Ihre Branche
Die AFP-Plattform für mobile Newsdienste
AFP News Content für Mobilfunk-Plattformen ist speziell für die vergleichsweise geringe Darstellungsfähigkeit von Handy- und PDA-Displays aufbereitet.
Colombo (AFP) - Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapakse hat am Dienstag das Parlament aufgelöst. Damit solle der Weg für vorgezogene Parlamentswahlen frei gemacht werden, sagte sein Sprecher in Colombo. Rajapakse war bei der Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen im Amt bestätigt worden. Am Montagabend ließ er seinen Gegenkandidaten Sarath Fonseka festnehmen. Dem früheren Armeechef wird nach Regierungsangaben die Beteiligung an einer mutmaßlichen Verschwörung gegen Rajapakse vorgeworfen. Fonseka hatte seine Niederlage bei dem Urnengang am 26. Januar nicht anerkannt.
Brunsbüttel (AFP) - Beamte der Wasserschutzpolizei haben auf dem Nord-Ostsee-Kanal einen maroden Öltanker gestoppt, dessen Besatzung mitten im Winter zwei Wochen lang ohne Heizung und warmes Wasser leben musste. Nach einer Anzeige der entnervten Crewmitglieder sei das 115 Meter lange Schiff auf seiner Reise von Gibraltar nach Dänemark im Brunsbütteler Hafen inspiziert und sofort wegen gravierender Sicherheitsverstöße und anderer Mängel festgesetzt worden, teilten die Ordnungshüter am Dienstag in der schleswig-holsteinischen Stadt mit.
Paris (AFP) - Der französische Autobauer Renault plant einem Zeitungsbericht zufolge eine Produktionsstätte in Algerien. In dem Werk in einem Vorort der algerischen Hauptstadt Algier sollten jährlich 50.000 Wagen vom Band laufen, berichtete die französische Tageszeitung "Le Monde" vom Mittwoch. Der Hersteller wolle "mehrere dutzend Millionen Euro" in die Fabrik investieren, die er gemeinsam mit einem algerischen Partner betreiben würde, hieß es unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise. Allerdings müsse das Vorhaben zunächst vom französischen Investitionsausschuss genehmigt werden. Der französische Staat hält einen Anteil von 15 Prozent an Renault.
Johannesburg (AFP) - Bei einem Brand in einem Waisenhaus der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal sind am Dienstag 15 Menschen ums Leben gekommen, darunter acht Kinder im Alter zwischen zwei und 15 Jahren. Nach Angaben der Polizei von Newcastle wurden neun Menschen mit Brandverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Obwohl Polizisten der Feuerwehr beim Löschen halfen, brannte das Gebäude vollständig nieder. Was den Brand ausgelöst hatte, was zunächst unklar. Auch die genaue Zahl der Heiminsassen war unbekannt, da sämtliche Unterlagen durch das Feuer vernichtet wurden. Der südafrikanischen Nachrichtenagentur SAPA zufolge waren unter den Toten auch die Leiterin des Hauses und ihre vier Kinder.
Paris (AFP) - Das undurchschaubare Freizeitsystem der französischen Fluglotsen beschäftigt jetzt auch den Rechnungshof. Die Fluglotsen arbeiteten wohl nur an die hundert Tage im Jahr, "sofern man diese Zahl schätzen kann", stellte der französische Rechnungshof in seinem Jahresbericht am Dienstag fest. Die Teamleiter geben den Mitarbeitern demnach eigenmächtig frei, sobald der Dienstplan es ihrer Einschätzung nach erlaubt. Nicht einmal die französische Luftfahrtaufsichtsbehörde DGAC wisse, wieviel die Fluglotsen tatsächlich arbeiteten, kritisierte der Rechnungshof. Dies sei "nicht hinnehmbar". Über das daraus entstehende Sicherheitsproblem hatte schon im September die Tageszeitung "Le Figaro" berichtet.
Frankfurt/Main (AFP) - Die IG Metall will die Tarifgespräche in der kriselnden Metall- und Elektroindustrie in diesen Jahr möglichst schnell abschließen und dabei zugunsten von Jobgarantien auf feste Lohnforderungen verzichten. Das hat der Vorstand der Gewerkschaft am Dienstag in Frankfurt am Main beschlossen. Nur durch schnelle Entscheidungen könnten in der schwierigen wirtschaftlichen Lage Arbeitsplätze gesichert werden, erklärte der Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber. "Wir wollen Wege finden, die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie über die Krise hinweg zu sichern und ausgebildeten, jungen Menschen eine Perspektive zu geben."
