissionspräsident vor Journalisten in Brüssel. Seine Kommission sei bereit, einen Notfallplan für Griechenland auf der Basis "koordinierter bilateraler Kredite" vorzuschlagen.
Paris (AFP) - Das teuerste Sex-Spielzeug der Welt steht in der französischen Hauptstadt Paris zum Verkauf. Ein Juwelier am schicken Place Vendome verlangt 40.000 Euro für einen Dildo aus Weißgold, zu dem auch ein 18-karätiger Diamant gehört. "Dieses Sex-Spielzeug ist für reiche Menschen, die eine besondere Liebeserklärung machen wollen", sagte Jean-François Tokars vom Juweliergeschäft Maison Victor. Den Nobel-Dildo gebe es in verschiedenen Größen. Werde er auseinander genommen, komme der Diamant-Ring zum Vorschein. Maison Victor hat nach eigenen Angaben schon mehrere "sehr teure" Sex-Spielzeuge verkauft.
Koblenz (AFP) - Der designierte Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus (FDP) hat vor einem einseitigen Urteil über die Affäre um Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gewarnt. Viele Punkte könnten erst nach der Aussage des Verteidigungsministers bewertet werden, zumal es "offenbar verschiedene Erinnerungen" an die entscheidenden Gespräche gebe, sagte der liberale Berichterstatter im Kundus-Untersuchungsausschuss der Rhein-Zeitung (Samstagsausgabe).
Freetown (AFP) - Nach einem Erdrutsch in Sierra Leone werden bis zu 200 Menschen vermisst. Bei ihnen handele es sich um illegale Schürfer in einer stillgelegten Goldmine, hieß es am Freitag aus Polizeikreisen in der Hauptstadt Freetown. Der Erdrutsch habe die Mine in der Provinz Bo im Süden des westafrikanischen Landes komplett zerstört.
Paris (AFP) - Mehr als 30 Jahre nach einem Juwelenraub in München ist in Frankreich nun ein Verdächtiger geschnappt worden. Im Haus des Mannes in der Nähe von Paris sei ein ganzes Waffenarsenal gefunden worden, teilte die Polizei am Freitagabend in der französischen Hauptstadt mit. Laut Medienberichten handelt es sich um einen 50-jährigen Rumänen, der in Frankreich bereits mehrfach wegen Verstößen gegen das Waffengesetz aufgefallen ist. Er soll zudem 1979 in München einen bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft verübt haben. Möglicherweise wird er deshalb an Deutschland ausgeliefert.
Paris (AFP) - Die neun Tage lang in ihrem Pariser Büro verschanzte Vorsitzende des französischen Hotel- und Gaststättenverbandes (UMIH) hat ihre Aktion am Freitag abgebrochen. Christine Pujol verwies vor der Presse darauf, dass ein Pariser Gericht Stunden zuvor einen Eilantrag ihrer Gegner ablehnte, sie aus den Räumen zu klagen. Zudem habe das Gericht Neuwahlen für den Vorstand des Verbandes angeordnet und damit eine ihrer Forderungen erfüllt, sagte Pujol. Anschließend verließ sie ihr Büro.
Belgrad (AFP) - Serbiens Präsident Boris Tadic hat seine Teilnahme am EU-Balkan-Gipfel am Wochenende wegen eines Streits über die Einladung Kosovos abgesagt. Da der Kosovo als unabhängiger Staat an dem Gipfel teilnehme, könne Tadic dem Treffen nicht beiwohnen, teilte das Büro des serbischen Staatschefs am Freitagabend mit. Die ehemalige südserbische Provinz hatte sich am 17. Februar 2008 einseitig von Belgrad losgesagt. Bislang haben 65 Länder, darunter die USA und 22 der insgesamt 27 Mitgliedsstaaten der EU, die Unabhängigkeit des Kosovo anerkannt. Serbien erkennt diese nicht an und klagt dagegen vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag.
Brüssel (AFP) - Belgien hat die Verlängerung seiner Militärpräsenz in Afghanistan um ein Jahr bis Ende 2011 beschlossen. Wie das Außenministerium in Brüssel am Freitag bekannt gab, bleibt es bei der Zahl von 626 Soldaten. Es soll künftig aber mehr Gewicht auf die Ausbildung afghanischer Militärs gelegt werden.
Düsseldorf/Stuttgart (AFP) - Die Fahndung nach Steuersündern ist nach dem Kauf einer CD-Rom mit Bankdaten aus der Schweiz bundesweit angelaufen. Allein die Staatsanwalt Düsseldorf ermittelt bundesweit in 1100 Fällen gegen Steuerzahler und Bankmitarbeiter, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag sagte. Die mutmaßlichen Steuerbetrüger haben demnach insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro vor dem Fiskus in der Schweiz versteckt.
Hebron (AFP) - Im Anschluss an das Freitagsgebet haben Palästinenser in Ost-Jerusalem und mehreren Orten im Westjordanland erneut gegen die israelische Siedlungspolitik demonstriert. Dabei kam es nach Angaben von Augenzeugen wiederholt zu Zusammenstößen zwischen vorwiegend jungen Palästinensern mit den israelischen Sicherheitskräften.
Paris (AFP) - Der französische Europastaatssekretär, Pierre Lellouche, schlägt der neuen EU-Außenministerin Catherine Ashton einen Sprachkurs vor. Mehrsprachigkeit sei "ein Eckstein für den Aufbau Europas", erklärte Lellouche am Freitag. Der französischen Regierung sei es wichtig, dass das Französische "in der externen und internen Kommunikation seinen Platz" habe. Deshalb habe er Ashton und dem polnischen Präsidenten des Europaparlaments, Jerzy Buzek, einen Sprachaufenthalt in der Provence angeboten, erklärte der französische Staatssekretär anlässlich des Tages des französischen Sprachraumes am Samstag.
Fairfax (AFP) - US-Präsident Barack Obama hat das im Kongress anstehende Votum über seine Gesundheitsreform als "historisch" bezeichnet. "In wenigen Tagen wird es zum Abschluss eines Jahrhundertkampfs eine historische Abstimmung" geben, sagte Obama am Freitag vor tausenden Menschen an der George-Mason-Universität im 30 Kilometer von Washington entfernten Fairfax im Bundesstaat Virginia. "Einige Kilometer von hier finden im Kongress die letzten Etappen einer entscheidenden Debatte über die Zukunft der Krankenversicherung in den USA statt." Diese Debatte habe nicht nur im vergangenen Jahr, sondern schon in der meisten Zeit des vergangenen Jahrhundert getobt.
Brüssel (AFP) - Die Europäische Union will nicht länger zulassen, dass der Iran unliebsame ausländische Medien durch Störsender an der Berichterstattung hindert. Die EU sei zum Handeln bereit, um die "inakzeptable Situation" zu beenden, heißt es in einem Text, den Vertreter der 27 Mitgliedstaaten am Freitag mit Blick auf den EU-Außenministerrat am Montag annahmen. Die Europäer rufen die iranischen Behörden darin auf, die "Störung der Satellitenübertragung und die Zensur im Internet" zu unterlassen. Die EU drückt zudem ihre "große Besorgnis" über die Maßnahmen aus, mit denen Teheran "seine Bürger an der freien Kommunikation und der Information über Fernsehen, Radio, Satellit und Internet" hindere.
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