London (AFP) - Nach einer Titelgeschichte über die vermeintliche Trennung von Angelina Jolie und Brad Pitt haben die beiden Hollywoodstars nun die britische Zeitung "News of the World" verklagt. Eine Klage gegen das Blatt des Murdoch-Konzerns wegen falscher Behauptungen sowie Verletzung der Privatsphäre und des Pressekodex' sei vor dem Londoner High Court eingereicht worden, teilte "Brangelinas" britische Anwaltskanzlei Schillings am Dienstag mit.
Paris (AFP) - Die Bahngesellschaft Eurostar hat einen Bericht dementiert, wonach die Zugausfälle im Ärmelkanaltunnel vor Weihnachten durch Versäumnisse bei der Wartung verursacht worden sind. Eurostar habe "wie üblich im Oktober begonnen", Schneeschutzvorrichtungen an den Zügen zu installieren, sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Paris. Die französische Bahnzeitschrift "Ville Rail & Transports" berichtete dagegen unter Berufung auf Wartungsprotokolle, die Schutzvorrichtungen seien erst im Januar angebracht worden und damit nach der Panne.
Berlin (AFP) - Das Bundeskabinett hat am Dienstag einen Gesetzentwurf gebilligt, mit dem künftig unangemessene Bonuszahlungen an Bankmanager unterbunden werden sollen. Die bisherigen Vergütungsstrukturen seien eher auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet gewesen und hätten dazu beigetragen, dass vor allem Banken zu hohe Risiken eingegangen seien, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Das Gesetz sieht vor, das Banken und Versicherungen ihre Vergütungen künftig transparenter gestalten und auf nachhaltige Unternehmensentwicklung ausrichten müssen. Nach der weltweiten Finanzkrise hatten sich die G-20-Staaten im vergangenen Jahr auf Standards für solide Vergütungspraktiken geeinigt.
Paris (AFP) - Frankreich hält trotz Bedenken der baltischen Staaten an einem möglichen Rüstungsgeschäft mit Russland fest. Die französische Regierung habe die russische Anfrage nach einem Kriegsschiff vom Typ "Mistral" "grundsätzlich positiv aufgenommen", teilte das Außenministerium in Paris am Dienstag mit. Bislang habe sich Russland noch in zwei weiteren europäischen Ländern nach einem solchen Hubschrauberträger erkundigt. Paris setze seine Gespräche mit Moskau fort, weil es die russischen Erwartungen genauer in Erfahrung bringen wolle. Auf die Bedenken der litauischen und estnischen Regierung angesprochen sagte der französische Außenamtssprecher Bernard Valero: "Wir gehören dem gleichen Bündnis an." Die beiden Baltenstaaten sind seit 2004 in der NATO.
Abuja (AFP) - Die beiden Kammern des nigerianischen Parlaments haben die vorübergehende Ablösung des erkrankten Präsidenten Umaru Yar'Adua beschlossen. Senat und Abgeordnetenhaus votierten am Dienstag für eine vollständige Übertragung der Amtsgeschäfte an den stellvertretenden Präsidenten Goodluck Jonathan. Yar'Adua wird seit Ende November in einem Krankenhaus im saudiarabischen Dschiddah wegen Herzproblemen behandelt.
Köln (AFP) - Nach Berichten über Pfusch beim Bau der Kölner U-Bahn hat die Staatsanwaltschaft einen Zusammenhang mit dem Einsturz des Stadtarchivs vor fast einem Jahr verneint. Die von einer Zeitung erwähnten Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Baufirma beträfen ein getrenntes Untreue- und Betrugsverfahren und hätten nichts mit den Untersuchungen zu der eigentlichen Unglücksursache zu tun, erklärte die Anklagebehörde am Dienstag in Köln. Es seien keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass "die fehlerhafte Montage der Bewehrungskörbe in einem ursächlichen Zusammenhang" mit dem Einsturz des Stadtarchivs stehe.
Straßburg (AFP) - Das Europaparlament in Straßburg hat am Dienstag wie erwartet die neue EU-Kommission gebilligt. 488 Abgeordnete stimmten für das Team von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und 137 dagegen. 72 Parlamentarier enthielten sich. Die Abstimmung war bereits für den 1. Februar geplant gewesen. Sie verzögerte sich aber, weil die bulgarische Kandidatin für das Ressort Humanitäre Hilfe im Europaparlament auf Widerstand stieß. Nun wird Bulgarien die bisherige Vize-Präsidentin der Weltbank, Kristalina Georgiewa, nach Brüssel schicken.
Paris (AFP) - Der französische Vorzeigeintellektuelle Bernard-Henri Lévy ist so gründlich auf einen erfundenen Philosophen hereingefallen, dass er den vermeintlichen Denker sogar in seinem jüngsten Buch zitiert. Tatsächlich habe er das Werk eines gewissen Jean-Baptiste Botul "oft" erwähnt, auch vor Studenten der Pariser Eliteschmiede ENS, gab Lévy am Montagabend in der Onlineausgabe seiner Zeitschrift "La Règle du Jeu" zu. Nun stelle sich heraus, dass das Ganze "eine Ente" gewesen sei. "Eine ganz glänzende und sehr glaubhafte Ente" allerdings, die dem Gehirn eines schelmischen Journalisten entsprungen sei, schrieb "BHL", wie die Franzosen ihn nennen. "Bleibt nur eines zu sagen, und ohne Groll: Hut ab vor dem Künstler!"
Genf (AFP) - Nach mehreren fremdenfeindlichen Übergriffen hat Italien vor dem UN-Menschenrechtsrat ein stärkeres Engagement gegen Rassismus versprochen. "Die Stigmatisierung einzelner ethnischer oder sozialer Gruppen bleibt eine beunruhigende Angelegenheit für die Regierung", sagte der italienische Vize-Außenminister Vincenzo Scotti am Dienstag vor dem Gremium in Genf. "Wir sind uns der Herausforderungen in diesem Bereich voll bewusst und setzen uns dafür ein, die rassistischen und fremdenfeindlichen Einstellungen in unserer Gesellschaft auszuradieren."
Berlin (AFP) - Auch nach dem Auftauchen von Daten-CDs mit Informationen über deutsche Steuersünder in der Schweiz bleiben die meisten Fälle von Hinterziehung unentdeckt. "Es geht bei den aktuellen Fällen gerade einmal um zehn Prozent der Gelder, die in der Schweiz versteckt sind", sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, dem "Tagesspiegel" vom Dienstag. 90 Prozent der Steuerhinterzieher, die ihr Geld vor dem deutschen Fiskus im Ausland versteckten, seien noch immer nicht bekannt.
Paris (AFP) - Das Pariser Disneyland hat zum Jahresende 2009 ein Zehntel seiner Besucher und seines Umsatzes verloren. Die Einnahmen zwischen Oktober und Dezember seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,5 Prozent auf 292 Millionen Euro gefallen, erklärte die Betreibergesellschaft Euro Disney am Dienstag. Im Bereich der Themenparks erkläre sich der Rückgang vor allem dadurch, dass Franzosen und britische Besucher ausgeblieben seien - die beiden wichtigsten Gästegruppen der Parks. Auch die Hotels in dem Freizeitpark östlich von Paris waren demnach schlechter ausgebucht - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien 52.000 weniger Übernachtungen gebucht worden.
Kabul (AFP) - Bei einem Lawinenunglück auf einer Passstraße in den Bergen Nordafghanistans sind möglicherweise mehr als 28 Menschen ums Leben gekommen, rund 70 weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ging die Lawine am Montag auf die Salang-Passstraße nieder, die den Norden des Landes mit der Hauptstadt Kabul verbindet. Ein Ministeriumsvertreter sprach von mindestens 28 Toten. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gab die Zahl der Todesopfer dagegen mit 15 an. Ein Bus mit zehn Insassen sei in die Tiefe gerissen, ein weiterer Wagen mit fünf Insassen vollständig unter den Schneemassen begraben worden, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.
Berlin (AFP) - Jeder zweite Arbeitnehmer leidet unter Schlafstörungen - umgerechnet auf die erwerbstätige Bevölkerung sind das rund 20 Millionen Menschen in Deutschland. "Sowohl Allgemeinbevölkerung als auch Ärzte sind hierüber zu wenig aufgeklärt", sagte der Schlafmediziner Ingo Fietze von der Charité am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des DAK-Gesundheitsreports 2010, der sich besonders mit dem Phänomen der Schlaflosigkeit beschäftigt. Die Folgen sind der Studie zufolge häufig verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zu Fehltagen.
München (AFP) - Der CSU-Mittelstand hat nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Regelsätzen vor der Ausweitung von Sozialleistungen gewarnt. Aus dem Urteil sei keineswegs die Forderung nach beträchtlich höheren Sätzen abzuleiten, erklärte der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, am Dienstag in München. Wer dies dennoch mache, "missbraucht das Urteil für seine Zwecke".
Die AFP-Plattform für mobile Newsdienste
AFP News Content für Mobilfunk-Plattformen ist speziell für die vergleichsweise geringe Darstellungsfähigkeit von Handy- und PDA-Displays aufbereitet.